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Rassismus | Diskriminierung

Alle Themen
  • Eine Frau mit langen braunen Haaren und einem Mikrofon lehnt in einem Sessel und lächelt in die Kamera.
    Shida Bazyars Roman „Die Lücken“

    Aus einem deutschen Dorf

    Gerade war Shida Bazyars Debütroman für den Booker-Preis nominiert, jetzt gelingt ihr mit „Die Lücken“ der nächste große Wurf. Ihr intensives Panorama zeigt einen Ort, der die Verbrechen der NS-Zeit mal umdeutet, mal verschweigt.

    Von Gerrit Wustmann 04.09.2026
  • München, Dezember 2025: Fahrgäste warten auf dem Bahnsteig am Bahnhof Odeonsplatz, während ein Zug der Linie U5 in Richtung Neuperlach Süd einfährt. (Foto: picture alliance / Wolfgang Maria Weber)
    • Essay
    Diskriminierung in Deutschland

    Wenn Rassismus kaum greifbar ist

    In Deutschland ist Diskriminierung oft subtil. Statt offener Feindseligkeit erleben viele Migrant:innen beiläufige Bemerkungen oder Momente des Schweigens. Schwer lässt sich dann Rassismus nachweisen, doch Betroffene können das Erlebte nicht vergessen.

    Von Sayed Jalal Shajjan 15.05.2026
  • Ein Tisch mit einem Foto und Kerzen.
    Mordfall Rahma Ayat in Hannover

    Noch kein Schlussstrich

    Der Mörder der 26-jährigen Algerierin Rahma Ayat ist zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Die Familie will dennoch in Berufung gehen. Auf Kritik stößt vor allem, dass rassistischer oder antimuslimischer Hass nicht als Motivation nachgewiesen werden konnte.

    Von Shrouk Ghonim 26.02.2026
  • Touristen fotografieren das Holocaustdenkmal in Berlin an einem Winterabend.
    • Interview
    Ergebnisse aus der Forschung

    „Antisemitismus wird zum Teil hier in Deutschland gelernt“

    Die These des „importierten Antisemitismus“ ist weit verbreitet. Eine explorative Studie bietet Differenzierung und Zahlen zu Antisemitismus unter Zugewanderten und in der Mehrheitsgesellschaft. Ko-Autorin Neta-Paulina Wagner im Interview.

    Von Judith Poppe 13.02.2026
  • Eine Frau in bunter Bluse sitzt vor einem Fenster und spricht mit ihrem Gegenüber.
    Alena Jabarine im Videotalk

    „Das Schwarz-Weiß-Denken entspricht nicht der Realität“

    Alena Jabarine hält die Kategorien ‚proisraelisch‘ und ‚propalästinensisch‘ für zu kurz gegriffen. Hier spricht sie über ihren Umgang mit einem verminten Diskurs, die Darstellung von Palästinensern in Europa und darüber, wie es sich anfühlt, unter Besatzung zu leben.

    19.12.2025
  • Der tätowierte Unterarm eines jungen Mannes
    Doku „Die Möllner Briefe“

    Anklage gegen das Vergessen

    Kurz nach der Wiedervereinigung verübten Neonazis einen Anschlag auf türkische Familien. In „Die Möllner Briefe“ kommen nun Überlebende zu Wort. Jahrzehntelang ahnten sie nichts von Hunderten Solidaritätsbriefen, die ihnen nie zugestellt wurden.

    Von Schayan Riaz 22.09.2025
  • Eine afghanische Familie wartet in einer Behörde (picture alliance / ZUMAPRESS.com | Ahmad Halabisaz))
    Iran im Krieg

    Afghanen als Sündenböcke

    Im Krieg mit Israel schürt das Regime in Teheran das Misstrauen gegenüber afghanischen Geflüchteten. Dabei sind ausgerechnet sie den israelischen Luftangriffen am schutzlosesten ausgeliefert.

    Von Emran Feroz 23.06.2025
  • Eine zum Wolfsgruß der Grauen Wölfe geformte Hand (Foto: picture alliance / dpa | Peter Kneffel)
    Ismail Küpelis „Graue Wölfe“

    Die ignorierte Gefahr

    Tausende türkischstämmige Rechtsextremist:innen leben in Deutschland. Sie üben Gewalt aus, werden von der Politik aber nicht wahrgenommen. Ismail Küpeli hat mit seinem Buch „Graue Wölfe“ einen detaillierten Blick auf das Milieu geworfen.

    Von Gerrit Wustmann 10.06.2025
  • Menschengruppe gedenkt der Opfer des Anschlags in Hanau
    Berlinale-Film „Das Deutsche Volk“

    Der mühsame Kampf der Familien von Hanau

    Zum fünften Jahrestag des rassistischen Anschlags in Hanau feiert die Dokumentation „Das Deutsche Volk“ Weltpremiere bei der Berlinale. Regisseur Marcin Wierzchowski hat die Angehörigen seit dem ersten Tag begleitet.

    Von Schayan Riaz 18.02.2025
  • Wahlplakate in Frankfurt am Main
    • Kommentar
    Bundestagswahl 2025

    Kriminelle Doppelstaatler – der stilisierte Feind im Inneren

    Menschen nicht deutscher Herkunft werden im Wahlkampf als Gefahr für die Allgemeinheit stilisiert. Von „kriminellen Ausländern“ ist die Rede, denen man im Zweifel die doppelte Staatsbürgerschaft aberkennen solle. Die statistische Grundlage für diese Diskussion jedoch fehlt.

    Von Mohammed Ali Chahrour 12.02.2025
  • Radfahrer vor Wahlkampfplakaten
    Bundestagswahl 2025

    Debatten um Nahost, Migration und Antisemitismus

    Am 23. Februar wird in Deutschland gewählt. Wie positionieren sich die Parteien zu Migration, Israel und Gaza, Antisemitismus und zur Zukunft Syriens?

    Von Leon Holly 12.02.2025
  • Professor Kai Hafez von der Universität Erfurt
    • Interview
    Medienwissenschaftler Kai Hafez zur Nahost-Berichterstattung

    "Deutschland erleidet einen Reputationsverlust wie die USA im Irakkrieg"

    Medienwissenschaftler Kai Hafez über die deutsche Berichterstattung zum Nahost-Krieg, tradierte Narrative und den Zusammenhang mit antiislamischen Ressentiments in der Gesellschaft im Gespräch mit Qantara.de

    Von Claudia Mende 20.06.2024

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