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Istanbuls Kazova-TextilkooperativeWir brauchen keine Fabrikbesitzer!
Die Textilfirma Kazova, die seit 1947 produziert, im Januar 2013 aber ihren Betrieb eingestellt hatte, steht vor der Wiedereröffnung als Arbeiter-Kooperative. Produktion ohne Chef ist das Motto der 11 ArbeiterInnen, die nach Abschluss des Gerichtsverfahrens, Kazova wieder auferstehen lassen wollen. Der Geist von Gezi hat sie beflügelt. Von Ekrem Güzeldere
Von Ekrem Eddy Güzeldere -
Zum Tod von Abdelwahab MeddebFreidenker einer untreuen Treue
Der prominente tunesisch-französische Schriftsteller und Islamexperte Abdelwahab Meddeb erlag am 6. November im Alter von 68 Jahren in Paris einem Krebsleiden. Ein Nachruf von Bettina David
Von Bettina David -
Afghanische Redensarten und Volksweisheiten"Die Ankunft des Königs führt zum Untergang des Dorfes"
Afghanistan ist ein Vielvölkerstaat und ein Land voller Redensarten und Volksweisheiten. Sie sind ein fester Bestandteil der Kultur, die jedoch vielen jungen Afghanen immer weniger geläufig ist. Der Deutsch-Afghane Noor Nazrabi hat viele Redewendungen gesammelt und jetzt ein Nachschlagewerk auf Deutsch und Dari veröffentlicht. Kathrin Erdmann stellt es vor.
Von Kathrin Erdmann -
Frauenrechte in AfghanistanAnlass zur Hoffnung
Trotz vieler Defizite ist für Frauen in Afghanistan in den vergangenen Jahren viel erreicht worden. Es ist jedoch fraglich, ob diese Errungenschaften auch nach 2014 bewahrt und ausgebaut werden können. Von Gabriel Dominguez
Von Gabriel Dominguez -
Buchtipp "Kairo. Offene Stadt"Die Macht der Bilder
Im Bildband "Kairo. Offene Stadt. Neue Bilder einer andauernden Revolution" von Florian Ebner und Constanze Wicke wird das medial vermittelte Bild der ägyptischen Revolution kritisch hinterfragt. Shohreh Karimian hat das Buch gelesen.
Von Shohreh Karimian -
Interview mit dem ägyptischen Philosophen Hassan HanafiVom samtenen Frühling zur militärischen Willkür
Nach Ansicht des renommierten ägyptischen Philosophen Hassan Hanafi ist es verfrüht, die Revolutionen des Arabischen Frühlings für gescheitert zu erklären. Im Interview mit Moncef Slimi erläutert er, weshalb jetzt grundlegende religiöse Reformen in der arabischen Welt notwendig sind.
Von Moncef Slimi -
60 Jahre nach Beginn des AlgerienkriegsNationale Fronten?
Vor 60 Jahren begann der Algerienkrieg. Knapp acht Jahre später entstand eine neue arabische Nation – und eine Million Algerienfranzosen flohen nach Frankreich. Mit den jüngsten Erfolgen des rechtsextremen Front National werden diese sogenannten "pieds-noirs" wieder zur politischen Größe, die Fronten des Algerienkriegs bleiben aktuell. Von Jakob Krais
Von Jakob Krais -
Eine Jesidin in der Gewalt des "Islamischen Staates"Verschleppt und wie Vieh verkauft
Die junge Jesidin Amscha erzählt die unglaubliche Geschichte ihrer 25-tägigen IS-Gefangenschaft und ihrer gelungenen Flucht. Von Karim El-Gawhary aus der kurdischen Stadt Dohuk
Von Karim El-Gawhary -
Syrisches Antikriegs-Video "To Our Countries"Peinlicher Medienhype
Die seit 2003 in Schweden lebenden syrischen Schwestern Faia Younan und Rihan Younan haben mit ihrem Friedenslied "To Our Countries" einen weltweiten Hype ausgelöst. Während westliche Medien größtenteils begeistert auf das Video reagierten, gab es in der arabischen Welt Spott und beißende Kritik. Von Martina Sabra
Von Martina Sabra -
Kultur und Glauben der JesidenVerteufelt und ewig missverstanden
Die Verfolgung durch den "Islamischen Staat" hat die Jesiden ins Schlaglicht der Öffentlichkeit gerückt. Doch um welche religiöse Minderheit handelt es sich, deren Anhänger von den Dschihadisten als "Teufelsanbeter" verfolgt werden? Die Orientalistin Birgül Acikyildiz gibt in ihrem Buch "The Yezidis" Antworten auf die Kultur und den Glauben dieser bedrohten Gemeinschaft. Von Ulrich von Schwerin
Von Ulrich von Schwerin -
Unabhängige Medien in SyrienDer Gewalt zum Trotz
Die lebendige alternative Medienszene, die sich in den vergangenen Jahren in den von den syrischen Rebellen kontrollierten Gebieten etabliert hat, ist längst nicht mehr nur dem Assad-Regime, sondern auch den radikalen Islamisten ein Dorn im Auge.
Von Joseph Croitoru -
Gefährdetes syrisches Kulturerbe"Die UNESCO handelt viel zu spät"
Die Zerstörung der syrischen Altertümer übertrifft selbst die schlimmsten Erwartungen. Michel al-Maqdissi, ehemaliger Direktor für Archäologie der syrischen Antikenverwaltung, äußert sich im Gespräch mit Mona Sarkis über den verheerenden Zustand des syrischen Kulturerbes – und die Fehler der UNESCO.
Von Mona Sarkis
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Gefangen in einem System der Gender-Apartheid
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Nach der Abschiebung
Die Sprache nimmt ihm keiner