Wie MENA- Staaten auf den Russland-Ukraine-Krieg blicken

Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine war die Hoffnung im Westen groß, dass auch politische Führungen in Afrika und dem Nahen Osten das Vorgehen der transatlantischen Verbündeten mittragen würden. Doch die Länderanalysen offenbaren, wie sehr sich die Wahrnehmungen und Interessenlagen dieser Akteure von denen der westlichen Staatengemeinschaft unterscheiden.
Inhaltsverzeichnis
- Ägypten: Politische Nähe zu Moskau versus wirtschaftliche Abhängigkeit
- Iran: Keine Weltordnung, die sich zu erhalten lohnt
- Israel: Zwischen moralischen Überzeugungen, Realpolitik und den Erwartungen der USA
- Kenia: Ablehnung der russischen Invasion, ohne Partei zu ergreifen
- Maghreb: Absage an das Blockdenken
- Palästinensische Gebiete: Schwieriger Drahtseilakt und Verurteilung westlicher Doppelstandards
- Saudi-Arabien und die VAE: Enge Verbündete der USA zeigen Distanz
- Sudan: Beziehungen zu Russland im innenpolitischen Wettstreit
- Südafrika: Schlingerkurs des außenpolitischen Brückenbauers