Kultur
Themen
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Migranten in der deutschsprachigen GegenwartsliteraturZwei Welten unter einem Himmel
Migranten spielen in der deutschen Literatur bisher eher eine untergeordnete Rolle. Inwieweit spiegelt dies die gesellschaftliche Realität im Land wider? Und wie sieht es in Großbritannien aus?
Von Katy Derbyshire -
Youssouf Amin Elalamy: "Gestrandet"Leben im Konjunktiv, Sterben im Meer
Viele Afrikaner lassen beim Versuch, illegal nach Europa einzureisen, ihr Leben. Über ihre Motive und Hoffnungen ist in der Berichterstattung nur wenig zu lesen. Der marokkanische Schriftsteller Youssouf Amin Elalamy gibt ihnen in seinem Buch "Gestrandet" eine Stimme.
Von Moritz Behrendt -
Dokumentarfilm "The One Man Village"Rückkehr in ein libanesisches Geisterdorf
"The One Man Village" erzählt die Geschichte eines Mannes, der als einziger ehemaliger Bewohner in sein vom Bürgerkrieg zerstörtes christliches Dorf zurückgekehrt ist. Ein Gespräch mit dem Regisseur Simon el Habre und der Produzentin Irit Neidhardt.
Von Nicola Abbas -
Salman Rushdie und "Die bezaubernde Florentinerin"Ein Meister ohne Meisterwerke?
Sein jüngster Roman wurde von der Kritik verhalten positiv aufgenommen, aber ob mit oder ohne "Die bezaubernde Florentinerin" – der aus Bombay stammende Autor Salman Rushdie ist ein leuchtendes Beispiel eines aufgeklärten Intellektuellen.
Von Lewis Gropp -
Multikulturelles Frauenmagazin GazelleWider alle Klischees
Lange hatte Sineb El Masrar nach einer passenden Zeitschrift gesucht: "Gazelle" ist das erste multikulturelle Frauenmagazin Deutschlands, das vor allem das Interesse der hier lebenden Migrantinnen wecken soll.
Von Naima El Moussaoui -
Deutsch-Arabischer ÜbersetzerpreisBeitrag zur interkulturellen Verständigung
Das Goethe Institut Ägypten lobt in diesem Jahr erstmals einen Deutsch-Arabischen Übersetzerpreis für Belletristik aus: Noch bis zum 30. Juni 2009 können sich interessierte Übersetzer bewerben.
Von Sarah Zada -
Interview mit Ilija TrojanowIdentitätssuche im Labyrinth der Bürokratie
Der Schriftsteller Ilija Trojanow berichtet über den von ihm herausgegebenen Roman "Der letzte Ausweis" von F.M. Esfandiary, der die Absurditäten der iranischen Bürokratie der 1960er Jahre darstellt.
Von Nimet Seker -
Der Dokumentarfilm "Das Herz von Jenin""Kinder sind keine Feinde"
2005 stirbt ein zwölfjähriger palästinensischer Junge an den Kugeln einer israelischen Einheit. Sein Vater trifft daraufhin eine ungewöhnliche Entscheidung, mit der das Leben von fünf israelischen Kindern gerettet werden kann. Der Dokumentarfilmer Marcus Vetter hat die Geschichte aufgezeichnet.
Von Rasha Khayat -
Nihad Siris Roman "Ali Hassans Intrige"Der Witz entfaltet seinen Schrecken
In "Ali Hassans Intrige" erzählt der syrische Autor Nihad Siris vom Leben in einer arabischen Diktatur – also von all den großen und kleinen Verrücktheiten und Zumutungen, mit denen das Regime seine Bürger traktiert.
Von Kersten Knipp -
Assaf Gavrons Roman "Hydromania"Science Fiction in Nahost
Assaf Gavron hat einen Zukunftsroman geschrieben, der seinen israelischen Landsleuten einiges zumutet: Im Jahre 2067 ist Palästina die regionale Großmacht, von Israel ist nur eine kleine Enklave übrig geblieben. Doch das eigentlich Thema ist Wasserknappheit.
Von Volker Kaminski -
Theaterstück "Radio Muezzin"Anderssein als Fetisch
Für seine letzte Produktion holte Stefan Kaegi von der Theatergruppe Rimini Protokoll vier Kairoer Muezzine auf die Bühne und ließ sie dort über ihr Leben erzählen. Eine missglückte Form populistischer Anthropologie?
Von Hassan Khan -
Radio MuezzinKakophonie der Rufer
"Radio Muezzin" wurde in Kairo uraufgeführt und feierte nun auch in Berlin Premiere. Das Stück des Schweizer Regisseurs Stefan Kaegi zeigt das Leben von vier Gebetsrufern aus Kairo.
Von Sonja Hegasy
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