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Alle Themen
  • Hände, die ein Buch aufschlagen. Im Hintergrund verschwommen eine Bücherauslage.
    Literatur aus SWANA

    Die ausgezeichnete Nische

    Lyrik aus Iran, Romane aus arabischen Ländern oder Kurzgeschichten aus der Türkei werden in Deutschland meist von Kleinverlagen publiziert. Mit Neugier und Feingefühl erweitern sie den Horizont des deutschen Literaturbetriebs – und erhalten dafür Preise.

  • Ein Screenshot von Google Maps, der Saudi-Arabien und die Nachbarländer zeigt.
    Saudische Poesie

    Nomadische Vergangenheit, digitale Gegenwart

    Saudi-Arabien ändert sich rasant. Die neue Gedichtanthologie „Tracing the Ether“ vereint 26 Poet:innen, die darauf reagieren. Ein seltener Einblick in eine Literaturszene, die in ihrer Vielfalt noch nicht übersetzt worden ist.

  • Portrait von Taleb al-Rifai im Anzug vor dunklem Hintergrund.
    Schriftsteller Taleb al-Rifai

    Ein Fenster zur kuwaitischen Seele

    Hat der deutsche Literaturbetrieb blinde Flecken, wenn es um arabische Literatur geht? Unser Autor sieht mindestens einen: den kuwaitischen Literaten Taleb al-Rifai. Ein Plädoyer für sozialkritische Literatur, die orientalistische Erwartungen enttäuscht.

  • Buchcover mit arabischer Schrift.
    Islamische Geschichte

    Wie ein Sufi-Gegner die Mystik bewahrte

    Im 12. Jahrhundert schrieb der Gelehrte Ibn al-Dschauzi ein Buch, um den Sufismus als Ketzerei zu entlarven: „Talbis Iblis“ oder „Die Täuschung des Teufels“. Heute wird es widersprüchlich gelesen: als Angriff, aber auch als fesselnde Dokumentation sufistischer Lehren.

  • Jan Dost signiert sein Buch, eine Frau mit Hijab steht vor ihm.
    Jan Dost über das Schreiben auf Arabisch und Kurdisch

    „Wie ein Stück Eisen zwischen zwei Magneten“

    Mit „Safe Corridor“ wird der erste Roman von Jan Dost ins Englische übersetzt. Der erfolgreiche syrische Schriftsteller sprach mit Qantara über Auswirkungen des Krieges auf Kinder und über den fundamentalen Unterschied zwischen dem Schreiben auf Kurdisch und Arabisch.

  • Moroccan author Mohamed Choukri
    Choukris gesammelte Kurzgeschichten ins Englische übersetzt

    Die Absurdität des Lebens

    In Mohamed Choukris experimenteller Sammlung "Tales of Tangier“ (dt. "Erzählungen aus Tanger“) trifft das Hyperreale auf das Bizarre. Die skurrilen Geschichten des verstorbenen Autors scheinen sich zu überschlagen, so schnell und unberechenbar, dass sie den Leser immer wieder aufs Neue überraschen.

  • Qantara-Logo
    Kuzey Topuz' Debütroman "Der Freund"

    Das Leben als Schachspiel

    In ihrem Debütroman "Der Freund" entwirft Autorin Kuzay Topuz ein komplexes Geflecht aus Fragmenten und Perspektiven. Es geht um Fragen von Macht und Einfluss im Zwischenmenschlichen wie auch auf gesellschaftlicher Ebene. Ein großer Wurf.

  • Photo montage: Syrian author Zakaria Tamer / Cover of the Arabic edition of Zakaria Tamer's "Sour Grapes"
    Kurzgeschichten "Sour Grapes" von Zakaria Tamer

    Konsequent subversiv

    In seiner Kurzgeschichtensammlung "Sour Grapes" (dt. Saure Trauben) - die jetzt in englischer Übersetzung erschienen ist –, bedient sich der syrische Schriftsteller Zakaria Tamer einer augenzwinkernden Ironie, die seine Texte für viele Fans so attraktiv macht.

  • Sudanese author Stella Gaitano
    Literatur aus dem Sudan

    Ein Patt zwischen Leben und Tod

    Stella Gaitanos Debütroman "Edo‘s Souls“, der im Sudan und im Südsudan spielt, inszeniert einen epischen Kampf zwischen den Kräften des Lebens und dem Tod.

  • Doves in a tree
    Buchtipp: "Kurdistan + 100"

    Erzählungen aus einer künftigen Republik

    In „Kurdistan + 100“ beantworten zeitgenössische kurdische Schriftstellerinnen und Schriftsteller die Frage: „Können die Kurden eines Tages einen eigenen Staat haben?“

  • Bust of Khalil Gibran in his hometown of Bsharre, Lebanon
    Libanon

    Khalil Gibrans Heimatstadt begeht den hundertsten Jahrestag von 'Der Prophet'

    In seiner Heimatstadt Bischarri im Norden des Libanongebirges feiert ein Khalil Gibran gewidmetes Museum das hundertjährige Jubiläum von 'Der Prophet' – dem wohl bekanntesten Werk des Autors.

  • Die Leugnung des Genozids an den Armeniern ist die große Lebenslüge des türkischen Staates und heizt bis heute Rassismus und Gewalt an. Yavuz Ekinci hat das Thema in seinem so schonungslosen wie gewaltigen neuen Roman verarbeitet.
    Yavuz Ekincis Roman "Das ferne Dorf meiner Kindheit“

    Die verödeten Dörfer der Seele

    Die Leugnung des Genozids an den Armeniern ist die große Lebenslüge des türkischen Staates und heizt bis heute Rassismus und Gewalt an. Yavuz Ekinci hat das Thema in seinem so schonungslosen wie gewaltigen neuen Roman verarbeitet. Gerrit Wustmann hat ihn für Qantara.de gelesen.

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