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Kino

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  • Fassade des Cinema Rif in Tanger, Marokko (Foto: Elisa Pierandrei)
    Arthouse-Kino

    Wo Marokkos Filmgeschichte neu auflebt

    Vor 20 Jahren wurde das historische Cinema Rif in Tanger renoviert und als Kino wiedereröffnet. Die Cinémathèque de Tanger ist heute eines der wenigen Programmkinos in Nordafrika und ein wichtiger Treffpunkt für Marokkos unabhängige Filmszene.

    Von Elisa Pierandrei 23.09.2026
  • Ein Mann in einem schwarzen Anzug und mit Sonnenbrille hält eine Auszeichnung und eine Urkunde in den Händen.
    Iranisches „Festival-Kino“

    Maßgeschneidert für westliche Kritiker

    Seit Jahrzehnten feiern Regisseure wie Abbas Kiarostami und Jafar Panahi auf den großen Filmfestivals Erfolge. Doch iranische Kritiker:innen fragen: Belohnt das internationale Publikum orientalistische Erzählungen?

    Von Changiz M. Varzi 25.08.2026
  • Eine Frau raucht Wasserpfeife an einem Pool. (Foto: Promo/Patrick Baz)
    Libanon-Film „Do You Love Me”

    Eine komplizierte Liebe

    Lana Dahers Film „Do You Love Me“ ist eine Reise durch die Filmarchive des Libanon. Collagenartig zeichnet die Regisseurin die Geschichte eines Landes nach, das seine komplizierte und gewaltvolle Geschichte bis heute verdrängt.

    Von Hannah El-Hitami 07.05.2026
  • Regisseurin Shahrbanoo Sadat (in der Mitte mit Blumenstrauß) posiert zusammen mit den Darstellern und dem Filmteam für die Fotografen beim Fototermin zum Film „No Good Men“ während der Internationalen Filmfestspiele Berlin (Berlinale) in Berlin am Donnerstag, dem 12. Februar 2026.
    • Essay
    Kulturförderung in Deutschland

    Über die Illusion der Neutralität

    Staatlich geförderte Kulturinstitutionen und Events wie die Berlinale prägen Debatten maßgeblich mit und agieren nicht jenseits von Politik, meint Sayed Jalal Shajjan. Mehr Transparenz bei der Grenzziehung des Sagbaren könne das Vertrauen stärken.

    Von Sayed Jalal Shajjan 16.03.2026
  • Die Hauptdarstellerin steht in einem öffentlichen Minibus, um sie herum andere Passagiere.
    Neue Filme über den Sudan

    Aus der Ferne erzählt

    Der Krieg tobt weiter, und für viele Sudanes:innen sind Entwurzelung und Exil längst Lebensrealität. Das zeigt sich auch in „Aisha Can't Fly Away” und „Cotton Queen”. Eine Rezension zweier sehr unterschiedlicher Portraits sudanesischer Frauen.

    Von Schayan Riaz 16.01.2026
  • Cherien Dabis - palästinensische-amerikanische Filmemacherin und Schauspielerin
    Film „Im Schatten des Orangenbaums“

    Identität auf der Leinwand

    Cherien Dabis verwebt in „Im Schatten des Orangenbaums“ eine Drei-Generationen-Familiensaga mit der Geschichte Israels und Palästinas – und gesellt sich damit zu einer ganzen Reihe von Filmen, die zeigen: Im Kino wird palästinensische Identität verhandelt.

    Von Amin Farzanefar 20.11.2025
  • Der tätowierte Unterarm eines jungen Mannes
    Doku „Die Möllner Briefe“

    Anklage gegen das Vergessen

    Kurz nach der Wiedervereinigung verübten Neonazis einen Anschlag auf türkische Familien. In „Die Möllner Briefe“ kommen nun Überlebende zu Wort. Jahrzehntelang ahnten sie nichts von Hunderten Solidaritätsbriefen, die ihnen nie zugestellt wurden.

    Von Schayan Riaz 22.09.2025
  • Nahaufnahme einer Frau im verschneiten Gebirge
    Film „Sieben Tage“ von Ali Samadi Ahadi

    Ein Ringen um die eigenen Ideale

    Im Iran muss sich eine Aktivistin entscheiden: Entweder wagt sie die Flucht und trifft ihre Familie im Ausland, oder sie bleibt und kämpft weiter für die Rechte der Iraner:innen. Ein Blick hinter die Filmkulissen von „Sieben Tage“.

    Von Amin Farzanefar 04.06.2025
  • Zwei Jungen tragen Säcke über den Schultern.
    Filmemacher von „Khartoum“

    „Wir tragen Verantwortung für die sudanesische Geschichte”

    „Khartoum“ sollte ein Film über die Stadt werden. Dann brach der Krieg aus und Protagonisten wie Filmschaffende mussten fliehen. Die Regisseur*innen Ibrahim Snoopy und Rawia Alhag erklären im Interview, wie es gelang, den Film trotzdem fertigzustellen.

    Von Schayan Riaz 05.05.2025
  • Regisseur und zwei Schauspierinnen bei einer Pressekonferenz in Cannes, 2024.
    Film „Die Saat des heiligen Feigenbaums“

    Die Geschichte einer Oscar-Nominierung

    Der in Iran gedrehte Film „Die Saat des heiligen Feigenbaums“ geht bei den Oscars für Deutschland ins Rennen. Er spiegelt politische und inter-generationale Konflikte der iranischen Gesellschaft, blendet aber die kurdischen Ursprünge der „Frau, Leben, Freiheit“-Bewegung aus.

    Von Schayan Riaz 12.02.2025
  • Menschengruppe gedenkt der Opfer des Anschlags in Hanau
    Berlinale-Film „Das Deutsche Volk“

    Der mühsame Kampf der Familien von Hanau

    Zum fünften Jahrestag des rassistischen Anschlags in Hanau feiert die Dokumentation „Das Deutsche Volk“ Weltpremiere bei der Berlinale. Regisseur Marcin Wierzchowski hat die Angehörigen seit dem ersten Tag begleitet.

    Von Schayan Riaz 18.02.2025
  • Eröffnung des JCC-Filmfestivals in Tunis (Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com | Hasan Mrad)
    Filmfestival in Tunesien

    Kino mit dekolonialem Anspruch

    Das Carthage-Filmfestival in Tunis will der Dominanz des Globalen Nordens in der Filmwelt etwas entgegensetzen. Noch bis Sonntag laufen Filme aus Afrika und Westasien. Dem eigenen Anspruch wird es allerdings nicht in Gänze gerecht.

    Von Vanessa Barisch 18.12.2024

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