Kultur
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Marianna Kakaounakis Film "Invisible“Unsichtbar: Türkische Flüchtlinge in Griechenland
Türkische Flüchtlinge sind in Griechenland weitgehend unsichtbar. In ihrem Filmdebüt "Invisible“ porträtiert die griechische Journalistin und Filmemacherin Marianna Kakaounakis das Schicksal türkischer Anhänger des Predigers Fethullah Gülen, die nach dem Putschversuch gegen Erdogan 2016 ihr Land verlassen mussten. René Wildangel hat den Film auf dem Filmfestival in Thessaloniki für Qantara.de gesehen.
Von René Wildangel -
"Street Sounds“ von Ziad FahmyDer Klang des urbanen Ägypten
In seinem Buch "Street Sounds“ präsentiert der Historiker Ziad Fahmy die erste Untersuchung über den Wandel von Klanglandschaften im urbanen Ägypten. Er hat das Alltagsleben in den Straßen erforscht und den Stimmen der einfachen Menschen "gelauscht“, während sie mit dem Staat um die Hoheit über den öffentlichen Raum kämpfen. Im Interview erläutert er den Hintergrund seiner Analyse.
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Neuer Podcast von Deutschlandfunk Kultur und Goethe-InstitutMehrsprachige Realität in Deutschland hörbar machen
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Serie "Die Rache der Fatma“ in der TürkeiMit Netflix gegen den türkischen Macho
Seit Ende April wird in der Türkei eine Netflix-Serie über die Putzhilfe Fatma ausgestrahlt, die in sechs Folgen nach ihrem vermissten Mann sucht und dabei in eine mörderische Odyssee gerät. Die Serie feiert eine Frau als Heldin, die sich gegen Demütigungen, Bedrohungen und sexuelle Belästigungen wehrt, schreibt Jochen Menzel.
Von Jochen Menzel -
Misagh Joolaees Soloalbum "Unknown Nearness“Wortloses Sehnen
Auf dem Cover seiner neuen CD schaut der deutsch-iranische Musiker Misagh Joolaee aus einem schlichten Fensterrahmen hinaus in die Weite. Sein Blick ist zugleich nach innen wie nach außen gekehrt, fragend und sehnsüchtig. „Unknown Nearness“ ist ein Album, das nicht nur die Spieltechnik auf der Kamancheh revolutioniert, sondern auch die drängenden Fragen des Künstlerdaseins in Musik umsetzt. Von Stefan Franzen
Von Stefan Franzen -
Iranische Literatur in DeutschlandRosengrüße aus Shiraz: Hafis' deutsche Schüler
Über Jahrhunderte hat der große persische Klassiker Hafis (Hafez) auch deutsche Dichterinnen und Dichter inspiriert. Es entstanden Übersetzungen, Nachdichtungen und Hommagen, und sie entstehen bis heute. Nasser Kanani hat ein umfangreiches Buch über die deutschen „Hafisianer“ vorgelegt. Von Gerrit Wustmann
Von Gerrit Wustmann -
Album "Anoura“ von Anansy CisséElixier für Pandemiemüde
Anansy Cissés neues Album "Anoura“ (deutsch "Licht“) ist nicht nur ein Paradebeispiel für malische Musik. Die Entstehung des Albums zeigt auch, welchen Schwierigkeiten malische Musiker in dem von Gewalt gebeutelten Land ausgesetzt sind. Von Richard Marcus
Von Richard Marcus -
Tajjib Salichs "Mansi“Satirische Schelmengeschichte
Der 2009 in London verstorbene sudanesische Autor Tajjib Salich gilt als einer der bedeutendsten arabischen Schriftsteller. Dennoch wurden noch nicht alle Teile seines Werkes übersetzt. Posthum ist nun seine Essayreihe "Mansi: A Rare Man in His Own Way“ erschienen und wird von seinen Anhängern begeistert gefeiert. Marcia Lynx Qualey hat das Buch für Qantara.de gelesen.
Von Marcia Lynx Qualey -
Buchmesse in Abu DhabiLiterarische Großmachtpolitik der Emirate
Den Louvre haben die Vereinigten Arabischen Emirate schon, ein Guggenheim-Museum bekommen sie noch. Nun streben die Emirate auch in Sachen Literatur die kulturelle Vorherrschaft in der arabischen Welt an. Stefan Weidner berichtet von der 30. Buchmesse in Abu Dhabi, die trotz Corona-Pandemie in Präsenz stattfand.
Von Stefan Weidner -
Dokumentarfilm "Djamilia“Vom Kampf um die Rechte der Frauen in Kirgisistan
Der poetische Dokumentarfilm von Aminatou Echard macht den 1958 erschienenen Roman „Djamila“ von Tschingis Aitmatow zum Ausgangspunkt für Gespräche mit kirgisischen Frauen aller Generationen. In Anlehnung an die Titelfigur des Romans erzählen die Frauen von ihren Erfahrungen, ihren Wünschen und ihrer Auffassung von Emanzipation. Von Adela Lovric
Von Adela Lovric -
Interview mit der Kunsthistorikerin Wendy ShawWas ist „Islamische Kunst“?
Wie lernen wir den Reichtum fremder Kulturen wirklich zu schätzen? In ihrem jüngsten Buch "What is Islamic art? Between religion and perception" schreibt die Kunsthistorikerin Wendy Shaw über die Notwendigkeit, unsere visuell-zentrierte Rezeption von Kunst und Ästhetik abzulegen und uns stattdessen auf eine multisensorische Entdeckungsreise zu begeben. Ein Interview von Lucy James
Von Lucy James -
Türkische Fernsehserien"Dizi"- Serienhits made in Turkey
Istanbul ist die Heimat einer Fernsehindustrie, die nicht nur in der Türkei, sondern auch in Pakistan oder Chile Quotenrekorde bricht. Doch was ist das Erfolgsrezept? Kultur.21 hat sich bei Darstellern und Produzenten der beliebten "Dizi" umgehört.
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Mann oder Frau, frei oder unfrei?
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Al-Ghazalis Verhältnis zur Wissenschaft
Der missverstandene Philosoph