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Exil

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  • Ein Junge in Jeans sitzt in einem Sonnenstuhl vor einer Bergkulisse
    • Essay
    Nach der Abschiebung

    Die Sprache nimmt ihm keiner

    Viel hat Shirullah Hussaini in die deutsche Sprache investiert. Nach vier Jahren in Österreich lebt er seit 2019 wieder in Kabul, wo er das Deutsche in der Familie und in seinen Texten weiter pflegt. Ein Essay über das Geborgensein in der Sprache.

    Von Shirullah Hussaini 10.09.2026
  • Shahrnush Parsipur (Foto: Hreinn Gudlaugsson, CC BY-SA 4.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0>, via Wikimedia Commons)
    Iranische Autorin Shahrnush Parsipur

    Schreiben gegen das Verbot

    Mit Shahrnush Parsipur verliert Iran eine seiner unbeugsamsten literarischen Stimmen. Die Autorin von „Frauen ohne Männer“ schrieb gegen Zensur und Unterdrückung an. Zuletzt weigerte sie sich, den Krieg gegen den Iran als Befreiung zu verklären.

    Von Mohammad Mehdipour 09.07.2026
  • Demonstrierende halten ein Transparent mit der Aufschrift "Freiheit für alle politischen Gefangenen im Iran".
    • Interview
    Iranische Diaspora in Berlin

    „Es ist ein Archiv der Emotionen“

    Beim Schahbesuch 1967, aber auch im Zuge der „Frau-Leben-Freiheit“-Bewegung demonstrierten Tausende in Berlin. Sanaz Azimipour hat Erinnerungen der iranischen Diaspora für eine Ausstellung zusammengetragen. Sie erklärt, was man aus der Vergangenheit lernen kann.

    Von Jana Treffler 17.04.2026
  • Regisseur und zwei Schauspierinnen bei einer Pressekonferenz in Cannes, 2024.
    Film „Die Saat des heiligen Feigenbaums“

    Die Geschichte einer Oscar-Nominierung

    Der in Iran gedrehte Film „Die Saat des heiligen Feigenbaums“ geht bei den Oscars für Deutschland ins Rennen. Er spiegelt politische und inter-generationale Konflikte der iranischen Gesellschaft, blendet aber die kurdischen Ursprünge der „Frau, Leben, Freiheit“-Bewegung aus.

    Von Schayan Riaz 12.02.2025
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    Interview mit Shermin Langhoff: Ein neues türkisches Exil

    Sie leitet das Berliner Gorki-Theater und ist die erste türkischstämmige Intendantin Deutschlands. Shermin Langhoff warnt im Gespräch mit der Deutschen Welle vor großen Gefahren in der türkischen Gesellschaft - und in der deutschen.

    01.10.2018
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    Porträt Samir El-Youssef

    Sprache der verlorenen Jugend

    Der in London lebende palästinensische Schriftsteller Samir El-Youssef fühlt sich zwar als Brite, aber auch als Palästinenser. Flucht und Exil sind Teil seiner Identität geblieben.

    Von Alexandra Senfft 05.11.2009
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    Roya Hakakian: "Bitterer Frühling"

    Revolution als Liebesaffäre

    Aufgrund des politischen Drucks war die Familie der iranisch-jüdischen Journalistin Roya Hakakian nach der Islamischen Revolution gezwungen, den Iran zu verlassen. Hakakian, die heute in den USA lebt, hat jetzt ihre Kindheitserinnerungen verfasst.

    Von Rasha Khayat 17.09.2008
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    Journalisten im Irak

    Flucht ins Exil

    Nach fünf Jahren Krieg sieht die Situation für irakische Journalisten düster aus. Vor der Gewalt flohen viele nach Syrien oder Jordanien – meist ohne Visum und Arbeitsgenehmigung. Diejenigen, die bleiben, können nur unter großen Gefahren berichten.

    Von Petra Tabeling 07.04.2008
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    Samir El-Youssef: "Die Illusion der Rückkehr"

    Ein palästinensisches Triptychon

    Der in London lebende Palästinenser Samir El-Youssef hat mit "Die Illusion der Rückkehr" einen kunstvoll komponierten Roman geschrieben, der die Begriffe Exil und Rückkehr philosophisch umkreist.

    Von Volker Kaminski 12.12.2007
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    Porträt der libanesischen Schriftstellerin Huda Barakat

    Schreiben über die Schatten der Vergangenheit

    Im libanesischen Bürgerkrieg wussten viele oft nicht mehr, warum und wofür sie kämpften. Mit den Wirren dieses Krieges wurde auch die Libanesin Huda Barakat konfrontiert, die heute im Pariser Exil lebt.

    Von Ibtisam Azem 15.03.2007
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    Deutsche Juden im türkischen Exil

    "Unsere Kindheit war eigentlich völlig normal"

    Gerhard Ruben und seine Eltern wanderten 1935 in die Türkei aus. Auch andere Juden fanden in der Türkei eine neue Heimat, die ihnen Sicherheit und Hilfe zusicherte.

    Von Ursula Trüper 06.10.2006
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    Zülfü Livaneli: Katze, Mann und Tod

    Die Wunden der Vergangenheit

    Im neusten Roman des türkischen Erfolgsautors Zülfü Livaneli holen Sami Baran - einen in der Türkei verfolgten Regimekritiker - die Gespenster der Vergangenheit ausgerechnet in seinem schwedischen Exil wieder ein.

    Von Fahimeh Farsaie 10.06.2005

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