Kultur
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Künstler in der TürkeiKreativ gegen Erdoğans Zensur
Privatinvestoren sind willkommen, wenn es um Kunst und Kultur geht. Doch türkische Künstler selbst fühlen sich oft unterdrückt. Nichtsdestotrotz hat sich jenseits von Zensur und Kommerz am Bosporus eine lebendige alternative Kunstszene entwickelt. Ceyda Nurtsch stellt sie vor.
Von Ceyda Nurtsch -
Interview mit der israelischen Filmemacherin Mor LoushyDie vorhergesehene Tragödie
Mor Loushys bewegendem Dokumentarfilm "Censored Voices" liegt Amos Oz' und Avraham Shapiras Buch "Gespräche mit israelischen Frontsoldaten" zugrunde, in dem die Soldaten nur wenige Tage nach dem Sechstagekrieg von 1967 über ihre persönlichen Erlebnisse und Gefühle sprachen. Igal Avidan hat sich mit der Regisseurin unterhalten.
Von Igal Avidan -
Das persische "Trio Chemirani"Ein universeller Klangteppich
In der modernen westlichen Musiktradition besteht die Aufgabe des Perkussionisten vor allem in der Begleitung anderer Instrumente oder des Sängers. Nur selten spielen die Musiker selbst eine tragende Rolle. Auf "Dawar", der jüngsten CD des "Trio Chemirani", wird diese gängige Praxis jedoch auf den Kopf gestellt. Von Richard Marcus
Von Richard Marcus -
Riad Satouffs Comic "Der Araber von morgen"Welten im Kinderblick
Was kommt heraus, wenn der Vater ein von der panarabischen Idee begeisterter Syrer und die Mutter eine geduldige Bretonin ist? Der bestverkaufte französische Comic des Jahres 2014. "L'Arabe du futur" ist jetzt auch auf Deutsch erschienen. Von Sabine Peschel
Von Sabine Peschel -
Interview mit dem Schauspieler Hüseyin Ekici"Wallah, ich kenn' den!"
Kreativwerkstätten, trendige Modeläden und teure Öko-Cafés – das ehemalige Berliner Problemviertel Neukölln wird immer hipper. Das Klischee vom perspektivlosen arabischen Jugendlichen scheint nur mehr auf der Bühne des Theaters "Heimathafen Neukölln" gegenwärtig zu sein, wo Hüseyin Ekici seit sechs Jahren die Hauptrolle im Stück "Arabboy" hat. Mit ihm sprach Laura Pannasch.
Von Laura Pannasch -
Zum Tod des algerischen Schriftstellers Malek Alloula"Der Prophet gilt im eigenen Land nichts"
Der renommierte algerische Essayist, Literaturwissenschaftler und Lyriker Malek Alloula ist im vergangenen Februar im Alter von 78 Jahren gestorben. Erst wenige Wochen zuvor war seine Frau, die Schriftstellerin Assia Djebar, im Pariser Exil verschieden. Suleman Taufiq mit einem Nachruf
Von Suleman Taufiq -
Nachruf auf den türkischen Schriftsteller Yaşar KemalDichter, Rebell und Volksheld
Er galt als eine der wichtigsten Stimmen der türkischen Gegenwartsliteratur. Sein Leben lang hat sich Yaşar Kemal für Menschenrechte und Frieden eingesetzt. Jetzt ist der bekannte Autor gestorben. Ein Nachruf von Sabine Damaschke
Von Sabine Damaschke -
Kurdisch im ExilDas Recht auf Muttersprache
In Deutschland leben schätzungsweise 800.000 Kurden aus verschiedenen Ländern. Die Pflege ihrer Muttersprache erweist sich als schwierig. Ceyda Nurtsch über die Bemühungen, Sprache und Literatur in der deutschen Diaspora zu pflegen und an kommende Generationen weiterzugeben.
Von Ceyda Nurtsch -
Interview mit dem Filmemacher SamirEine irakische Odyssee
In seiner beeindruckenden 3D-Dokumentation "Iraqi Odyssey" verknüpft der in Bagdad geborene Regisseur Samir persönliche Geschichten aus seiner Verwandtschaft mit Archivaufnahmen, die die Geschichte des Irak erzählen – von der osmanischen Ära bis zur Machtübernahme Saddam Husseins. Igal Avidan hat sich mit dem Regisseur unterhalten.
Von Igal Avidan -
Interview mit dem Fimemacher Arash T. Riahi"Gewaltlose Revolutionen sind kein Hippie-Traum"
Die iranischstämmigen Filmemacher Arash und Arman T. Riahi haben mit "Everyday Rebellion" ein Crossmedia-Projekt ins Leben gerufen, das den zivilen Ungehorsam feiert und friedliche Protestformen in den islamischen Ländern und weltweit miteinander in Verbindung bringt. Nahid Fallahi hat sich mit Arash T. Riahi unterhalten.
Von Nahid Fallahi -
Goldener Bär für Jafar Panahis Film "Taxi"Momente der Menschlichkeit
Dass der iranische Regisseur Jafar Panahi den Goldenen Bären der Berlinale bekommt, sollte nicht nur als politisches Statement verstanden werden. Sein preisgekrönter Film "Taxi", der uns auf eine cineastische Reise durch Teheran mitnimmt, zeugt ebenso von großer Warmherzigkeit und Menschlichkeit. Von Jochen Kürten
Von Jochen Kürten -
Sara Salars Roman "Hab ich mich verirrt?"Stille Rebellion
Sara Salars Roman erschien 2009 in Teheran, wurde im gleichen Jahr viermal aufgelegt und erhielt mehrere Literaturpreise. Doch nachdem 16.000 Exemplare verkauft waren, ließ die Zensurbehörde den Roman verbieten. Volker Kaminski hat das Buch gelesen.
Von Volker Kaminski
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