Kultur
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Interview mit Claus-Peter HaaseArchäologie als Politikum
Wie kaum ein zweites Land verfügt Deutschland über Kenntnisse archäologischer Kulturschätze aus dem islamischen Raum. Claus-Peter Haase spricht über Chancen und Probleme der Kooperation mit den Kollegen im Iran, in Irak oder Syrien.
Von Ariana Mirza -
"Tschador" von Murathan MunganReise ins Nichts
Murathan Mungan ist in der Türkei ebenso bekannt und beliebt wie Orhan Pamuk. Das ist umso bemerkenswerter, weil sich Mungan öffentlich zu seiner Homosexualität bekennt. Sein jüngster Roman, "Tschador", ist eine düstere Odyssee durch ein von religiösen Fanatikern beherrschtes Land.
Von Volker Kaminski -
Porträt Feridun ZaimogluVom gebildeten "Kanakster" zum Starliteraten
Es war ein langer Weg, bis Feridun Zaimogluvom Feuilleton als deutscher Schriftsteller ernst genommen wurde: Nun erhielt der Autor und Sprachjongleur den internationalen Buchpreis "Corine" für seinen Roman "Liebesbrand".
Von Eren Güvercin -
Prix Goncourt für Atiq RahimiBruch mit der Sprache der Tabus
Atiq Rahimi hat überraschend den französischen Prix Goncourt erhalten. In seinen dunklen Geschichten spiegelt sich das Drama seines eigenen Lebensweges. Ein Portrait.
Von Martin Gerner -
Iranische Rockband "Kiosk"Musikalisches Nomadentum
Irans Rock- und Pop-Musiker können sich gegen die Zensur ihrer Songs in der Islamischen Republik kaum wehren. Viele Bands kehren daher ihrem Land den Rücken und treten nur noch im Ausland auf – so auch die Rockgruppe "Kiosk".
Von Shanli Anwar -
Porträt: Berliner HipHop-Sängerin SahiraBerliner Schnauze mit palästinensischem Herz
Sie sang für Bushido und gründete mit "Imanimusic" ihr eigenes Label: Sahira, Berliner HipHop-Sängerin, hat nun ihr zweites Album vorgelegt. Sie singt von der deutschen Jugend, ihrem Glauben, Palästina und der wahren Liebe.
Von Nimet Seker -
Interview mit Yadé KaraIn vielen Welten zu Hause
Yadé Kara gehört zur jungen Generation türkischstämmiger Autorinnen in Deutschland. In ihrem interkulturellen Roman "Café Cyprus" erzählt sie die Geschichte vom Berliner Türken Hasan im pulsierenden London.
Von Pouyeh Ansari -
Interview mit Hülya Kandemir"Gott ist der größte Künstler"
Sie war erfolgreiche Sängerin und Liedermacherin, dann fand sie zum Islam und schrieb ihre Autobiografie: Jetzt erlebt Hülya Kandemir ihr Comeback. Ein Interview über Kunst und Musik im Islam.
Von Nimet Seker -
Künstler-Kollektiv "Migrantas"Eine visuelle Sprache der Migration
Sie sind Migrantinnen und geben anderen Migrantinnen eine Stimme im öffentlichen Raum. Das Kollektiv "Migrantas" entwickelt auf Grundlage von Zeichnungen aussagekräftige Piktogramme.
Von Nimet Seker -
Interkulturelles Magazin "Mikses"Triff dein Vorurteil!
Die neue Zeitschrift "Mikses" will der deutschen Medienlandschaft neue Impulse verleihen und als Sprachrohr der jüngeren interkulturellen Community fungieren. Ein Besuch in der Redaktion.
Von Nimet Seker -
Theater als gelebte Integration"Zu Gast in Mettmann"
Eine Theatergruppe hat die Migrationsgeschichte der Stadt Mettmann erforscht und – darauf aufbauend – ein Stück inszeniert, bei dem die Zuschauer durch die halbe Stadt kutschiert werden – unter anderem in die Moschee.
Von Lewis Gropp -
Hörspiel "Schwarze Jungfrauen" von Feridun ZaimogluIslamo-Feminismus radikal
Sie sind wütend, schamlos und radikal: Feridun Zaimoglu hat in seinem Theaterstück "Schwarze Jungfrauen" jungen Musliminnen eine Stimme verliehen. Nun ist das Stück als Hörspiel erschienen.
Von Nimet Seker
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