Israelischer Siedlungsbau
Alle Themen-
75 Jahre Israel
Das zerrissene Land
An seinem 75. Unabhängigkeitstag befindet sich Israel an einem Scheideweg. Die von der rechten Regierung geplante Justizreform hat zu einer tiefen Spaltung der Gesellschaft geführt.
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Streit um Nationalgarde in Israel
Neue Aufregung um Itamar Ben-Gvir
In Israel wird über die Gründung einer Nationalgarde heftig diskutiert. Das Projekt, das Sorgen vor einer "Privatmiliz“ von Minister Ben-Gvir aufkommen lässt, sei aber weder neu noch in der angestrebten Form realisierbar.
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Kulturförderung in Israel
Filmemacher befürchten Zensur
Seit Wochen protestieren Hunderttausende gegen Pläne der neuen ultrarechten Regierung in Israel. Von den befürchteten Kürzungen im Kulturbereich dürften als erste Filmautoren betroffen sein, die sich mit heiklen Themen wie der israelischen Besetzung der Palästinensergebiete befassen. Von Joseph Croitoru
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Deutsche Erinnerungskultur
Empathie als intellektuelle Übung
Holocaust, Nakba und die deutsche Erinnerungskultur: Das Einsteinforum in Potsdam ermöglicht eine in Tel Aviv verbannte Debatte. Inge Günther war vor Ort.
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Parlamentswahl in Israel
Comeback für "Bibi“?
Am 1. November wird in Israel zum fünften Mal in vier Jahren die Knesset neu gewählt. Sollte die arabische Minderheit aus Frust über ihre zerstrittenen Parteien zuhause bleiben, könnte das Netanjahu zu einem Comeback verhelfen. Eine Reportage von Inge Günther
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Nahostkonflikt
"Palästina-Flüchtlinge haben ein Recht auf Wahrheit“
Das UN-Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge (UNRWA) will mehrere Millionen Dokumente öffentlich machen, die es über die 1948 Vertriebenen und ihre Nachfahren gesammelt hat. Das Projekt soll der Aufarbeitung von Traumata dienen. Doch noch fehlt das Geld dafür, sagt Dorothee Klaus von UNRWA im Interview mit Jannis Hagmann.
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Urteil des Obersten Gerichts in Israel
Sheikh Jarrah am Scheideweg
Ein überraschendes Urteil des Obersten Gerichts in Israel von Anfang März sorgte bei palästinensischen Familien im Ost-Jerusalemer Stadtteil Sheikh Jarrah für Erleichterung. Dennoch bleibt offen, wie es weitergeht. Aus Jerusalem berichtet Noam Yatsiv.
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Gadi Baltianskys "Genfer Initiative“
Hat die Zweistaatenlösung eine Zukunft?
Die Zweistaatenlösung als Ausweg aus dem israelisch-palästinensischen Konflikt ist von der internationalen Agenda praktisch verschwunden. Doch es gibt Menschen, die immer noch hartnäckig an diesem Weg zum Frieden zwischen Israelis und Palästinensern arbeiten. Noam Yatsiv sprach mit Gadi Baltiansky von der Friedensorganisation Genfer Initiative.
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Debatte um den Amnesty-Bericht
Die Macht der Begriffe
Apartheid! Antisemitismus! Warum der Streit um Definitionen den Blick auf die Sache verstellt. Ein Kommentar von Daniel Marwecki zur Debatte um den Amnesty-Bericht zu Israel.
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Junge Araber in Israel
Israelisch und doch Palästinenser
Die israelische Gesellschaft befindet sich in einem rasanten Wandel. Eine junge Generation arabischer Israelis fordert aktiv ihre Rechte ein. Fragen an Thabet Abu-Rass von der Nichtregierungsorganisation Abraham Initiatives, die für volle Gleichberechtigung von arabischen und jüdischen Israelis eintritt. Interview von Noam Yatsiv
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Nahostkonflikt
Westjordanland: Olivenernte unter dem Schutz von Rabbis
Fast jedes Jahr im Herbst sind palästinensische Bauern während der Olivenernte Übergriffen von militanten Siedlern ausgesetzt. Freiwillige der israelischen Nichtregierungsorganisation Rabbis for Human Rights versuchen die Bauern mit ihrer Präsenz zu schützen. Von Tania Krämer
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Westjordanland: Ibrahim Issa und die "Hope Flowers School"
Erziehung zu Frieden und Mitgefühl
Ibrahim Issa leitet im Westjordanland eine außergewöhnliche Schule, in der er palästinensische Schülerinnen und Schüler auf eine Zukunft in Frieden mit den israelischen Nachbarn vorbereiten will. Eigentlich hatte Issa andere Pläne, aber es stellte sich heraus, dass er genau dort gebraucht wird. Ein Porträt von Judith Poppe