Kultur
Themen
-
"Cinema Clubs" in ÄgyptenNeue Freiräume der Kreativität
Seit der Revolution vom 25. Januar 2011 haben die sogenannten Cinema Clubs in Ägypten wieder Hochkonjunktur: Hier treffen sich, meist in Kulturzentren, Liebhaber der "siebenten Kunst" (Alain/Schelling) um gemeinsam Filme zu schauen und diese anschließend zu diskutieren. Aus Kairo informiert Islam Anwar.
Von Islam Anwar -
Flüchtlinge und MusikChance zum Austausch
Migrationsströme sind eine Herausforderung. Denn mit den einzelnen Menschen machen sich Kulturen, Sprachen, Gewohnheiten auf den Weg, die andernorts mitunter nicht verstanden werden. Musik als nonverbales, mit starken Gefühlen verbundenes Phänomen könnte da ein Medium der Überbrückung von Ratlosigkeit sein. Von Hans-Jürgen Linke
Von Hans-Jürgen Linke -
Naz Osmanoglu - der königliche KomödiantEin Osmane ohne Reich
Wenn Naz Osmanoglu die britischen Comedy-Bühnen bespielt, biegen sich die Menschen vor Lachen. Doch nicht jeder weiß, dass er eigentlich ein osmanischer Prinz ist. Von Sertan Sanderson
Von Sertan Sanderson -
Zehn Jahre postmigrantisches Theater in Deutschland"Bis wir überflüssig sind"
Vor zehn Jahren entstanden in Berlin die ersten sogenannten postmigrantischen Kulturproduktionen. Noch immer beweisen sie ihr Rebellentum innerhalb der deutschen Theaterlandschaft und weiten ihr Repertoire stetig aus. Ceyda Nurtsch hat sich mit Schauspielern und Akademikern unterhalten.
Von Ceyda Nurtsch -
Erstes Vorlesebuch für FlüchtlingskinderGutenachtgeschichten aus Kriegsgebieten
"Ein Stern, der in dein Fenster schaut" ist das erste Vorlesebuch für Flüchtlingskinder. Kinderbuchautor Thomas Mac Pfeifer hat dafür Geschichten aus Syrien, dem Irak, Afghanistan und mehreren afrikanischen Staaten gesammelt. Mit ihm sprach Sertan Sanderson.
Von Sertan Sanderson -
Sachbuch "The Age of Jihad" von Patrick CockburnFehler am laufenden Band
Das Buch "The Age of Jihad" des irischen Journalisten Patrick Cockburn spürt nicht nur dem Aufstieg des IS und anderer extremistischer Gruppierungen nach, die in muslimischen Ländern nach der Macht greifen, sondern zeigt auch auf, wie die westliche Außenpolitik deren Entstehung unmittelbar befeuert. Von Richard Marcus
Von Richard Marcus -
Syrische Literatur in Zeiten des KriegesSchreiben ist eine Flucht
Die Arabellion und der Krieg in Syrien haben die Selbstwahrnehmung der Autoren verändert. Für einige sind diese Veränderungen so gravierend, dass sie sich nicht länger in der Lage sehen zu schreiben. So auch Dima Wannous gemacht, eine der herausragenden Schriftstellerinnen der jüngeren Generation Syriens.
Von Dima Wannous -
Ghassan Zaqtans Roman "Describing the Past"Im Dunst der Erinnerung
Ghassan Zaqtans schmaler Band "Describing the Past" ist weniger ein fiktionaler Text als eine Kombination aus Philosophie, Memoir und Lyrik. Marcia Lynx Qualey hat den Roman gelesen.
Von Marcia Lynx Qualey -
Dokumentarfilm "Haymatloz"Jüdisches Exil in der Türkei
In ihrer Heimat wurden sie 1933 diffamiert und an den Universitäten entlassen, in der Türkei hieß Atatürk die deutschen Wissenschaftler willkommen. Ein Dokumentarfilm folgt ihren Spuren bis ins Alltagsleben von heute. Von Heike Mund
Von Heike Mund -
Porträt des Musikers Tamer Abu GhazalehDer diskrete Charme der Rebellion
Der palästinensische Oudspieler, Sänger, Dichter und Komponist Tamer Abu Ghazaleh ist eine der rührigsten Persönlichkeiten der arabischen Alternative-Szene: Von Kairo aus betreibt er ein Netzwerk für unabhängige Musik, gründete eine arabische Musikzeitschrift und hat gerade sein drittes Album "Thulth" veröffentlicht. Von Stefan Franzen
Von Stefan Franzen -
Zum 20. Todesjahr von Latifa al-ZayyatDie Unerschrockene
Mit ihrem 1960 erschienen Buch "El Bab El Maftuh" (Das offene Tor) wurde sie schlagartig berühmt: Latifa al-Zayyat. Vor allem die Romanverfilmung mit der legendären Schauspielerin Faten Hamama (damals Ehefrau von Omar Sharif) besiegelten den Ruhm Al-Zayyats als feministische Schriftstellerin. Von Sherif Abdel Samad
Von Sherif Abdel Samad -
Mathias Énards Roman "Kompass"Dem Orient verfallen
Mathias Énard hat einen grandiosen Roman über die Faszination Europas mit dem Orient geschrieben. In Frankreich mit dem Prix Goncourt ausgezeichnet ist das vielschichtige, verblüffende Buch die Geschichte einer großen unerfüllten Liebe, aber vor allem ein Plädoyer für den kulturellen Austausch. Ulrich von Schwerin hat es gelesen.
Von Ulrich von Schwerin
Meistgelesene Artikel
-
Ralph Ghadban über den Iran
„Die Islamische Republik ist in der Gesellschaft verwurzelt”
-
Israelische Menschenrechtlerin Yuli Novak
„Das System basiert auf Gewalt“
-
Taliban-Strafrecht in Afghanistan
Die Vier-Klassen-Gesellschaft
-
Sex-Tourismus in Ägypten
Braut für einen Sommer
-
Iran-Krieg
Sucht der Golf jetzt den Schulterschluss?
-
Sprache und Spracherwerb
Wie die Muttersprache unser Gehirn formt