Essays
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Die persische Poesie der MathematikVon Omar Chayyām bis Maryam Mirzakhani
Omar Chayyām und Maryam Mirzakhani stehen als Mathematiker und Poeten für ein Bild von ihrer gemeinsamen Heimat Iran, das sich wohltuend von der anti-iranischen Stimmung und der Islamophobie des 21. Jahrhunderts abhebt. Von Hamid Dabashi
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Kultur in der arabischen WeltWo bleiben die arabischen Ikonen?
Nachdem sich der französische Präsident Macron kürzlich mit der libanesischen Sängerin Fairuz ablichten ließ, drängte sich vielen die Frage auf: Bringt die arabische Welt überhaupt noch Stars hervor, die Fairuz das Wasser reichen könnten? Dazu fehlen in der arabischen Welt im Moment die Räume für Kreativität und Innovation, meint der ägyptische Schriftsteller Khaled al-Khamissi in seinem Essay für Qantara.de.
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Indien unter Narendra ModiHindu-Nationalisten deuten den Freiheitskampf um
Mit dem Bau eines umstrittenen Hindu-Tempels in der Stadt Ayodhya will Indiens Premierminister Narendra Modi die muslimische Bevölkerung weiter ausgrenzen. In seiner Rhetorik vollzieht er einen bewussten Bruch mit dem postkolonialen Vermächtnis der Unabhängigkeitsbewegung, die das neue Indien als säkularen, multireligiösen Staat verstanden hat. Ein Essay von Dominik Müller
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Islamfeindlichkeit in DeutschlandWie religionskritisch ist die Islamkritik der AfD?
Der Grat zwischen Religionskritik und Islamfeindlichkeit ist schmal. Die Afd beansprucht für sich im Verhältnis zum Islam eine religionskritische Haltung, die durch Meinungsfreiheit gedeckt sei. Doch argumentativ kann sie diesen Anspruch nicht einlösen, schreibt der Sozialwissenschaftler Ulrich Paffrath von der Akademie für Islam und Gesellschaft an der Universität Frankfurt in diesem Debattenbeitrag für Qantara.de.
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Frankreich zwischen Terror und IdentitätspolitikEmmanuel Macrons falscher Kampf
Macron scheint die alten Schlachten zwischen Okzident und Orient noch einmal schlagen zu wollen. Er schwadroniert von der "Krise des Islam", als gäbe es keine akuteren Krisen, meint Stefan Buchen in seinem Essay.
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Virus und TerrorWie die Ähnlichkeiten der Epochenschwellen uns zum Umdenken zwingen
Am 11. September sich die Terroranschläge in New York und Washington zum neunzehnten Mal gejährt. Was sie seit 2001 angerichtet haben, sehen wir erst heute in aller Klarheit. Selbst in der Coronakrise wirken die politischen Muster aus der Zeit des Terrors fort. Ein Essay von Stefan Weidner
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Trauma und Friedensarbeit im LibanonDas Erbe des Krieges
Die Explosionen am 4. August in Beirut haben bei vielen Menschen Erinnerungen an den Bürgerkrieg wachgerufen. Diese Erinnerungen aufzuarbeiten, ist ein wichtiger Bestandteil von Konflikttransformation. Friedensarbeit trägt zum Heilungsprozess kollektiver Traumata bei.
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Iran und DeutschlandDeutsch-iranische Kulturbeziehungen: Mehr als kolonial geprägte Orientalistik
Die deutsche-iranischen Kulturbeziehungen reichen weit zurück bis ins 18. Jahrhundert. Bereits damals gab es deutsche Literaten und Philosophen mit einem großen Interesse am Iran und seiner Geschichte. Sie legten die Grundlage für einen wichtigen kulturellen Austausch zwischen beiden Ländern, der bis heute anhält. Von Peyman Aref
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Libanon nach den Explosionen in BeirutDer Totalausfall des Staates
Die Katastrophe von Beirut offenbart das Ausmaß staatlichen Versagens im Libanon. Die Menschen machen das korrupte und inkompetente System für das Explosions-Desaster verantwortlich, schreibt Karim El-Gawhary in seinem Kommentar.
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Rassismus-DebatteDeutschland ist kein Antirassismus-Vorbild für die USA
Deutschland wird oft für seine Aufarbeitung der NS-Zeit gelobt. Tatsächlich leben aber Strukturen fort, die Rassismus ermöglichen und Deutschsein mit Weißsein gleichsetzen, meint Rassismusforscherin Ursula Moffitt.