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Ägyptische SchriftstellerDer verlorene Glaube an die Demokratie
Lange hatte man Ägyptens Literaten als intellektuelle "Kräfte des Guten" im Kampf gegen die Mubarak-Diktatur überbewertet. Heute zeigt sich, dass viele Schriftsteller der Restauration der alten Kräfte keinesfalls ablehnend gegenüber stehen, wie Marcia Lynx Qualey berichtet.
Von Marcia Lynx Qualey -
David Brozas Album "East Jerusalem/West Jerusalem"Politik, Leidenschaft und Religiosität
David Broza ist einer der populärsten Musiker Israels, dessen CDs zu den meistverkauften im Land gehören. Auf seinem neuesten Album "East Jerusalem/ West Jerusalem" vereint er Musiker aus Israel, Palästina und Amerika. Mit ihm sprach Richard Marcus.
Von Richard Marcus -
Buchtipp: „Tausend und Ein Tag - Morgenländische Erzählungen“Schöne Geschichten aus dem Morgenland
Ein Schatz der Weltliteratur konnte jüngst gehoben werden. Die Erzählungen "Tausend und Ein Tag" standen lange im Schatten eines anderen berühmten Buches. Eine verlegerische Großtat in Zeiten des digitalen Wandels. Einzelheiten von Jochen Kürten
Von Jochen Kürten -
Weihnachten im Nahen und Mittleren OstenDer "Papa Noel" des Orients
Ursprünglich gab es bei den arabischen Christen keine solche Tradition der Weihnachtsfeier wie in Europa. Erst im Laufe der Zeit gewann das Weihnachtsfest im Orient mehr an Bedeutung. Durch die Berührung mit Europa übernahm man viele europäische Bräuche, wie den Tannenbaum oder den Weihnachtsmann. Von Suleman Taufiq
Von Suleman Taufiq -
Syrisches Kunstprojekt "Cutting Away the Void"Vom Leben gezeichnet
Das syrisch-britische Künstlerpaar Nora und Fritz Best hat gemeinsam mit syrischen Flüchtlingen in Amman eine Reihe von einfühlsamen Porträts geschaffen, die in Verbindung mit Zeugenaussagen die erschütternde Geschichte des heutigen Syriens erzählt. Von Charlotte Bank
Von Charlotte Bank -
Das "Gelawedj-Festival" im kurdischen SulaimaniyaAbgrenzung vom Arabischen
Auf dem jüngsten Gelawedj-Festival in Sulaimaniya, das mit einer Mischung aus politischen Reden, akademischen Vorträgen, Dichterlesungen und Diskussionsrunden aufwartete, ließ sich das gegenwärtige kulturelle Selbstverständnis der Kurden beobachten. Von Stefan Weidner
Von Stefan Weidner -
Interview mit der ägyptischen Theaterdirektorin Laila SolimanBrücken zwischen Revolutionen
1919 forderte Saad Zaghloul die Unabhängigkeit Ägyptens und ging als Revolutionär in die Geschichte ein. Fast hundert Jahre später erhebt sich das ägyptische Volk zu einer Revolution, der nun das historische Narrativ eines Militärputschs droht. Laura Pannasch sprach mit Laila Soliman, die in ihrer Performance "Whims of Freedom" zeigt, wie sich Geschichtsnarrative etablieren und so das kollektive Gedächtnis prägen.
Von Laura Pannasch -
Yusuf IslamDer "Peace Train" ist zurück
Er ist der berühmteste islamische Konvertit der Welt und gleichzeitig einer der erfolgreichsten westlichen Popstars der 70er Jahre: Nun tourt Yusuf Islam, besser bekannt als Cat Stevens, wieder durch Deutschland. Einzelheiten von Hans Joachim Hennig
Von Hans Joachim Hennig -
Der türkische Fotograf Ara GülerDas Auge des Chronisten
Noch bis zum 15. Januar 2015 ist im Willi-Brandt-Haus in Berlin die Ausstellung "Ara Güler – Fotografien 1950 – 2005" zu sehen. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die türkische Metropole Istanbul, deren Dokumentation sich Güler Zeit seines Lebens verschrieben hat. Von Felix Koltermann
Von Felix Koltermann -
Der irakische Schriftsteller Abbas Khider"Deutsch ist meine neue Zunge"
Als in seiner Heimat der Krieg ausbrach, lebte der irakische Schriftsteller Abbas Khider schon in Deutschland. Im Gespräch mit Abderrahmane Ammar erzählt er, warum er sich zu dem Geschehen in der Sprache seiner neuen Heimat äußerte, und weshalb er inzwischen auch seine Bücher auf Deutsch verfasst.
Von Abderrahmane Ammar -
Interview mit Michael Dreyer vom Osnabrücker Morgenland FestivalDrehscheibe zwischen Orient und Okzident
Das Osnabrücker Morgenland Festival hat sich in den zehn Jahren seines Bestehens einen Namen für hochkarätige Orient-Musik gemacht. Marian Brehmer sprach mit dem Gründer des Festivals, Michael Dreyer, über die Herausforderungen, das alljährliche Festival zu organisieren, und wie unpolitisch ein Orient-Festival sein kann.
Von Marian Brehmer -
Kamal Ruhayyims "Tagebuch eines muslimischen Juden"Ein Teil der ägyptischen Identität
In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts lebten etwa 75.000 Juden in Ägypten. Nach dem Krieg von 1948 wurde ihr Leben dort immer schwieriger, so dass viele nach Europa auswanderten. In Andenken an die Juden Ägyptens hat Kamal Ruhayyim die Trilogie "Diary of a Muslim Jew" verfasst. Marcia Lynx Qualey stellt sie vor.
Von Marcia Lynx Qualey
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