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Israelische Regisseurin Netalie Braun„Zwischen Fluss und Meer ist Platz für alle“
Netalie Braun dreht antimilitaristische Filme in einem Land, in dem die Armee „in die DNA der Gesellschaft eingeschrieben ist", wie sie sagt. Hier spricht sie über Zensur in Israel, Boykotte im Ausland und die Schwierigkeit, sich Frieden überhaupt noch vorzustellen.
Von Tamar Ziff -
„Palästina 36“ im KinoEin Film über die Wurzeln kolonialer Gewalt
„Palästina 36“ schildert den arabischen Aufstand gegen die britische Mandatsherrschaft in den 1930er-Jahren. Mit großer Detailgenauigkeit erzählt Regisseurin Annemarie Jacir von einem oft vergessenen Wendepunkt der palästinensischen Geschichte.
Von Asmaa al-Ghoul -
Literatur aus SWANADie ausgezeichnete Nische
Lyrik aus Iran, Romane aus arabischen Ländern oder Kurzgeschichten aus der Türkei werden in Deutschland meist von Kleinverlagen publiziert. Mit Neugier und Feingefühl erweitern sie den Horizont des deutschen Literaturbetriebs – und erhalten dafür Preise.
Von Gerrit Wustmann -
Rapperin Siba im Interview„Wut kann sehr konstruktiv sein”
Mit „Dounana“ hat die Berliner Musikerin Siba einen Nerv getroffen: Der auf Arabisch gerappte Song über Kolonialismus und Imperialismus verbreitet sich rasant im Netz. Ein Gespräch über Wut, Ungerechtigkeit und Empowerment.
Von Atifa Qazi -
Libanon-Film „Do You Love Me”Eine komplizierte Liebe
Lana Dahers Film „Do You Love Me“ ist eine Reise durch die Filmarchive des Libanon. Collagenartig zeichnet die Regisseurin die Geschichte eines Landes nach, das seine komplizierte und gewaltvolle Geschichte bis heute verdrängt.
Von Hannah El-Hitami -
Zeitgenössische KunstKreatives Marokko
Unabhängige Galerien, kommerzielle Ausstellungen, große Messen: Marokkos Kunstszene ist so vielfältig wie ihre Schauplätze. Während Marrakesch gezielt ein internationales Publikum anzieht, ist Casablancas Kunstbetrieb stärker lokal verankert.
Von Naima Morelli -
Literatur in SyrienDas Paradox der Colette Khoury
Die syrische Autorin Colette Khoury ist mit 95 Jahren verstorben. Mit außergewöhnlichem Mut hat sie über Freiheit, Frauen und Selbstverwirklichung geschrieben – doch später diente sie einem Regime, das jene Ideale bekämpfte, für die sie einst eingetreten war.
Von Muhammed Nafih Wafy -
Saudische PoesieNomadische Vergangenheit, digitale Gegenwart
Saudi-Arabien ändert sich rasant. Die neue Gedichtanthologie „Tracing the Ether“ vereint 26 Poet:innen, die darauf reagieren. Ein seltener Einblick in eine Literaturszene, die in ihrer Vielfalt noch nicht übersetzt worden ist.
Von Marcia Lynx Qualey -
Iranische Diaspora in Berlin„Es ist ein Archiv der Emotionen“
Beim Schahbesuch 1967, aber auch im Zuge der „Frau-Leben-Freiheit“-Bewegung demonstrierten Tausende in Berlin. Sanaz Azimipour hat Erinnerungen der iranischen Diaspora für eine Ausstellung zusammengetragen. Sie erklärt, was man aus der Vergangenheit lernen kann.
Von Jana Treffler -
Syed Muhammad Naquib al-AttasEr wollte die Grundlagen des Wissens neu denken
Der malaysische Philosoph Syed Muhammad Naquib al-Attas ist im Alter von 94 Jahren verstorben. Seine Kritik an der intellektuellen Vorherrschaft des Westens prägte die Debatten über Bildung und Moderne in der gesamten muslimischen Welt.
Von Muhammed Nafih Wafy -
Ramadan in SyrienDas eigene Trauma als TV-Unterhaltung
In Syrien sind in diesem Jahr die ersten Ramadan-Serien aus der Zeit nach Assad gelaufen. Einige thematisierten Traumata, andere übten satirisch Kritik. Doch über den richtigen Umgang mit der jüngsten Geschichte gibt es heftige Debatten.
Von Sham al-Sabsabi -
Sprachpolitik in AlgerienAbschied von der Kolonialsprache
Englisch gewinnt in Algerien rasant an Bedeutung. Geht es nach der Regierung, verliert das seit der Kolonialzeit dominante Französisch seinen Status als Bildungssprache. Für Schulen und Universitäten ist die Umstellung eine fundamentale Herausforderung.
Von Nourredine Bessadi
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Zurück zu den Wurzeln
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Irans Sänger und Komponist Mohammad-Resa Shadscharian
Stimme der Freiheit