Gesellschaft
Themen
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Konversion von Christen und Muslimen in IndienHeimführung oder Zwangsbekehrung?
In Indien ist eine heftige Kontroverse über eine Kampagne der Hindu-Nationalisten entbrannt, Christen und Muslime zum Hinduismus "zurückzuführen". Während der hindu-nationalistische Ministerpräsident Narendra Modi schweigt, treiben mit seiner Partei liierte Organisationen die Kampagne weiter voran. Ulrich von Schwerin informiert.
Von Ulrich von Schwerin -
Victoria Schneider: "Seid Ihr Charlie?"Tiefe Gräben
Am 25. Februar erschien ein so aktuelles wie dringliches e-Book: "Seid Ihr Charlie?". Die Autorin Victoria Schneider liefert darin Impressionen aus Frankreich nach dem Anschlag auf "Charlie Hebdo" und zeichnet das Bild einer gespaltenen Gesellschaft. Claudia Kramatschek stellt das e-Book vor.
Von Claudia Kramatschek -
BildungsprojekteSalafismus-Prävention an Schulen: Symbole allein reichen nicht
Wie kann man an Schulen junge Muslime über die Gefahren des Salafismus in angemessener Form informieren? Der Verein ufuq.de bietet in Kooperation mit der Hamburger Hochschule für Angewandte Wissenschaften Filme und Methoden für die pädagogische Praxis zu Islam, Islamfeindlichkeit, Islamismus und Demokratie. Ein Erfahrungsbericht aus der Präventionsarbeit von Götz Nordbruch
Von Götz Nordbruch -
Interview mit der Islamwissenschaftlerin Lamya KaddorDschihad als Jugendprotest
In ihrem neuen Buch "Zum Töten bereit. Warum deutsche Jugendliche in den Dschihad ziehen" sucht die Religionspädagogin und Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor nach Antworten auf die Herausforderung durch den Dschihadismus für die Muslime und die Mehrheitsgesellschaft in Deutschland. Claudia Mende hat sich mit ihr unterhalten.
Von Claudia Mende -
Die Frauen des ISRomantik und Kalaschnikow
Mit neun Jahren heiraten ist erlaubt, arbeiten aber nicht, und Schminken ist Teufelszeug: Seit kurzem gibt ein Papier Aufschluss über das Frauenbild des IS. Ein Gastbeitrag von Professorin Susanne Schröter aus Frankfurt
Von Susanne Schröter -
Manifest muslimischer IntellektuellerFür Islam und Demokratie
Die Versäumnisse muslimischer Gesellschaften benennen und einen Islam fürs 21. Jahrhundert entwickeln: Das fordern muslimische Intellektuelle. Europa sollte das unbedingt fördern, meint Loay Mudhoon.
Von Loay Mudhoon -
Antisemitismus-Debatte in DeutschlandEin dritter Weg ist zwingend nötig
Als Folge der massiven Proteste gegen die israelischen Angriffe auf Gaza im vergangenen Sommer hatte Israels Botschafter in Deutschland Yakov Hadas-Handelsmann erklärt, in Berlin würden Juden verfolgt wie 1938. Dass die Wirklichkeit anders aussieht, zeigt der in Berlin lebende Jude William Noah Glucroft in seinem Essay auf.
Von William Noah Glucroft -
Was kommt nach Pegida?Die Bewegung scheint am Ende, aber ihre Gedanken leben
Das Wintermärchen der Pegida-Aktivisten geht dem Ende zu. Wir verdanken das nicht nur den inneren Streitigkeiten und der verworrenen Agenda Pegidas, sondern ebenso den zahlreichen Gegendemonstrationen. Es hat sich gezeigt, dass die Zivilgesellschaft gegen einen Aufmarsch des rechten Lagers zusammensteht. Ende gut, alles gut? Antworten von Stefan Weidner
Von Stefan Weidner -
Interview mit der Religionswissenschaftlerin Karen Armstrong"Unsere Freiheit zählt mehr als eure"
Die britische Religionswissenschaftlerin Karen Armstrong hält viele Zuschreibungen des Islam in den europäischen Debatten für eine Verzerrung, die in der Geschichte des Abendlandes eine lange und unrühmliche Tradition haben. Sie kritisiert die Vorstellung, der Islam sei im Vergleich zum Christentum die gewalttätigere Religion. Mit ihr sprach Claudia Mende.
Von Claudia Mende -
Araber und Juden in IsraelUns bringt ihr nicht auseinander
Die israelische Gesellschaft ist gespalten. Juden und Araber leben meist in getrennten Welten. Meist, aber nicht immer: Drei Beispiele vom Zusammenleben von Andrea Backhaus aus Jerusalem
Von Andrea Backhaus -
Zusammenleben der Religionen im OrientBürgergesellschaft statt konfessionelles Sektierertum
Christen, Muslime, arabische Juden und Anhänger anderer Glaubensrichtungen können nur auf einer solchen Grundlage friedlich zusammenleben, die Menschen nicht nach ihrem Glauben trennt, sondern ihnen Gleichberechtigung aufgrund ihrer verfassungsgemäßen Staatsbürgerschaft zuerkennt. Von Khaled Hroub
Von Khaled Hroub -
Interview mit Gudrun Krämer zu Islam und GewaltEine Distanzierung von den Dschihadisten ist nicht genug
Die Mehrheit der Muslime wehrt sich zu Recht gegen eine Vereinnahmung ihrer Religion durch Dschihadisten. Doch zugleich fällt es schwer, den Islam klar vom radikalen Islamismus abzugrenzen. Ulrich von Schwerin sprach mit der Islamwissenschaftlerin Gudrun Krämer über das ambivalente Verhältnis des Islam zur Gewalt und die Notwendigkeit einer liberalen Auslegung der Religion.
Von Ulrich von Schwerin
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