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Neue Verfassung in der TürkeiDer Staat bin ich
An vergangenen Montag trat in der Türkei das Präsidialsystem in Kraft. Damit erhält Staatschef Recep Tayyip Erdoğan Befugnisse wie kein anderer politischer Führer in der Türkei vor ihm. Kurz zuvor gab es erneut Massenentlassungen im Staatsdienst. Einzelheiten von Aram Ekin Duran
Von Aram Ekin Duran -
Interview mit dem palästinensischen Menschenrechtler Mahmud Abu RahmaDruck auf alle Beteiligten ausüben
Die Proteste am Gaza-Grenzzaun halten seit Wochen an und nur wenig deutet auf eine Entspannung der Lage hin. Über die politischen Perspektiven für Gaza sprach Inge Günther mit Mahmud Abu Rahma, Koordinator für internationale Beziehungen der Menschenrechtsorganisation "Al Mezan".
Von Inge Günther -
Wirtschaftspolitische Konflikte im IrakDer Kampf ums kurdische Öl
Der Streit um die Öleinnahmen steht im Mittelpunkt der Spannungen zwischen der Zentralregierung und den Kurden. Während Bagdad den Kurden das Recht abspricht, ohne vorherige Zustimmung Produktionsverträge abzuschließen, bestehen diese auf ihr verfassungsgemäßes Recht. Von Stasa Salacanin
Von Stasa Salacanin -
Nach den Wahlen in der TürkeiEs droht eine bleierne Zeit
Mit seinem Wahlsieg hat sich Erdoğan auf Jahre hinaus die Macht gesichert. Trotz eines energischen Wahlkampfes ist es der Opposition nicht gelungen, die Macht des türkischen Patriarchen zu brechen. Die Gesellschaft scheint in Lagern erstarrt. Von Ulrich von Schwerin aus Istanbul
Von Ulrich von Schwerin -
Zum Wahlausgang in der TürkeiErdoğan und die dreifache Spaltung
Den türkischen Parlaments- und Präsidentenwahlen ging ein knappes Rennen voraus. Als einzig wahrer Sieger dürfte sich wohl nur die ultranationalistische MHP fühlen, die trotz ihres relativ geringen Stimmenanteils im Parlament künftig einen entscheidenden Einfluss haben wird. Aus Istanbul informiert Ayşe Karabat.
Von Ayşe Karabat -
Iran und der WestenKleiner großer Satan
Wenn Iran seinen regionalen Kontrahenten heute als gefährlich stark erscheint, spiegelt sich darin der Niedergang der USA ebenso wie die iranische Fähigkeit, sich westlicher Einflussnahme seit 1979 entzogen zu haben. Von Charlotte Wiedemann
Von Charlotte Wiedemann -
Innenpolitischer Machtkampf in MarokkoAlles unter Kontrolle?
Im Vorfeld der Parlamentswahlen versucht die Staatsmacht, die Weichen für einen Sieg der königstreuen Parteien zu stellen. Doch unvorhergesehene Entwicklungen, wie die erfolgreiche Boykottkampagne gegen Wirtschaftsunternehmen, sind Wasser auf die Mühlen der Opposition. Von Ali Anouzla
Von Ali Anouzla -
Wahlkampf in den türkischen KurdengebietenEin Riss geht durch das Land
Vor den Wahlen in der Türkei betonen die Regierung und die kurdische Opposition ihren Willen zum Frieden, doch die Fronten im Kurdenkonflikt sind verhärtet. Ein Besuch in Diyarbakır und in Cizre an der syrischen Grenze zeigt, wie tief die Wunden sind und wie fern die Versöhnung ist. Von Ulrich von Schwerin
Von Ulrich von Schwerin -
Die Türkei vor den WahlenDer Präsident schlägt die nationalistische Trommel
Als der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan im Jahr 1994 erstmals zum Bürgermeister von Istanbul gewählt wurde, versprach er, die Schuld für die Probleme der Türkei nicht auf "fremde Mächte oder Ausländer" zu schieben. Jahre später hat er dieses Versprechen längst vergessen. Von Tom Stevenson
Von Tom Stevenson -
Interview mit dem türkischen Journalisten Ahmet ŞıkErdoğan ist nicht unbesiegbar
Der prominente Autor und regierungskritische Journalist Ahmet Şık tritt bei den bevorstehenden Wahlen am 24 Juni für die linke prokurdische HDP an. Er glaubt, dass Erdoğans AKP die Parlamentsmehrheit verlieren könnte. Mit ihm hat sich Nevşin Mengü unterhalten.
Von Nevşin Mengü -
Israelisch-palästinensischer KonfliktAm Tiefpunkt angelangt
Seit Monaten protestieren die Bewohner von Gaza gegen ihre ausweglose Situation. Doch die Palästinenser haben längst jeden Fürsprecher verloren, meint Bettina Marx von der Heinrich-Böll-Stiftung in Ramallah.
Von Bettina Marx -
Proteste in JordanienKein Schritt zurück!
In Jordanien gingen letzte Woche Tausende Menschen gegen die anhaltenden ökonomischen Missstände und Demokratiedefizite auf die Straßen. Unter ihnen war auch die jordanische Journalistin Lina Shannak, die hofft, dass sich mit der neuen Regierung die Lage nun spürbar ändert.
Von Lina Shannak
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