Gesellschaft
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Nach den Anschlägen in NorwegenDas Dilemma der Islamkritiker
Das Massaker von Norwegen enthüllt die gravierenden Irrtümer der Islamkritiker: Nicht etwa ein Muslim zog in den Krieg gegen den Westen – der Täter gehört derselben Denkschule an wie sie selbst. Die wahren Gegner der Anti-Islam-Bewegung sind nicht die Muslime – es sind die eigenen Mitbürger.
Von Stefan Weidner -
Nach den Anschlägen in NorwegenIslamhasser und Israelfreunde
Die Attentate von Norwegen geben den Blick frei auf einen rechtsextremen und islamophoben Sumpf, der auch in Deutschland Blüten treibt. Viele Vertreter dieser Szene pflegen enge Beziehungen zu Israel.
Von Bettina Marx -
Die Kölner Zentralmoschee in EhrenfeldOffen für jedermann
Auch wenige Monate vor ihrer Fertigstellung hält die Debatte um die Kölner Zentralmoschee an, obwohl sich die Kontroversen mehr um Architektur und Standort des Bauwerks drehen als um politische und gesellschaftliche Konflikte.
Von Zulfikar Abbany -
Kampagne: ''Jihad gegen Gewalt''Muslimische Frauen für Gerechtigkeit
In den Debatten um den Islam trifft man in britischen Medien stets auf zwei Themen: Frauen und Extremismus. Muslimische Frauen meinen, dass diese Themen von Muslimen selbst unangemessen behandelt werden. Zwei britische Organisationen wollen dies nun ändern.
Von Sara Khan -
Interview mit Rana HusseiniEhrenmorde im globalen Kontext einordnen
Rana Husseini, Gerichtsreporterin der "Jordan Times" in Amman berichtet über Frauenrechte und Demokratie in der arabischen Welt und die Folgen des arabischen Frühlings.
Von Rigien Bagekany -
Opposition und Kirche in SyrienOhrfeige für die Demokratiebewegung
Während sich Kirchenführer hinter das Assad-Regime stellen, streiten die Christen in der syrischen Protestbewegung für den demokratischen Wandel. Mit der Übernahme von Propaganda-Parolen des Regimes bringen sich die Kirchenvertreter in eine zunehmend schwierige Lage.
Von Claudia Mende -
Deutschtürkische Akademiker erobern Istanbul
In der Türkei begehrt, in Deutschland ignoriert
Viele gut ausgebildete Deutschtürken wandern in die Türkei aus. In Deutschland wird man sich des Verlustes bewusst: qualifizierte Arbeitskräfte sind schließlich rar. Doch der Trend ist Ausdruck einer über Jahrzehnte praktizierten Geringschätzung.
Von Semiran Kaya -
Interview mit Nasr Hamid Abu Zaid
Vielfältige Lesarten des Korans
Der ägyptische Korangelehrte Nasr Hamid Abu Zaid war einer der führenden liberalen Theologen im heutigen Islam. In seinem letzten Interview sprach er über seine Arbeit und reflektiert über seine Bemühungen, eine humanistische Interpretation des Korans zu fördern.
Von Yoginder Sikand -
Porträt der Leiterin von Medica Afghanistan, Humaira Ameer RasuliDie Stille der afghanischen Frauen
Humaira Ameer Rasuli lebt gefährlich. Die afghanische Frauenrechtlerin erhebt ihre Stimme in einem Land, in dem Frauen vom Entwicklungsprozess immer noch ausgeschlossen sind. Sandra Petersmann hat mit ihr während ihres Besuchs in Deutschland gesprochen.
Von Sandra Petersmann -
FIFA-Frauen-WM 2011Emanzipationshebel Fußball
Fußball ist ein starker Integrationsmotor für Jugendliche mit Migrationshintergrund. Mädchen werden sogar aus ihrem klassischen Rollenverständnis herausgeholt. Doch auf dem Platz gibt es noch interkulturelle Defizite.
Von Olivia Fritz -
Interview mit Sami Kilani''Das Symbol des Widerstandes ist nicht die Kugel!''
Der Dekan der Fakultät für Pädagogik an der Najah-Universität in Nablus, Sami Kilani, gehört zu den Verfechtern der Gewaltlosigkeit in der arabischen Welt. Er ist optimistisch, dass die friedliche Form des Protests in Tunesien und Ägypten auch in anderen arabischen Ländern Schule machen wird.
Von Mona Naggar -
Freitagsproteste in der arabischen WeltMehr als religiöse Symbolik
Der Freitag als zentraler Wochentag der arabischen Revolutionen sollte nicht auf seine religiöse Dimension reduziert und so verstanden werden, dass die arabischen Aufstände einen dezidiert islamischen Anstrich hätten.
Von Mustafa Fetouri
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Macht gefestigt, Träume zerplatzt