Kultur
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Ägyptischer Film "Sprich, Scheherazade"Mit dem Schweigen brechen
Während die Geschichten der klugen Märchenerzählerin Scheherazade aus 1001 Nacht unterhalten, schmerzen die Anekdoten der Scheherazade der Moderne: der Film "Sprich, Scheherazade" thematisiert unterschiedlichste Formen männlicher Gewalt gegen Frauen.
Von Nelly Youssef -
Buchtipp: "Am Schrein des roten Sufi"Die Faszination gottgefälliger Ekstase
Aberglaube, Askese und Spiritualität: Der Ethnologe Jürgen W. Frembgen berichtet in einem außergewöhnlichen Erfahrungsbericht von der alljährlichen Pilgerfahrt zum "roten Sufi" in der südpakistanischen Kleinstadt Sehwan.
Von Stefan Weidner -
Kino-Komödie "Salami Aleikum"Orientalisches Märchen in Ostdeutschland
Eine ostdeutsche Automechanikerin trägt ihren iranischen Geliebten auf Händen – so etwas gibt es nur im Film: in der Komödie "Salami Aleikum", die jetzt in den deutschen Kinos läuft.
Von Regina Mennig -
Literaturprojekt "Yollarda"Rollende Bücher
"Yollarda" – "Unterwegs" heißt ein Literaturprojekt der EU und des Goethe-Instituts, das Europa und die Türkei verbindet. Zur Zeit touren ein Bücherbus und prominente Autoren durch Anatolien.
Von Aya Bach -
Berber-Sängerin Houria Aïchi"Verliebt in die mythischen Ritter"
Das neue Projekt der algerischen Berberin Houria Aïchi überführt eine archaische Tradition der Berber nun mutig in die Moderne.
Von Stefan Franzen -
Experimentelle Kunst in DamaskusRaus aus dem kulturellen Hinterhof
Syrien ist politisch und kulturell weitgehend isoliert. Umso erstaunlicher, dass jetzt mit der Initiative "All Art Now" die internationale Kunstszene in Damaskus Einzug erhält.
Von Charlotte Bank -
Driss ben Hamed Charhadi: "Ein Leben voller Fallgruben"Ein Analphabet als literarisches Naturtalent
"Ein Leben voller Fallgruben" ist nicht nur ein kraftvolles Porträt des Lebens der Armen im kolonialen Marokko, sondern auch ein Beispiel dafür, dass es möglich ist, den Zauber und die Unmittelbarkeit mündlichen Erzählens auf die geschriebene Literatur zu übertragen.
Von Richard Marcus -
Iranische Künstlerin Parastou ForouharKunst als politische Waffe
Vor elf Jahren wurden die Eltern der iranischen Künstlerin Parastou Forouhar ermordet. Bis heute kämpft sie für eine Verurteilung der Täter und gegen das System in ihrer Heimat – auch mit ihrer Kunst.
Von Werner Bloch -
Ausstellung "29 Kilometer"Die Kunst und das Recht auf Bewegungsfreiheit
Eine Ausstellung in einer arabisch-israelischen Kleinstadt, mit Künstlern aus Deutschland, Israel und Palästina – kann so ein Projekt überhaupt gut gehen? Durchaus!
Von Cornelia Rabitz -
Sinan Antoons "Irakische Rhapsodie"Literarischer Husarenritt
Der Roman des irakisch-amerikanischen Autoren Sinan Antoon erzählt die Geschichte eines irakischen Anglistikstudenten, der unter Saddam Hussein von einem Tag auf den anderen inhaftiert wird. In Gefangenschaft schreibt er subversive Texte.
Von Mahmoud Tawfik -
Das türkische Karagöz-TheaterTote leben länger
Das türkische Schattentheater hat eine 500 Jahre alte Tradition. Benannt nach ihrer Hauptfigur, Karagöz, scheint es im Internetzeitalter nicht mehr zeitgemäß – doch die Figuren werden unter anderem von der zeitgenössischen Literatur aufgegriffen.
Von Leyla v. Mende -
Interview mit Claudia Ott"Nirgends wurde so schön über die Liebe gedichtet wie im Orient"
Nach ihrer Neuübersetzung von "Tausendundeine Nacht" veröffentlicht Claudia Ott nun die Anthologie "Gold auf Lapislazuli" mit Gedichten aus drei Jahrtausenden orientalischer Liebesdichtung. Ein Gespräch über die Schönheit und Vielfalt orientalischer Dichtkunst.
Von Mohamed Massad
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