Kultur
Themen
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Driss ben Hamed Charhadi: "Ein Leben voller Fallgruben"Ein Analphabet als literarisches Naturtalent
"Ein Leben voller Fallgruben" ist nicht nur ein kraftvolles Porträt des Lebens der Armen im kolonialen Marokko, sondern auch ein Beispiel dafür, dass es möglich ist, den Zauber und die Unmittelbarkeit mündlichen Erzählens auf die geschriebene Literatur zu übertragen.
Von Richard Marcus -
Iranische Künstlerin Parastou ForouharKunst als politische Waffe
Vor elf Jahren wurden die Eltern der iranischen Künstlerin Parastou Forouhar ermordet. Bis heute kämpft sie für eine Verurteilung der Täter und gegen das System in ihrer Heimat – auch mit ihrer Kunst.
Von Werner Bloch -
Ausstellung "29 Kilometer"Die Kunst und das Recht auf Bewegungsfreiheit
Eine Ausstellung in einer arabisch-israelischen Kleinstadt, mit Künstlern aus Deutschland, Israel und Palästina – kann so ein Projekt überhaupt gut gehen? Durchaus!
Von Cornelia Rabitz -
Sinan Antoons "Irakische Rhapsodie"Literarischer Husarenritt
Der Roman des irakisch-amerikanischen Autoren Sinan Antoon erzählt die Geschichte eines irakischen Anglistikstudenten, der unter Saddam Hussein von einem Tag auf den anderen inhaftiert wird. In Gefangenschaft schreibt er subversive Texte.
Von Mahmoud Tawfik -
Das türkische Karagöz-TheaterTote leben länger
Das türkische Schattentheater hat eine 500 Jahre alte Tradition. Benannt nach ihrer Hauptfigur, Karagöz, scheint es im Internetzeitalter nicht mehr zeitgemäß – doch die Figuren werden unter anderem von der zeitgenössischen Literatur aufgegriffen.
Von Leyla v. Mende -
Interview mit Claudia Ott"Nirgends wurde so schön über die Liebe gedichtet wie im Orient"
Nach ihrer Neuübersetzung von "Tausendundeine Nacht" veröffentlicht Claudia Ott nun die Anthologie "Gold auf Lapislazuli" mit Gedichten aus drei Jahrtausenden orientalischer Liebesdichtung. Ein Gespräch über die Schönheit und Vielfalt orientalischer Dichtkunst.
Von Mohamed Massad -
Interview mit Salwa MikdadiFür die Freiheit der palästinensischen Kunst
Palästina präsentiert sich zum ersten Mal auf der diesjährigen Biennale in Venedig mit einer stimmen- und spannungsreichen Ausstellung. Ein Gespräch mit der palästinensischen Kuratorin Salwa Mikdadi über Kunst aus Palästina.
Von Irmgard Berner -
F.M. Esfandiary: "Der letzte Ausweis"Persische Parabel der Heimatlosigkeit
Der Roman "Der letzte Ausweis" des Iraners F.M. Esfandiary erschien bereits vor über 40 Jahren. Doch die Geschichte über die Absurditäten der Bürokratie sowie über eine verzweifelte Identitätssuche ist zeitlos und universell geblieben.
Von Volker Kaminski -
Interview mit Boualem SansalParallelen zwischen Islamismus und Nationalsozialismus
Nach dem Zweiten Weltkrieg fanden einige hochrangige Nazis Zuflucht in arabischen Ländern. Der algerische Autor Boualem Sansal setzt sich in seinem neuesten Roman kritisch mit diesem düsteren Kapitel der Zeitgeschichte auseinander.
Von Martina Sabra -
Interview Jutta LimbachKulturdialog nach dem 11. September
Jutta Limbach, Präsidentin des Goethe-Instituts, nahm auf der Internationalen Buchmesse Kairo an zahlreichen Veranstaltungen zum Kulturdialog teil. Ein Gespräch zum Wandel der Auswärtigen Kulturpolitik.
Von Mona Naggar -
Interview mit Yasser Hareb"Kultur kann politische Wunden heilen"
Nach Ansicht von Yasser Hareb, dem stellvertretenden Vorsitzenden der Al-Maktoum-Stiftung, spielt der Kulturaustausch eine Schlüsselrolle bei der Förderung der Völkerverständigung – und bei der Institutionalisierung eines fruchtbaren Kulturdialogs zwischen dem Westen und der arabischen Welt.
Von Loay Mudhoon -
Künstlerprojekt Mauerreise im JemenGegen Abschottung und Blockadedenken
Nicht nur Deutschland feiert 20 Jahre Mauerfall. Auch der Jemen überwand 1990 seine Teilung. Doch die jemenitische Einheit ist brüchig. Das Goethe-Institut bringt in Sanaa Künstler aus beiden Landesteilen zusammen.
Von Klaus Heymach
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