Politik
Themen
-
Der Jemenkonflikt und die Regierung Biden"Der Krieg wird weitergehen“
Der Jemenkrieg müsse enden, weil er zu einer "humanitären und strategischen Katastrophe“ geführt habe, sagte der US-amerikanische Präsident Joe Biden zu Beginn seiner Amtszeit. Doch der Krieg geht mit unverminderter Härte weiter, weil die Kriegsparteien ihre politischen und wirtschaftlichen Ziele noch nicht erreicht haben, sagt Said AlDailami im Qantara-Interview mit Claudia Mende
Von Claudia Mende -
Waldbrände in der TürkeiDie AKP verbrennt sich die Finger
Die Türkei war auf die verheerenden Waldbrände der letzten zwei Wochen schlecht vorbereitet und kam bei der Brandbekämpfung nur schleppend voran. Das heizt auch die Kritik an der regierenden Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP) weiter an, schreibt Ayşe Karabat aus Istanbul.
Von Ayşe Karabat -
Nach der Rückkehr der Taliban in AfghanistanEU und NATO in Schockstarre
Nach der Rückeroberung Afghanistans durch die Taliban hüllen sich NATO und EU weitgehend in Schweigen. Es sind die nationalen Regierungen, die sich derzeit äußern - und die Entscheidungen treffen. Aus Brüssel informiert Barbara Wesel
Von Barbara Wesel -
Taliban erobern Kundus, Herat und KandaharVormarsch der Taliban: Die neue Lage in Afghanistan
Die militanten Islamisten überrollen die Regierungsarmee - ihr Vormarsch setzt sich im Zeitraffer fort. Mehrere Staaten fordern ihre Bürger zur Ausreise auf.
-
Neuer Präsident in IranDas politische Erbe von Ebrahim Raisi
Irans neuer Präsident spielte eine Schlüsselrolle beim Großen Massaker von 1988, bei dem etwa 5000 politische Gefangene hingerichtet wurden. Der 28-jährige Raisi war damals als Mitglied des sog. Todesausschusses für die Verhängung der Todesurteile mitverantwortlich.
Von Nasser Mohajer, Kaveh Yazdani -
Amtsantritt von Ebrahim RaisiDem iranischen Regime ist jedes Mittel recht
Während die Proteste gegen Wasserknappheit, Stromausfälle und Internet-Zensur zunehmen, tritt Ebrahim Raisi sein Amt an. Der neue Präsident des Iran sei ein Mann, der für Angst und Unterdrückung steht, meint Azadeh Pourzand in ihrem Kommentar
Von Azadeh Pourzand -
Muslimbruderschaft in ÄgyptenAbrechnung mit den Muslimbrüdern
Kaum beachtet von der Weltöffentlichkeit geht Ägyptens Militärregime gnadenlos gegen Andersdenkende vor. Nun könnten erstmals prominente Muslimbrüder hingerichtet werden. Das wahre Ausmaß des Crackdown bleibt unbekannt. Von Jannis Hagmann
Von Jannis Hagmann -
US-Truppenabzug aus dem IrakWarum der Irak für die USA kein Afghanistan ist
Die USA ziehen bis Jahresende ihre Kampftruppen aus dem Irak ab. Zur Terrorbekämpfung soll die Zusammenarbeit aber fortbestehen. Keine Seite kann öffentlich zugeben, wie sehr sie die andere braucht. Hintergründe von Cathrin Schaer
Von Cathrin Schaer -
Erdoğan-Besuch in NordzypernKeine Bewegung im Zypern-Konflikt
Bei seinem Besuch auf Zypern hat der türkische Präsident Erdogan betont, für ihn gebe es nur noch die Zwei-Staaten-Lösung für die geteilte Insel. Mit der Ankündigung, den Ort Varoscha für türkisch-zypriotische Besiedelung zu öffnen, hat er gleichzeitig wieder einmal Fakten geschaffen, schreibt Ronald Meinardus aus Istanbul.
Von Ronald Meinardus -
Präsidiale Machtübernahme in TunesienPolitisches Erdbeben in Tunis
Tunesiens Staatspräsident übernimmt in verfassungsrechtlich höchst umstrittener Manier die Macht im Land und nährt damit Befürchtungen vor einer Rückkehr zur Autokratie. Trotz heftiger Kritik an seinem Eingreifen hoffen jedoch viele auf ein Ende der Systemkrise. Von Sofian Philip Naceur
Von Sofian Philip Naceur -
Marokko vor den Wahlen im Herbst"Der Vertrauensverlust ist eine politische Realität"
In Marokko haben jahrelange Klientelpolitik und Günstlingswirtschaft zu einem Verlust des Vertrauens in Regierung, Parlament und Institutionen geführt. Der neoliberale Kurs der Staatsmacht begünstigt Bereicherung und Korruption, während der Staat seine schützende Hand über die Profiteure hält. Ein Kommentar des marokkanischen Publizisten Ali Anouzla
Von Ali Anouzla -
Die Sportpolitik Saudi-ArabiensRaus aus dem Abseits
Bei den Olympischen Spielen in Tokio trifft das Fußballteam Saudi-Arabiens auf die deutsche Mannschaft. Dieses Spiel bietet einerseits eine Chance für den Außenseiter, sich sportlich ins Rampenlicht zu kicken. Aber das Königreich will auch im Fußballgeschäft endlich mit den Großen mitspielen – um seine Macht auszubauen und das angeschlagene Image des Königreichs zu verbessern. Doch diese Strategie birgt Risiken, wie Sebastian Sons schreibt.
Von Sebastian Sons
Meistgelesene Artikel
-
Gilbert Achcar über Folgen von 9/11
"Der Irakkrieg hat die Weltordnung zertrümmert"
-
Religiöse Vielfalt in Tunesien
Maria in den Straßen von Tunis
-
Islam und Künstliche Intelligenz
Die Unübersetzbarkeit des Heiligen
-
Frauen in Saudi-Arabien
Gefangen in einem System der Gender-Apartheid
-
Sprache und Spracherwerb
Wie die Muttersprache unser Gehirn formt
-
Nach der Abschiebung
Die Sprache nimmt ihm keiner