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Genozid | Völkermord

Alle Themen
  • Ein Mann hält den Kopf in den Händen. Hinter ihm sitzt eine Frau auf dem Boden. Im Hintergrund ist ein großes Gefängnisgebäude zu sehen.
    Die Operation Anfal im Irak

    Sie brachte ihren Folterer vor Gericht

    1988 griff Saddam Hussein die irakischen Kurden an. Nun wurde ein Offizier der Operation zum Tode verurteilt. Fazila Mohammad half dabei, den Mann zu identifizieren. Für sie ist das Urteil ein erster Meilenstein im Kampf um Gerechtigkeit.

  • Frauen halten ein schwarz-weiß Bild einer jungen Frau hoch, im Hintergrund lila Fahnen.
    Femizide in der Türkei

    Wo ist Gülistan Doku?

    Jahre nach dem Femizid an einer jungen Kurdin haben Ermittlungen zu Festnahmen geführt. Tatverdächtig sind Beamtensöhne. Seither debattiert die Türkei über Staatsversagen und Verschleierung von Mord. Weniger Beachtung findet der Aspekt anti-kurdischer Gewalt.

  • Eine Gruppe von Menschen greift nach einer Kiste mit Hilfsgütern, die von einem Lastwagen heruntergereicht wird.
    Sudan-Experte Scott Straus

    „Alle Kriterien für einen Völkermord sind erfüllt“

    Der Genozid-Forscher Scott Straus beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit Ursachen von Massengewalt. Die internationale Untätigkeit angesichts der Verbrechen im Sudan zeige, dass die Genozid-Prävention weltweit in einer Krise stecke.

  • Eine Frau sitzt in der Tür eines verfallenen Gebäudes und blickt auf die Straße hinaus.
    Abschiebungen aus Deutschland

    Zurück im Land des Völkermords

    Tausende Angehörige der jesidischen Minderheit im Irak sind vor dem IS nach Deutschland geflohen. Nun erhalten viele von ihnen Abschiebebescheide, einige sind bereits zurück. In der Heimat droht weitere Gewalt.

  • Frauen und Männer tragen Fackeln (Foto: picture alliance / Middle East Images | Anthony Pizzoferrato)
    Völkermord an den Armeniern

    Der Widerstand der jungen Kreativen

    Zum Jahrestag des Völkermords an den Armenier*innen von 1915 findet in Berlin das Festival „100 + 10 – Armenian Allegories“ statt. Armenische Kulturschaffende suchen dabei nach Perspektiven jenseits von Opfernarrativen.

  • A crumbling building surrounded by rubble.
    Musiker Michael Barenboim über Gaza

    „Nichts rechtfertigt einen Genozid“

    Der Geiger Michael Barenboim, Konzertmeister des West-Eastern Divan Orchestra, fordert ein Waffenembargo gegen Israel und wirft deutschen Medien Versagen vor. Gegenüber Qantara erklärt er, wie er den Balanceakt zwischen Kunst und Aktivismus angeht.

  • Qantara-Logo

    Goethe-Institut: Literatur und Diktatur - Ronya Othmann im Interview

    Wie kann man über Völkermord und postmigrantische Geschichten schreiben? Ronya Othman, Publikumspreisträgerin des Ingeborg-Bachmann-Preises, spricht im Interview über ihren Roman „Die Sommer“, über autofiktives Schreiben und das Verhältnis von Literatur und Diktatur.

  • Qantara-Logo

    DW: 25. Jahrestag des Massakers von Srebrenica

    Im Juli 1995 geschah das schwerste Kriegsverbrechen seit Ende des Zweiten Weltkriegs: Bosnisch-serbische Soldaten brachten in Srebrenica geschätzt 8000 Zivilisten um. Auch 25 Jahre nach dem Massaker sind die Wunden noch nicht verheilt.

  • Qantara-Logo

    DW-Doku: Nach dem Genozid - Jesiden im Nordirak

    Im Sommer 2014 sind rund 50.000 Jesiden vor dem Genozid des "Islamischen Staates" (IS) in das Sindschar-Gebirge geflohen. Viele haben diese Region seitdem nicht mehr verlassen – zu groß ist die Angst vor einem Wiedererwachen der Terrormiliz.

  • Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan; Foto: picture-alliance
    Umstrittenes Armenien-Gesetz

    Vergiftete Beziehungen

    Seitdem Frankreich einen Gesetzentwurf verabschiedet wurde, der die Leugnung des Völkermordes an den Armeniern im Ersten Weltkrieg unter Strafe stellt, stehen die Zeichen zwischen Paris und Ankara auf Sturm: Der türkische Ministerpräsident Erdoğan warf Frankreichs Regierenden Rassismus, Diskriminierung und antimuslimische Ressentiments vor.

  • Qantara-Logo
    Tidiane N'Diayes "Der verschleierte Völkermord"

    Selektive Thesen zum arabisch-muslimischen Sklavenhandel

    Ein senegalesisch-französischer Autor klagt an. Tidiane N'Diaye wirft den Arabern vor, sich nicht zu ihrer Verantwortung für den Sklavenhandel zu bekennen. Er fordert Aufklärung, liefert aber selbst nur wenig Erhellendes.

  • Qantara-Logo
    Türkisch-armenische Beziehungen

    Road Map zum Frieden?

    Armenien und die Türkei verbindet eine langjährige konfliktreiche Geschichte. Jetzt stehen die Regierungen der beiden Länder kurz vor einer Aussöhnung – doch der Frieden ist nicht ohne andere Länder und Akteure zu haben.

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