Kultur
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Iranische Diaspora in Berlin„Es ist ein Archiv der Emotionen“
Beim Schahbesuch 1967, aber auch im Zuge der „Frau-Leben-Freiheit“-Bewegung demonstrierten Tausende in Berlin. Sanaz Azimipour hat Erinnerungen der iranischen Diaspora für eine Ausstellung zusammengetragen. Sie erklärt, was man aus der Vergangenheit lernen kann.
Von Jana Treffler -
Syed Muhammad Naquib al-AttasEr wollte die Grundlagen des Wissens neu denken
Der malaysische Philosoph Syed Muhammad Naquib al-Attas ist im Alter von 94 Jahren verstorben. Seine Kritik an der intellektuellen Vorherrschaft des Westens prägte die Debatten über Bildung und Moderne in der gesamten muslimischen Welt.
Von Muhammed Nafih Wafy -
Ramadan in SyrienDas eigene Trauma als TV-Unterhaltung
In Syrien sind in diesem Jahr die ersten Ramadan-Serien aus der Zeit nach Assad gelaufen. Einige thematisierten Traumata, andere übten satirisch Kritik. Doch über den richtigen Umgang mit der jüngsten Geschichte gibt es heftige Debatten.
Von Sham al-Sabsabi -
Sprachpolitik in AlgerienAbschied von der Kolonialsprache
Englisch gewinnt in Algerien rasant an Bedeutung. Geht es nach der Regierung, verliert das seit der Kolonialzeit dominante Französisch seinen Status als Bildungssprache. Für Schulen und Universitäten ist die Umstellung eine fundamentale Herausforderung.
Von Nourredine Bessadi -
Neue ClubkulturDas Stadtbild feiern
SWANA-Events füllen die Clubs in Hamburg, Berlin und Köln. Selbstbewusst präsentiert sich eine hybride, globale Identität, die Abschieberufen eine eigene Realität entgegensetzt. Die Veranstaltenden wissen um den politischen Moment.
Von Nadine Schnelzer -
„Die Frucht des Feuers“ von Haneen Al-SayeghZwischen Angst und Rebellion
Die libanesische Autorin Haneen Al-Sayegh legt nach ihrem preisgekrönten Debüt einen zweiten Roman vor. In „Die Frucht des Feuers“ erzählt sie von drusischen Frauen und deren Auseinandersetzung mit religiösen Führern, der Gemeinschaft und mit Liebe.
Von Najat Abed Alsamad -
Schriftsteller Taleb al-RifaiEin Fenster zur kuwaitischen Seele
Hat der deutsche Literaturbetrieb blinde Flecken, wenn es um arabische Literatur geht? Unser Autor sieht mindestens einen: den kuwaitischen Literaten Taleb al-Rifai. Ein Plädoyer für sozialkritische Literatur, die orientalistische Erwartungen enttäuscht.
Von Abdulrahman Afif -
„Palinale” in BerlinAlternativ-Filmfest mit Fokus auf Palästina
Als Gegengewicht zur Berlinale organisiert ein Berliner Kollektiv ein Festival für palästinensisches Kino und andere unterrepräsentierte Stimmen. Die „Palinale“ zeige, dass auch marginale Themen ein Publikum verdienen, schreibt Schayan Riaz.
Von Schayan Riaz -
Kairos Ramadan-Laternen
Mehr als Dekoration
Für den Laternenmacher Mohamed Fawzi ist die im Ramadan allgegenwärtige ägyptische Laterne zentral für die kulturelle Identität des Landes. Doch billige Importe bedrohen nun sein Handwerk.
Von Mahmoud El Tabakh -
Neues arabisches KinoAuf einmal spukt es
Arabische Filmemacher pflegten lange einen sozialrealistischen Blick auf den Alltag einfacher Menschen. Nun zeichnet sich ein gänzlich neuer Trend ab. Eine spannende Entwicklung, schreibt Amin Farzanefar.
Von Amin Farzanefar -
Afghanisches KinoKarrieren und Karriere-Knicke
Es gilt als kleine Sensation, dass die Berlinale dieses Jahr mit „No Good Men“ startet, einem afghanischen Film. Dabei leben und arbeiten viele Filmschaffende aus Afghanistan in Deutschland. Nur werden sie kaum wahrgenommen.
Von Martin Gerner -
Reportagen aus der TürkeiGetrennte Feste
Die gesellschaftlichen Gräben in der Türkei werden tiefer. Polarisierung und Repression schaffen ein Klima, in dem Normen auch mit Gewalt durchgesetzt werden. In ihrem Buch „Jeder Atemzug ein Fest“ will Ceyda Nurtsch ein anderes Gesicht des Landes zeigen.
Von Filiz Yildirim
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Wie die Muttersprache unser Gehirn formt