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Iran-Krieg 2026

Alle Themen
  • A group on motorbikes in the foreground on the left. In the background a bombed building and rubble.
    Libanon im Krieg

    Schiiten? Oftmals nicht willkommen

    Mehr als eine Million Menschen sind durch israelische Angriffe innerhalb des Libanon vertrieben worden. Trotz der Waffenruhe können viele nicht nach Hause zurückkehren. In Beirut wächst derweil das konfessionelle Misstrauen.

  • مبنى مزخرف وأمام أعلام ملونة ترفرف
    Ägyptischer Diplomat über Deutschland

    Warum wir von Berlin enttäuscht sind

    Deutschland wäre der westliche Staat, der eine Allianz zum Schutz verbleibender Werte und Normen auf internationaler Ebene anführen könnte, schreibt der ehemalige ägyptische Diplomat Ayman Zaineldine. Er vermisst Initiative aus Berlin.

  • Vertriebene in Zelten am Strand von Ramlet al-Baida an der Beirut-Corniche in Beirut, Libanon, unweit der Stelle, an der ein israelischer Angriff Berichten zufolge auf Menschen abzielte, die in Zelten Zuflucht gesucht hatten.
    Libanon

    Wie der Krieg meine Nachbarschaft verändert

    Im Libanon steht der gesellschaftliche Zusammenhalt auf der Probe. Die Beiruter Autorin Manal Khader erzählt, wie sich Angst breitgemacht hat. Plötzlich wurde der WhatsApp-Chat ihres Gebäudes aktiv – erst mit harmlosen Nachrichten, dann änderte sich der Ton.

  • Zwischen den Trümmern eines zerstörten Gebäudes weht eine gelbe Fahne mit grünem Logo.
    Schriftsteller Hazem Saghieh

    „Die Hisbollah hat den Libanon nie vor Israel geschützt“

    Hazem Saghieh bedauert, dass der aktuelle Krieg keinen neuen Zusammenhalt in der libanesischen Gesellschaft hervorbringt. Stattdessen habe er tiefe Gräben offenbart. Saghieh warnt, Israels Intervention ebne den Weg für eine erneute langfristige Besatzung.

  • Iranische Gläubige tragen am 21. März 2026 während einer Beerdigung nach einer gemeinsamen Gebetszeremonie zum Eid al-Fitr an einem heiligen Schrein im Stadtteil Shahr-e Rey im Süden Teherans, Iran, einen Sarg mit den sterblichen Überresten des Generals Sadegh Zakeri-Kia vom Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC).
    Ralph Ghadban über den Iran

    „Die Islamische Republik ist in der Gesellschaft verwurzelt”

    Ob Appeasement oder planloser Krieg: Laut Islamwissenschaftler Ralph Ghadban macht der Westen beim Iran immer wieder denselben Fehler. Man verkenne die radikal-schiitische Ideologie, auf der das Regime aufbaue.

  • Ein Mann läuft vor einer Mauer mit einem Anti-Amerika-Graffiti
    Antiamerikanismus im Iran

    „Ewige Feindschaft“ im Wandel

    „Tod Amerika“ gehört fest zur Rhetorik des iranischen Regimes. Antiamerikanismus im Iran ist jedoch älter als die Islamische Republik. Vor dem Hintergrund des aktuellen Krieges ist die Zukunft dieser jahrzehntealten Feindschaft ungewiss.

  • Eine Säule aus schwarzem Rauch steigt aus einer Stadt auf.
    Iran-Krieg

    Sucht der Golf jetzt den Schulterschluss?

    Die arabischen Golfstaaten leiden unter den iranischen Angriffen und sehen ihr Geschäftsmodell bedroht. Dabei sind sie nicht wehrlos, sondern könnten sich als handlungsfähige Gestaltungskräfte profilieren. Dafür braucht es Koordination und Einigkeit.

  • Mohammed bin Salman und Donald Trump unterhalten sich, Bin Salman gestikuliert.
    Angriff auf Iran

    Wollten die Saudis diesen Krieg?

    Saudi-Arabiens Kalkül könnte ein anderes sein, als viele denken. Zwar fliegen Raketen und Drohnen auf Doha, Dubai und auch auf Riad. Doch einiges spricht dafür, dass sich das Königreich vom Irankrieg auch Vorteile erhofft.

  • Plumes of smoke rise following reported explosions in Tehran on March 1, 2026. (Photo: picture alliance / Middle East Images | Fariba)
    Rechtsexperte Kai Ambos über Iran-Krieg

    „Das Völkerrecht ist kein Wunschkonzert von Professoren“

    Der Angriff der USA und Israels verstößt eindeutig gegen das Völkerrecht, sagt Kai Ambos. Er erklärt, warum es trotz seiner Missachtung weiter relevant ist — und welche Rolle die Ramstein-Basis und das deutsche Grundgesetz im Irankrieg spielen.

  • Ein Mann hält ein Porträt des getöteten iranischen Obersten Führers Ayatollah Ali Khamenei während einer Kundgebung in Teheran.
    Krieg gegen den Iran

    Die Gefahr eines Machtvakuums

    Die Beseitigung der Machthaber in Teheran würde die Bedrohung durch Irans Atomprogramm nicht bannen, sondern in etwas Unkontrollierbares verwandeln. Mit der Zerstörung des iranischen Staates steigt das Proliferationsrisiko.

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