Bildergalerien
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Afghanistans junge Generation - Träume wie in der arabischen Welt?
Seit Jahrzehnten überschatten kriegerische Konflikte das Land am Hindukusch und verstellen so den Blick auf den Alltag der Menschen, insbesondere der jüngeren Generation. Der Journalist Martin Gerner, der seit Jahren regelmäßig Afghanistan bereist, eröffnet in dieser Fotoserie bewusst Einblicke in das unbeschwerte Leben von Jugendlichen in der Hauptstadt Kabul und anderen afghanischen Metropolen - jenseits von Gewalt und Zerstörung.
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Jüdische Spuren im Irak
Die Geschichte der Juden im Irak ist seit der Zeit der babylonischen Gefangenschaft ca. 586 v. Chr. dokumentiert. Während der babylonischen Gefangenschaft assimilierten sich die in und um Babylon angesiedelten Juden recht schnell in die babylonische Gesellschaft. Das irakische Judentum erlebte in dieser Epoche nicht nur eine Blüte, sondern stellte die älteste und religionshistorisch bedeutsamste jüdische Gemeinschaft der Welt dar. In dieser Zeit entstand der Talmud. Im 20. Jahrhundert verließen viele Juden aufgrund von Verfolgungen und Pogromen nach dem arabisch-israelischen Krieg (1948) das Land.
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Saudi-Arabiens überraschende Kunstschätze
Das Museum für Islamische Kunst in Berlin zeigt die Ausstellung „Roads of Arabia. Archäologische Schätze aus Saudi-Arabien“. Die 380 Objekte von der Arabischen Halbinsel spannen einen Bogen von der Antike bis in die islamische Neuzeit. Die Ausstellung vollzieht einen Paradigmenwechsel vom Klischee einer kargen Wüstennation zu einem Land, das Kulturgeschichte geschrieben hat. Von prähistorischen Pfeilspitzen gelangt der Besucher chronologisch an steingefertigten Menschenstelen aus dem 4. Jahrtausend vor Christus vorbei zu den Artefakten antiker Karawanenstädte. Dass die über vier Jahre geplante Ausstellung damit einen starken Akzent auf die Antike setzt, ist im Kernland des Islams keine Selbstverständlichkeit.
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Moscheen in Deutschland
Moscheen in Deutschland sind mittlerweile so vielfältig wie die muslimischen Gemeinden in Deutschland selbst. Es gibt Moscheen, die sich architektonisch am klassischen osmanischen Moscheebau orientieren, aber auch moderne und innovative Moscheen wie in Köln-Ehrenfeld oder Penzberg finden sich mittlerweile in Deutschland. Jedes Jahr öffnen die Moscheen am "Tag der offenen Moschee" am 3. Oktober ihre Türen für interessierte Besucher. Aber auch darüberhinaus kann man jederzeit eine Moschee besuchen.
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Frauen im Iran
Das Bild der Frau im Iran hat sich heute stark gewandelt: Heute ist ein großer Teil der Iranerinnen im wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben viel aktiver als noch zu Zeiten des Schahs. Über die Hälfte aller Studenten an Irans Hochschulen und Universitäten ist weiblich. Und auch im Berufsleben stehen heute viele Iranerinnen den Männern in nichts nach: Sie arbeiten als Ärztinnen, Ingenieurinnen, Lehrerinnen oder Uni-Dozentinnen. Als Schauspielerinnen und Regisseurinnen bestimmen sie heute wesentlich die Film- und Theaterkultur ihres Landes. Selbst im Sport versuchen sie - allen Restriktionen islamischer Tugendwächter im öffentlichen Leben zum Trotz - deutlicher in Erscheinung zu treten als noch vor einigen Jahrzehnten.
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Tag der Nakba
Was für Israelis ein Anlass zum Feiern ist, markiert für die Palästinenser die Nakba, die Katastrophe. Die Staatsgründung Israels 1948 bedeutete für sie Flucht und Enteignung. Von Michael Hartlep
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Ausstellung ''Breaking the Silence''
"Breaking the Silence" ist eine Initiative ehemaliger israelischer Soldatinnen und Soldaten, die auf die Zustände in den Palästinensergebieten aufmerksam machen. Sie berichten von Gewalt gegen Palästinenser, Einschüchterung, schleichender Verrohung. Noch bis zum 29.9.2012 zeigt eine Berliner Ausstellung private Fotos ihrer Einsätze. Die dazugehörigen Texte sind erschreckende Zeugnisse der Besatzung.
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Weihnachten in Pakistan
"Chand raat" (Nacht des neuen Mondes) – so heißt das Weihnachtsfest der pakistanischen Christen. In der France Colony, einem Slum der pakistanischen Hauptstadt Islamabad, leben mehrere Hundert katholische Familien. Das Weihnachtsfest wird traditionell mit den in der Siedlung lebenden Muslimen zusammen gefeiert. Seit Benazir Bhuttos Tod nahm die Gewalt gegen pakistanische Christen zu. Trotzdem geben sich die Bewohner der France Colony versöhnlich. Die Journalistin Nusrat Sheikh hat den Ort bereist und während der Weihnachts-Feierlichkeiten fotografiert.
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Sinai-Beduinen
Die Beduinen des Sinais stammen ursprünglich von der arabischen Halbinsel. Eine Ausnahme bilden die Stämme Tarabin und Tiyaha, die aus Palästina eingewandert sind. Die Sinai-Beduinen werden auch als "Volk der schwarzen Zelte" bezeichnet. Heute leben noch zehn Stämme mit einer Reihe von kleineren Unterstämmen auf dem Sinai. Die Jebeliya–Beduinen siedeln um das berühmte Katharinenkloster. Über mehrere Jahre hinweg reiste die Journalistin Gundula Madeleine Tegtmeyer in den Sinai, wo sie mit den Beduinen zusammen lebte. Ihre Bildreportage zeigt anschaulich und eindrucksvoll die facettenreiche Kultur der Beduinen, eine Kultur zwischen Tradition und Moderne.
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Schönheitswahn im Iran
Die iranische Künstlerin Homa Arkani thematisiert in ihren Bildern das Dilemma, in dem sich gegenwärtig die jüngere Generation in ihrem Land befindet - eine Generation gefangen zwischen Tradition und Moderne. Mit ihrer provokanten Kunst eckt Arkani bewusst an, weshalb ihre Bilder in der Islamischen Republik inzwischen verboten sind.