Iranische Literatur
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Interview mit der iranisch-deutschen Autorin Siba Shakib
"Der Verlust der Heimat ist ein großer Schmerz“
Die iranisch-deutsche Autorin und Filmemacherin Siba Shakib kam in Teheran zur Welt und schreibt in ihren Bestsellern über Themen wie Herkunft und Vergangenheit. Mit Qantara.de spricht sie über ihren neuen Roman "Der Kirschbaum, den sie ihrer Mutter nie schenkte" sowie über Heimat, Religion und die aktuelle Debatte zur Identitätspolitik. Ein Interview von Schayan Riaz
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Karl-Josef Kuschels "Goethe und der Koran"
Islambild für die Gegenwart: Goethe als Vorbild
Wie kein anderer großer deutscher Dichter kannte Goethe den Koran und hat sich intensiv mit dem Islam beschäftigt. Der emeritierte Tübinger Theologe Karl-Josef Kuschel hat jetzt alle Texte Goethes zum Islam zusammengefasst und kommentiert. Sie zeigen, wie aktuell die Botschaft des Dichters auch heute noch ist, wie Stefan Weidner in seiner Rezension für Qantara.de erklärt.
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Iranische Literatur in Deutschland
Rosengrüße aus Shiraz: Hafis' deutsche Schüler
Über Jahrhunderte hat der große persische Klassiker Hafis (Hafez) auch deutsche Dichterinnen und Dichter inspiriert. Es entstanden Übersetzungen, Nachdichtungen und Hommagen, und sie entstehen bis heute. Nasser Kanani hat ein umfangreiches Buch über die deutschen „Hafisianer“ vorgelegt. Von Gerrit Wustmann
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Der iranische-deutsche Dichter SAID ist verstorben
Schreit euren Namen
Unter den deutschschreibenden Autorinnen und Autoren nicht-deutscher Muttersprache zählte der 1947 geborene SAID zu den erfolgreichsten und eigenwilligsten. Politisch stark engagiert, blieb er seiner Stellung zwischen den Kulturen treu. Am 15.5. ist er gestorben. Ein Nachruf von Stefan Weidner
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Moderne persische Literatur
Fünf persische Romane und ihr Einfluss auf den heutigen Iran
Changiz M. Varzi stellt einige wegweisende moderne Romane vor, die auf Persisch (Farsi) verfasst wurden.
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Ava Farmehri: "Im düstern Wald werden unsre Leiber hängen“
Eine Kindheit in Teheran
Der Debütroman der iranisch-kanadischen Autorin Ava Farmehri zeichnet ein düsteres Bild einer Kindheit und Jugend im Iran nach der Islamischen Revolution. Das Buch ist ebenso ein Gefängnisroman wie eine Reflexion über die Freiheit. Gerrit Wustmann hat das Buch für Qantara.de gelesen.
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Nouruz, das bunte Fest zum Frühlingsbeginn
Noruz: Eines der ältesten Feste der Welt
Seit über 2.500 Jahren wird die iranische Neujahrsfeier "Noruz" im persischen Kulturkreis gefeiert. Die Wurzeln dieses Festes liegen in der altpersischen Religion des Zoroastrismus.
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Iranische Literatur
Im Kopf des Zensors
In der Islamischen Republik gibt es eine strenge und oft willkürlich erscheinende Zensur von künstlerischen und publizistischen Werken. Der Schriftsteller Alireza Abiz hat jetzt erstmals eine Studie vorgelegt, die das Zensursystem und seine Auswirkungen auf den Buchmarkt untersucht. Gerrit Wustmann hat „Censorship of Literature in Post-Revolutionary Iran“ für Qantara.de gelesen.
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Zwischen Moderne und Tradition
Iran ganz anders
Iran ist moderner, als viele denken: Unser Blick auf das Land wird verzerrt von der Tagespolitik. Dabei ist der historische und kulturelle Reichtum einzigartig. Eine Liebeserklärung von Marian Brehmer
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Moderne persische Literatur
Wunden, die an der Seele zerren: Fünf einflussreiche Romane
International erfolgreiche iranische Romane wie „Persepolis“ oder „Lolita lesen in Teheran“ sind im Iran selbst kaum bekannt. In der Islamischen Republik haben ganz andere Romane Eingang in die populäre Kultur gefunden. Changiz M. Varzi stellt fünf besonders einflussreiche Werke vor.
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Iran
Kulturkampf um Schulbücher
Seit Beginn der Islamischen Republik Iran kämpfen die Religionswächter um das korrekte Gesellschafts- und Geschichtsbild in den Köpfen der Jugend. Aber der Kampf erscheint zunehmend verzweifelter. Hintergründe von Shabnam von Hein
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Nachruf auf den iranischen Musiker Mohammad-Reza Schadscharian
Die Stimme der Dichter
Mohammad-Reza Schadscharian, der große Sänger der persischen Musik, ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Die Welt verliert einen ihrer bedeutendsten Künstler. Ein Nachruf von Stefan Buchen