Gesellschaft
Themen
-
Iran und Saudi-ArabienUngleiche Rivalen
Iran und Saudi-Arabien bestehen nicht nur aus zwei Regimen, sondern auch aus zwei Gesellschaften. Und die sind grundverschieden. Über Lebensgefühl und Bürgersein in zwei Gesellschaften informiert Charlotte Wiedemann.
Von Charlotte Wiedemann -
Berlins neue Ibn-Rushd-Goethe-MoscheeDer liberale Islam ist eine Schimäre
Die ablehnenden Reaktionen auf die Eröffnung einer "liberalen Moschee" in Berlin sind keine wirkliche Überraschung. Sie taugen jedoch nicht als Beweis für die generelle Reformunfähigkeit des Islam, meint Loay Mudhoon.
Von Loay Mudhoon -
Zerstörungen des Kulturerbes von Mossul durch den ISDem Erdboden gleich gemacht
Die Terrormiliz "Islamischer Staat" hat jüngst die große Al-Nuri-Moschee in Mossul gesprengt. Das gesamte Ausmaß der Verwüstungen der Terrormiliz wird sich aber wohl erst nach der endgültigen Befreiung der Stadt feststellen lassen.
Von Joseph Croitoru -
Sunniten im IranNetzwerk Zahedan
Zahedan, die Hauptstadt der Provinz Sistan und Belutschistan, zählt zu den wenigen iranischen Städten mit sunnitischer Bevölkerungsmehrheit. Dort können Sunniten noch relativ frei ihren Glauben praktizieren. Allerdings hat sich der Ort auch zur Drehscheibe radikaler sunnitischer Gruppen entwickelt. Aus Zahedan informiert Philipp Breu.
Von Philipp Breu -
Ditib-Zentralmoschee in KölnEin Ort des Gebets und der Begegnung
Mit jahrelanger Verspätung ist für viele Muslime ein Traum in Erfüllung gegangen. Mitten im Ramadan öffnete die Kölner Zentralmoschee ihre Pforten – ab jetzt können Gläubige dort täglich beten. Eindrücke von Ulrike Hummel
Von Ulrike Hummel -
Umstrittene Dokumentation über AntisemitismusBibi-TV
Selten ist so falsch von einer wahren Sache gesprochen worden wie in der ARD-Dokumentation über Antisemitismus. Bisher ging es in der Debatte um Zensur im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, schlechte Kommunikation und den Einsatz der BILD-Zeitung für Wahrheit und Aufklärung. Die Sache selbst wurde bislang kaum beachtet: der Film und seine Schwächen. Ein Kommentar von Stefan Buchen
Von Stefan Buchen -
Interview mit der Islamwissenschaftlerin Armina OmerikaDas islamische Denken muss sich neu orientieren
Das Verhältnis der Evangelischen Kirche zu Luther zeigt Muslimen, dass es möglich ist, einen kritischen Umgang mit der eigenen religiösen Tradition zu finden und weiterzuentwickeln, meint die Islamwissenschaftlerin Armina Omerika im Gespräch mit Canan Topçu.
Von Canan Topçu -
Reportage "Gestrandet. Geflüchtete zwischen Syrien und Europa"Die Ungewissheit reist mit
Für seine Reportage "Gestrandet. Geflüchtete zwischen Syrien und Europa" reiste der Autor Tayfun Guttstadt in mehrere türkische Städte und an die Grenze zu Syrien. Im Gespräch mit Sonja Galler äußert er sich zur prekären rechtlichen Lage der syrischen Geflüchteten und das fehlende Integrationskonzept der Türkei.
Von Sonja Galler -
Vergangenheitsaufarbeitung in DeutschlandWiederholung trotz Erinnerung?
Deutschland sieht sich selbst gerne als Exportweltmeister einer Erinnerungspolitik, die zwei deutsche Diktaturen überwand. Doch ist damit die deutsche Gesellschaft vor der Wiederkehr von Pogromen gefeit? Dies fragen sich hierzulande auch viele Menschen mit Migrationshintergrund. Von Sonja Hegasy
Von Sonja Hegasy -
Autorenkollektiv "Daughters and Sons of Gastarbeiters"Aus dem Leben der Kofferkinder
"Daughters and Sons of Gastarbeiters" ist ein Autorenkollektiv von Kindern der ersten "Gastarbeiter-Generation". In Kurzgeschichten erzählen sie von ihren persönlichen Erfahrungen mit der Migration nach Deutschland und beleuchten damit einen bislang vernachlässigten Teil deutscher Geschichte. Von Ceyda Nurtsch
Von Ceyda Nurtsch -
Islamisches Scheidungsrecht in IndienScheidung per Mail
In Indien befasst sich das Oberste Gericht derzeit mit der muslimische Praxis der Blitzscheidung. Das Familienrecht erlaubt es Muslimen, sich mit einer dreifachen Wiederholung des Wortes "Talaq" (Arabisch für Scheidung) von ihrer Frau zu trennen. Doch dagegen wächst der Widerstand. Von Ronald Meinardus aus Neu Delhi
Von Ronald Meinardus -
Frauen in PakistanGegen männerdominierte Machtstrukturen
Im ländlichen Pakistan wird das Gesetz vor allem von Männern gemacht. Frauen dürfen sich kaum an der Gestaltung des politischen Lebens beteiligen. Doch mit der Gründung von Frauenversammlungen, den weiblichen Jirgas, setzt sich eine Frauengruppe dagegen erfolgreich zur Wehr.
Von Naila Inayat, Jennifer Collins
Meistgelesene Artikel
-
Angriff auf Iran
Wollten die Saudis diesen Krieg?
-
30 Aufsätze zeichnen ein gesamtgesellschaftliches Problem nach
Der alltägliche Antisemitismus in der Türkei
-
Frauenrechte in Saudi-Arabien
Die erste Frau, die in Riad Auto fuhr
-
Sex-Tourismus in Ägypten
Braut für einen Sommer
-
Zum Tod von Abdelwahab Meddeb
Freidenker einer untreuen Treue
-
Streetworker in Köln
"Fast alle führen ein Doppelleben"