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Ehrengast Frankfurter Buchmesse 20157 indonesische Autoren, die man kennen sollte
Im Herbst ist Indonesien Gastland der Frankfurter Buchmesse. Knapp 70 indonesische Autorinnen und Autoren lesen dann in Frankfurt aus ihren Werken. Qantara.de stellt sieben von ihnen vor.
Von Monika Griebeler -
Porträt der indonesischen Autorin Linda Christanty"Ich will schreiben, bis ich sterbe"
Linda Christanty ist eine der anerkanntesten Schriftstellerinnen ihres Landes. Bereits 1989 gewann sie als jüngste Autorin den jährlichen Kurzgeschichtenwettbewerb von "Kompas", der größten indonesischen Tageszeitung. 2013 erhielt sie den renommierten "Southeast Asian Writers Award". Christina Schott hat Christanty in Jakarta getroffen.
Von Christina Schott -
Alexandra Chreitehs Roman "Always Coca-Cola"Schönheit muss leiden
Alexandra Chreitehs Debütroman "Always Coca-Cola", den sie bereits im Alter von 19 Jahren geschrieben hat, zeigt, welche Gefahren eine blinde Idealisierung westlicher Schönheitsvorstellungen für junge Menschen birgt – nicht nur im heutigen Beirut. Volker Kaminski hat das Buch gelesen.
Von Volker Kaminski -
Ausstellung zu politischem Widerstand in der TürkeiKunst gegen das Vergessen
Die Neue Gesellschaft für bildende Kunst in Berlin zeigt türkische Protestkunst von den 1970er Jahren bis heute. Das Besondere: Die Ausstellung beschäftigt sich nicht allein mit politischem Widerstand in Istanbul, sondern auch mit gesellschaftlichen Protesten in der Osttürkei. Ceyda Nurtsch hat sich die Werke angesehen und mit Künstlern und Organisatoren gesprochen.
Von Ceyda Nurtsch -
Arabischer Buchladen in Istanbul"Wir wollen ein Kulturzentrum sein"
Der erste arabische Buchladen in Istanbul hat im Juni seine Türen geöffnet. Syrische Flüchtlinge betreiben ihn zusammen mit türkischen Buchverlegern. Das Geschäft soll zu einer Begegnungsstätte für Araber und Türken werden – und bietet längst nicht nur arabische Literatur. Ekrem Güzeldere hat sich bei "Pages" umgeschaut.
Von Ekrem Eddy Güzeldere -
Kinofilm "Taxi Teheran"Heimlich mit Jafar Panahis "Taxi" durch Teheran
Eine aufregende Taxifahrt durch Irans Hauptstadt: Bei der Berlinale 2015 gewann der Film "Taxi" von Jafar Panahi den Goldenen Bären. Nun ist der Film in den deutschen Kinos. "Taxi" ist federleicht - und doch politisch. Von Jochen Kürten.
Von Jochen Kürten -
Bauchtanz in der TürkeiMänner mit Hüftschwung
In der Türkei erobern hüftschwingende Männer die Bauchtanzbühnen. Dass die männlichen Tänzer immer beliebter werden, liegt nicht nur an der Skurrilität ihres Auftritts. In Istanbul hat Cigdem Akyol zwei Bauchtänzer getroffen - und mit ihnen über ihren Beruf gesprochen.
Von Cigdem Akyol -
"The Kominas" aus BostonMehr als nur eine muslimische Punkband
Seit ihrer Gründung wird die Band "The Kominas" von allen Seiten kritisiert: Einige Punks meinen, die Mitglieder seien keine richtigen Punks, konservative Kräfte kritisieren ihre politische Botschaft. Doch wer entscheidet überhaupt, was Punk ist? Liegt es nicht im Wesen dieser Musik, Grenzen zu überschreiten und den Status Quo in Frage zu stellen? Von Richard Marcus
Von Richard Marcus -
Interview mit Filmregisseurin Gini Reticker"Frauen wollen lediglich gehört werden!"
"The Trials of Spring" zeigt junge Aktivistinnen jenseits des Klischeebildes von der unterdrückten arabischen Frau. Vor dem Hintergrund der arabischen Umbrüche von 2011 werden in sechs Kurzfilmen Frauen porträtiert, wie sie wirklich sind: selbstbewusst, aktiv und engagiert. Joseph Mayton sprach mit Gini Reticker über ihr Filmprojekt.
Von Joseph Mayton -
Porträt des syrisch-deutschen Schriftstellers Rafik SchamiExilant in der Heimat
Rafik Schami ist einer der bedeutendsten Autoren der deutschen Sprache. Als 25-Jähriger kam er nach Deutschland – seine Heimat Syrien trägt er seitdem im Herzen. Sie steht auch im Mittelpunkt vieler seiner Erzählungen. Markus Clauer stellt den Bestseller-Autor vor.
Von Markus Clauer -
Interview mit der tunesischen Dichterin Najet Adouani"Ich liebe die Freiheit"
In ihrer Heimat gilt die 1956 im Süden Tunesiens geborene Dichterin Najet Adouani als eine mutige Kämpferin für das freie Wort und die Rechte der Frauen. Ihre stärksten Waffen: die Schönheit der Sprache und die Poesie ihrer Bilder. Trotzdem geriet sie ins Visier der Salafisten und musste Tunesien verlassen. Momentan lebt sie in Berlin. Claudia Kramatschek hat sie dort getroffen.
Von Claudia Kramatschek -
Interview mit Nabil Al Raee vom "Freedom Theatre""Wir brauchen mehr Zeit, um mehr Freiheit zu gewinnen"
Das "Freedom Theatre" in Jenin ist eines der wenigen palästinensischen Kultureinrichtungen, das internationales Renommee erworben hat. Im Gespräch mit Ylenia Gostoli erläutert Nabil Al Raee, Direktor des Theaters, inwiefern sich das neueste Bühnenstück in die große und kontroverse Geschichte des "kulturellen Widerstands" Palästinas einfügt.
Von Ylenia Gostoli
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