Kolonialismus
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Algerien und Frankreich„Wir müssen unser Wissen über die Kolonialzeit vertiefen“
Die Geschichte belastet die algerisch-französischen Beziehungen. Historiker Benjamin Stora spricht über Hürden und Fortschritte auf dem Weg zu einer gemeinsamen Erinnerungskultur – und über die Bedrohung durch Frankreichs Rechte vor den Wahlen.
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„Islamische Kunst“ in deutschen MuseenZwischen kolonialem Erbe und neuen Labels
Das Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg geht neue Wege: Die Sammlung Islamische Kunst heißt nun Sammlung Südwestasien und Nordafrika. Im Berliner Pergamonmuseum bleibt man dagegen beim alten Begriff. Wie argumentieren die Kurator:innen?
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Israel und PalästinaWie über Zionismus sprechen?
Kritik an der Ideologie, die zur Gründung Israels führte, gilt in Deutschland als heikel. In den USA hingegen, wo der zionistische Konsens in der jüdischen Community zerbricht, wird offen diskutiert. Das könnte Folgen haben – und verdient Aufmerksamkeit.
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Rapperin Siba im Interview„Wut kann sehr konstruktiv sein”
Mit „Dounana“ hat die Berliner Musikerin Siba einen Nerv getroffen: Der auf Arabisch gerappte Song über Kolonialismus und Imperialismus verbreitet sich rasant im Netz. Ein Gespräch über Wut, Ungerechtigkeit und Empowerment.
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„Palästina 36“ im KinoEin Film über die Wurzeln kolonialer Gewalt
„Palästina 36“ schildert den arabischen Aufstand gegen die britische Mandatsherrschaft in den 1930er-Jahren. Mit großer Detailgenauigkeit erzählt Regisseurin Annemarie Jacir von einem oft vergessenen Wendepunkt der palästinensischen Geschichte.
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Sprachpolitik in AlgerienAbschied von der Kolonialsprache
Englisch gewinnt in Algerien rasant an Bedeutung. Geht es nach der Regierung, verliert das seit der Kolonialzeit dominante Französisch seinen Status als Bildungssprache. Für Schulen und Universitäten ist die Umstellung eine fundamentale Herausforderung.
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Alena Jabarine im Videotalk„Das Schwarz-Weiß-Denken entspricht nicht der Realität“
Alena Jabarine hält die Kategorien ‚proisraelisch‘ und ‚propalästinensisch‘ für zu kurz gegriffen. Hier spricht sie über ihren Umgang mit einem verminten Diskurs, die Darstellung von Palästinensern in Europa und darüber, wie es sich anfühlt, unter Besatzung zu leben.
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Koloniale Architektur in LibyenErhalten, nicht verherrlichen
Während in Bengasi italienische Bauten nach und nach verschwinden, stellt sich die Frage: Wie gestaltet man koloniales Erbe neu, ohne es zu verklären? Eine Ausstellung bringt Architekt:innen und Künstler:innen zusammen, um Stadtgeschichte neu zu denken.
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Spuren der Diktatur in SyrienMauern, Macht und ein verschwundenes Mosaik
Von den französischen Kolonialherren bis zu den Assads: Das Haus unseres Autors wurde über Jahrzehnte zweckentfremdet, sogar vom Militär benutzt. Nun will seine Familie dem Gebäude neues Leben einhauchen.
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„Dis-orienting the Maghreb“ von Sadik RddadPluralität im kolonialen Marokko
Der marokkanische Gelehrte Sadik Rddad befasst sich mit britischen und amerikanischen Reiseberichten aus der Kolonialzeit. Dabei hinterfragt er Edward Saids Orientalismus-Analyse, vor allem die vereinfachte Darstellung maghrebinischer Identitäten.
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Roman „Gegen den Strom“ von Saïd KhatibiAlgerien ringt mit dem kolonialen Erbe
Saïd Khatibis Roman „Gegen den Strom” untersucht Nachwirkungen der französischen Kolonialgewalt auf die algerische Gesellschaft nach dem Befreiungskrieg. Er wirft die Frage auf: Kann sich ein Individuum von seiner Vergangenheit befreien?
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Neue Bücher zum GazakriegWendepunkt, Versagen, moralische Abdankung
Gleich vier bekannte Autoren widmen sich den globalen Folgen der Zerstörung Gazas und der westlichen Unterstützung für Israels Kriegsführung. Von einer “Welt nach Gaza” spricht einer von ihnen. Charlotte Wiedemann stellt die Neuerscheinungen vor.