Politik
Themen
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Staatliche Unterdrückung in der TürkeiTränengas für trauernde "Samstagsmütter"
In der Türkei versammeln sich jede Woche die sogenannten "Samstagsmütter". Sie fordern Informationen über ihre Angehörigen, die der staatlichen Gewalt zum Opfer fielen oder verschleppt wurden. Doch im gegenwärtigen Klima stehen sogar ihre Mahnwachen unter Beschuss.
Von Tom Stevenson, Murat Bayram -
Interview mit Thomas RuttigAfghanistans Demokratie im Rückwärtsgang
Afghanistan-Experte Thomas Ruttig kritisiert, dass man im Kampf gegen die Taliban zu lange auf politische Verbündete gesetzt hat, die als problematisch gelten: Viele Warlords sind noch immer bewaffnet und für ihre Vergehen der Vergangenheit nie belangt worden. Als Nicht-Demokraten kontrollieren sie bis heute demokratische Institutionen.
Von Hans Spross -
Militärische Allianzen im Nahen OstenEine "arabische NATO" gegen den Iran?
Saudi-Arabien und die USA wollen mit der Unterstützung von Jordanien, Ägypten und mehreren Golfstaaten eine "arabische NATO" zur Bekämpfung der "Bedrohungen aus dem Iran" gründen. Wie realistisch ist das Vorhaben? Und wer würde davon profitieren? Antworten von Peyman Aref
Von Peyman Aref -
Die Kurden und AssadZweckbündnis gegen Erdoğan
In der internationalen Politik gibt es seltsame Wendungen. Eine solche Wendung verknüpft derzeit die Zukunft der kurdischen Bevölkerung Syriens mit der des Regimes von Präsident Baschar al-Assad. Von Neville Teller
Von Neville Teller -
Nachruf auf Uri AvneryUnermüdlicher Streiter für den Frieden
Jahrzehntelang hat sich Uri Avnery für Frieden zwischen Israel und Palästinensern eingesetzt. Zu Lebzeiten hat sich dieser Wunsch nicht mehr erfüllt. Avnery ist in der Nacht zum Montag im Alter von 94 gestorben. Ein Nachruf von Christian Wolf.
Von Christian Wolf -
Der indonesische Ökonom Iwan J. Azis"Ungleichheit wächst, wenn Marktkräfte entfesselt werden"
Die Konditionen, unter denen die Internationalen Finanzinstitutionen (IFIs) jahrzehntelang Kredite für asiatische Länder vergaben, lagen zum Teil weit über der Schmerzgrenze und führten zu sozialen Verwerfungen. Im Gespräch mit Hans Dembowski erläutert Iwan J. Azis die Risiken rein wachstumsorientierter Ökonomien.
Von Hans Dembowski -
Kernenergie im Nahen OstenEin atomarer Wettlauf?
Vermutlich wird sich der Nahe Osten in naher Zukunft weiter destabilisieren. Damit steigt dort auch die Bereitschaft, Atomwaffen zu entwickeln oder zu erwerben. Ein Überblick von Israel Rafalovich
Von Israel Rafalovich -
Rechtpopulisten in EuropaNeue Allianzen für Abschottung
Europa rückt nach rechts. Grenzsicherheit und Abschottung dominieren zunehmend die Migrationspolitik der Europäischen Union. Im Innern setzen rechte Parteien auf eine symbolträchtige Identitätspolitik, kritisiert der Politikwissenschaftler Farid Hafez in seinem Kommentar.
Von Farid Hafez -
Das politische Programm der HamasRadikal? Wir doch nicht!
Vor zwei Wochen kritisierte an dieser Stelle Heiko Flottau die Bezeichnung der Hamas als „radikal-islamisch“. Für Joseph Croitoru besteht jedoch kein Zweifel daran, dass die palästinensische Islamisten-Organisation „radikal-islamisch“ ist. Das hat selbst Saudi-Arabien mittlerweile erkannt.
Von Joseph Croitoru -
Veröffentlichung von Totenscheinen durch Assad-Regime"Symbole der syrischen Revolution töten"
Angehörige syrischer Häftlinge erhalten überraschend die Nachricht, dass ihre Lieben vor Jahren in Haft gestorben sind. Welche politischen Interessen stecken hinter der plötzlichen Offenheit des Assad-Regimes?
Von Lewis Sanders IV, Emad Hassan -
Interview mit dem indonesischen Gelehrten Yahya Cholil Staquf„Der Islam könnte Palästina und Israel versöhnen“
Yahya Cholil Staquf ist Generalsekretär von Nahdlatul Ulama (NU), der größten muslimischen Organisation der Welt. Im Interview mit Rizki Nugraha legt Yahya Cholil Staquf dar, wie der Islam eine konstruktive Rolle im Nahost-Friedensprozess spielen könnte.
Von Rizki Nugraha -
Neue Rhetorik bei der HamasUnter Zwang zum Kompromiss
Die im Gazastreifen regierende Hamas hat ihre militante religiöse Rhetorik gemäßigt und duldet jetzt sogar die säkulare Erinnerungskultur der Rivalin Fatah. Aber in der Sprache ihres militärischen Arms lebt der Dschihad ungebrochen weiter.
Von Joseph Croitoru
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