Kultur
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Elektro HafızPassion Weltschmerz
Sein Sound ist psychedelisch, rockig, arabesk. Mit seinen anarchischen Klangwelten will "Elektro Hafız" vor allem eins: berühren. Ceyda Nurtsch über einen Grenzgänger, der sich immer wieder neu entdeckt und dennoch seiner türkischen Seele treu bleibt.
Von Ceyda Nurtsch -
Ibrahim al-Konis Roman "The New Waw: Saharan Oasis"Die Kultivierung des Fremdartigen
Ibrahim al-Konis Roman "The New Waw: Saharan Oasis" wurde 2015 mit dem "National Translation Award" für Literaturübersetzungen ausgezeichnet. Obwohl das Werk die literarischen Konventionen des Westens ad absurdum führt und seine Leser irritieren mag, liegt doch genau darin sein Reiz, denkt Marcia Lynx Qualey.
Von Marcia Lynx Qualey -
Muttersprachliche Bildung im Vielvölkerstaat IranSprachenvielfalt als Chance
Iran ist ein Vielvölkerstaat, in dem mehr als ein Dutzend Sprachen gesprochen werden. Diese Sprachen sind unter anderem: Persisch, Belutschi, Luri, Arabisch und Türkisch. Aber die Bildungspolitik des Landes ignoriert diese Sprachenvielfalt. Von Manutschehr Amirpur
Von Manutschehr Amirpur -
Der jemenitische Autor Wajdi al-Ahdal über Günter GrassEin Sieg für die Freiheit des Wortes
2002 wurde der Roman "Gebirgsboote" des jemenitischen Schriftstellers Wajdi al-Ahdal wegen Blasphemie verboten, der Autor floh. Noch im gleichen Jahr intervenierte Günter Grass anlässlich eines Besuches im Jemen zugunsten des Autors beim Staatspräsidenten. Al-Ahdal mit einer Hommage an Günther Grass.
Von Wajdi al-Ahdal -
Heinz Halm über Kalifen und AssassinenZwischen Realität und Mythos
Obwohl das osmanische Kalifat im Jahr 1924 abgeschafft wurde, gibt es eine bis heute anhaltende Faszination für diese untergegangene Institution. Der Tübinger Islamwissenschaftler und Historiker Heinz Halm hat das Kalifat während der Herrschaft der Fatimiden im 11. und 12. Jahrhundert in Ägypten akribisch untersucht. Andreas Pflitsch hat das Buch gelesen.
Von Andreas Pflitsch -
Presse- und Kunstfreiheit in der TürkeiEine Atmosphäre der Selbstzensur
Privatinvestoren sind in der Türkei willkommen, wenn es um Kunst und Kultur geht. Doch die Freiheit von Künstlern und Journalisten wird zunehmend eingeschränkt. Die alternative Kunstszene ist in den Hintergrund getreten. Von Ceyda Nurtsch
Von Ceyda Nurtsch -
Zeitgenössische arabische FotografieBlick auf eine Welt im Umbruch
Die Biennale arabischer Fotografie der Gegenwart in Paris hat ein visuelles Zeichen für Vielfalt und Pluralität in einer Zeit gesetzt, in der Krisen und Konflikte den Blick auf die Region dominieren. Felix Koltermann hat sich die Ausstellungen für Qantara.de angesehen.
Von Felix Koltermann -
Karikaturisten im IrakHumor und Satire als Gratwanderung
Im Irak stehen Karikaturisten seit Jahren unter Druck: Während im Nordirak ein regelrechter Krieg zwischen Karikaturisten und Kurdischer Regionalregierung tobt, fühlen sich ihre Künstlerkollegen in Bagdad vom Extremismus der Dschihadisten bedroht. Einzelheiten von Birgit Svensson aus Bagdad.
Von Birgit Svensson -
Projekt "Art of Freedom. Freedom of Art" in TunesienKünstlerische Freiräume zwischen Terror und Bürokratie
Mit dem politischen Umbruch vor fünf Jahren haben auch die tunesischen Künstler neuen Freiraum gewonnen. Doch der wird immer wieder bedroht - sowohl von religiösen Fanatikern als auch von staatlicher Seite. Aus Tunis informiert Sarah Mersch.
Von Sarah Mersch -
Al-Halqa in MarrakeschMarokkos letzte Geschichtenerzähler
Die Kunst des Geschichtenerzählens ist seit jeher ein fester Bestandteil der arabischen Kultur. Doch ihr Erbe und künftiges Fortbestehen ist in Gefahr. Der Filmemacher Thomas Ladenburger hat sich auf die Reise in die Welt der marokkanischen Erzähler begeben und präsentiert einen faszinierenden Einblick in das immaterielle Erbe der Menschheit. Von Melanie Christina Mohr
Von Melanie Christina Mohr -
Der afghanische Schriftsteller Taqi AkhlaqiSchreiben wie überall – und doch nicht
Wie kommt ein afghanischer Schriftsteller zum Schreiben, was bewegt ihn, was inspiriert ihn? Während vieles genau so auch für Autoren in anderen Weltgegenden gilt, kommen spätestens dann, wenn der Autor an die Publikation denkt, die besonderen Probleme Afghanistans ins Spiel. Eine Meditation über das innere und das äußere Dasein des Schriftstellers von Taqi Akhlaqi.
Von Taqi Akhlaqi -
Interview mit dem jemenitischen Schriftsteller Ali al-Muqri"Sex ist der Ursprung allen Lebens"
Die Romane des jemenitischen Schriftstellers Ali al-Muqri sind arabischen Lesern gut bekannt, und einige wurden auch schon in andere Sprachen übersetzt. Oft beschäftigt er sich mit Themen wie Sex, Krieg und Religion. Für seinen neuen Roman "Hurma" bekam er den französischen Preis für arabische Literatur. Amida Sholan hat sich mit Ali al-Muqri unterhalten.
Von Amida Sholan
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Interview mit dem Islamwissenschaftler Mathias Rohe
Differenzieren statt pauschalisieren
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