Zine el-Abidine Ben Ali
Alle Themen-
Interview mit Slim Laghmani zur Staatskrise in Tunesien
„Wir sind die Hälfte des Weges gegangen“
Nicht politische oder wirtschaftliche Probleme seien mittelfristig die größte Bedrohung für den demokratischen Wandel in Tunesien, sondern die Krise des Staates, erklärt der tunesische Rechtswissenschaftler Slim Laghmani im Gespräch mit Sarah Mersch.
-
Interview mit Mohamed Limam
„Trotz Friedensnobelpreis haben die Tunesier die Nase voll“
Selbst im einzigen Land des arabischen Frühlings, das sich auf den Weg der Demokratie begeben hat, macht sich Resignation breit. Über die Gründe für die Politikverdrossenheit im Mutterland der Arabellion sprach Christina Omlin mit dem tunesischen Politikwissenschaftler Mohamed Limam von der Universität Sousse.
-
Projekt "Art of Freedom. Freedom of Art" in Tunesien
Künstlerische Freiräume zwischen Terror und Bürokratie
Mit dem politischen Umbruch vor fünf Jahren haben auch die tunesischen Künstler neuen Freiraum gewonnen. Doch der wird immer wieder bedroht - sowohl von religiösen Fanatikern als auch von staatlicher Seite. Aus Tunis informiert Sarah Mersch.
-
Transformation, Elitenwandel und neue soziale Mobilisierung
SWP-Studie: Die bittere Ernte des Arabischen Frühlings
Fast fünf Jahre nach Beginn des sogenannten Arabischen Frühlings ist die arabische Welt erheblich destabilisiert. Innere und regionale Konflikte stellen das Staatensystem und die Integrität einzelner Nationalstaaten in Frage. Eine SWP-Studie von Muriel Asseburg und Heiko Wimmen
-
Tunesiens Gewerkschaftsführer Houcine Abbassi
Der Vermittler
Seit Ende 2011 steht Houcine Abbassi an der Spitze des tunesischen Gewerkschaftsbundes UGTT. Neben Arbeiterrechten setzt er sich vor allem für den politischen Dialog in seinem Heimatland ein. Das von ihm initiierte Vermittlerquartett erhält dafür dieses Jahr den Friedensnobelpreis. Von Sarah Mersch
-
Geplantes "Gesetz zur wirtschaftlichen Aussöhnung" in Tunesien
"Schwamm drüber" statt Vergangenheitsbewältigung?
Ein Gesetzentwurf, der Straffreiheit für korrupte Geschäftsleute vorsieht, sorgt in Tunesien für Ärger. Gegner werfen der Regierung vor, die Aufarbeitung der Diktatur zu unterwandern. Einzelheiten von Sarah Mersch aus Tunis
-
Shukri al-Mabkhouts Roman "Der Italiener"
Scheitern auf ganzer Linie
Der tunesische Autor Shukri al-Mabkhout hat mit dem "Italiener" ein Werk vorgelegt, das die Mechanismen und Zwänge der Ben-Ali-Ära aufzeigt und verdientermaßen den diesjährigen Arabischen Booker-Preis gewonnen hat. Günther Orth hat den Roman gelesen.
-
Tunesiens Justiz
Stückwerk statt Reform
Die Reform der tunesischen Justiz kommt seit dem politischen Umbruch von 2011 nicht voran. Doch laut Verfassung, die vor einem Jahr verabschiedet wurde, sind künftig neue Institutionen vorgesehen. Das Verfassungsgericht wird schon bald eine Mammutaufgabe vor sich haben. Von Sarah Mersch
-
Radikal-islamistische Gruppen in Tunesien
Dschihad tunesischer Machart
Der öffentlichkeitswirksame Anschlag auf das Nationalmuseum in Tunis wirft ein Schlaglicht auf das radikal-islamistische Netzwerk Tunesiens, das sich seit dem Sturz des Ben-Ali-Regimes im Januar 2011 herausgebildet hat. Eine Bestandsaufnahme von Hanspeter Mattes vom Giga-Institut für Nahost-Studien
-
Nach dem Anschlag auf das Bardo-Museum
Tunesiens schwerste Stunde
Der Anschlag auf das Bardo-Museum stellt die junge Demokratie Tunesiens vor eine Zerreißprobe. Konservative Kräfte fordern ein rigides Durchgreifen gegen Islamisten und drohen damit, Freiheiten und Grundrechte einzuschränken. Dabei gerät die Suche nach den eigentlichen Ursachen für den Terror immer mehr aus dem Blick - mit verheerenden Folgen, wie Ilyas Saliba berichtet.
-
Analysen zum tunesischen Polizei- und Sicherheitsapparat
Suche in den Archiven des Diktators
Die Reform des Sicherheitssystems ist eine der großen Herausforderungen Tunesiens – und liegt bis heute weitgehend auf Eis. Die Nichtregierungsorganisation "Le Labo' Démocratique" (Das Demokratielabor) hat jetzt die erste umfassende Analyse dazu veröffentlicht. Sarah Mersch hat sie gelesen.
-
Erste demokratische Präsidentenwahlen in Tunesien
Hoffnungsträger der Arabellion
Die Wahl des Politikveterans Béji Caïd Essebsi zum ersten demokratisch gewählten Präsidenten Tunesiens stellt einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Etablierung einer echten arabischen Demokratie dar. Ein Kommentar von Loay Mudhoon.