Fremdenfeindlichkeit
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Antisemitismus und Islamophobie in Europa
Für Muslime gilt die Schuldvermutung
Über die erfolgreiche Strategie der Rechtspopulisten und Rassisten, den Antisemitismus in Europa den islamischen Gemeinden anzulasten. Ein Essay von Ingrid Thurner
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Zum Tode des Philosophen und Essayisten Tzvetan Todorov
In jedem steckt ein Barbar
Tzvetan Todorov war kein typischer französischer Fernsehphilosoph, der dem Präsidenten tagespolitische Ideen einflüstert. "Die Bombardierung Libyens" hätte er bestimmt nicht gefordert, so wie es Bernard-Henri Lévy 2011 tat. Todorov war ein Mann der leisen Töne. Anfang des Jahres ist er gestorben. Stefan Buchen erklärt, warum er eine wichtige Stimme unserer Zeit war und bleiben wird.
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"Die Perle der Dari-Sprache" von Zuzanna Olszewska
Poesie gegen Ausgrenzung
Ein Buch über junge afghanische Exildichter wirft einen neuen Blick auf die Afghanen im Iran. Marian Brehmer hat die Studie der Oxforder Anthropologin Zuzanna Olszewska gelesen.
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Projekt 180-Grad-Wende
Radikalisierung auf Augenhöhe bekämpfen
In einer Kölner Initiative setzen sich junge Menschen - die meisten mit Migrationshintergrund - gegen Fanatismus ein. Sie leben selbst im Milieu der Jugendlichen und begegnen ihnen so als Gleichgesinnte. Nina Niebergall hat die Initiative besucht.
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Interview mit der islamischen Theologin Hamideh Mohagheghi
Kein Abschied vom Dialog
Vor dem Hintergrund islamfeindlicher Debatten in der deutschen und europäischen Öffentlichkeit rät die islamische Theologin Hamideh Mohagheghi dazu, sich auf keinen Fall zurückziehen. Gerade jetzt sei es wichtig, dass Muslime selbstbewusst ihren Glauben leben und sich öffentlich zu Wort melden. Mit ihr sprach Canan Topçu.
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Interview mit Navid Kermani
Solidarität, Freiheit, Offenheit
Der Islamwissenschaftler und Schriftsteller Navid Kermani, der im Oktober 2015 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet wurde, ist einer der engagiertesten Denker Deutschlands. Im Interview mit Catherine Newmark schildert er die Bedrohung der Freiheit und die Perspektiven Europas.
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Die historischen Vorbilder der AfD
Von Biedermännern und Brandstiftern
Die Forderung der AfD nach einem Verbot der öffentlichen Religionsausübung für Muslime stellt einen Angriff auf die im Grundgesetz verbürgte Religionsfreiheit dar. Wenn jemand nach Verboten für Gebetsrufe und Minarette in der Öffentlichkeit ruft, dann steht zu befürchten, dass eines Tages Minarette brennen werden, meint Stefan Buchen.
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ARD-Spielfilmtrilogie "Mitten in Deutschland: NSU"
Schaut endlich hin!
Der NSU-Prozess schafft es kaum in die Schlagzeilen, die Fernsehtrilogie "Mitten in Deutschland" hat schlechte Quoten. Ob die Deutschen keine Aufklärung des Rechtsterrorismus wollen, fragt sich Sarah Judith Hofmann.
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Dokumentarfilm "Der Kuaför aus der Keupstraße"
Auf dem rechten Auge blind
Der Dokumentarfilm "Der Kuaför aus der Keupstraße" von Andreas Maus wirft ein Schlaglicht auf die Versäumnisse der Polizei im Zusammenhang mit dem NSU-Nagelbombenanschlag in der Kölner Keupstraße 2004 und das Versagen des Rechtsstaats. Petra Tabeling hat den Film gesehen.
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Nach den IS-Terroranschlägen in Brüssel
Eliminierung der Grauzone
Nun wird wieder allerorten kommentiert, dass die brutalen Attentate in Brüssel ein Anschlag auf die westliche Lebensweise und Freiheit seien. Derweil ist die Strategie und Taktik des sogenannten "Islamischen Staates" weit ausgefeilter, als so mancher Post-Anschlags-Kommentar. Von Karim El-Gawhary
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Lehren aus der Popularität des "Front National" in Frankreich
"Nehmt die AfD endlich ernst – sonst geht es euch wie uns!"
Frankreich hat den Front National lange ignoriert - jetzt ist er stärkste Partei. Diesen Fehler darf Deutschland im Umgang mit der AfD nicht wiederholen, meint Christophe Bourdoiseau, Deutschland-Korrespondent der französischen Tageszeitung "Le Parisien".
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Deutschlands Muslime und die Flüchtlinge
Integration einer neuen Generation
Wie denken muslimische Zuwanderer, die schon länger in Deutschland leben, über die Neuankömmlinge in Deutschland und die europäische Flüchtlingskrise? Canan Topçu hat sich in Hessen unter afghanischen, türkischen, arabischen und bosnischen Migranten umgehört.