Ibrahim Al-Marashi is Associate Professor für Geschichte des Nahen Ostens an der California State University San Marcos (CSUSM). Seinen PhD in moderner Geschichte erwarb er an der Oxford University mit einer Arbeit zur Irakischen Invasion in Kuwait. Seine Forschung konzentriert sich auf die irakische Geschichte des 20. Jahrhunderts, insbesondere im Bezug auf Regimeresilienz, Zivil-militärische Beziehungen und staatlich finanzierte Gewalt während der Baath-Ära (1968-2003). Al-Marashi befasst sich mit der Entstehung des post-baathistischen irakischen Staates und der Entwicklung des IS seit dessen frühesten Anfängen während des irakischen Aufstands im Jahr 2003. Er ist Koautor von „Iraq’s Armed Forces: An Analytical History“ (Routledge, 2008) sowie von „The Modern History of Iraq“, gemeinsam mit Phebe Marr (Westview, 2016).