Kultur
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Porträt Samir El-YoussefSprache der verlorenen Jugend
Der in London lebende palästinensische Schriftsteller Samir El-Youssef fühlt sich zwar als Brite, aber auch als Palästinenser. Flucht und Exil sind Teil seiner Identität geblieben.
Von Alexandra Senfft -
Heinrich-Heine-Preis für Amos OzEin literarischer Brückenbauer par excellence
Der international renommierte israelische Schriftsteller Amos Oz wurde mit dem Heinrich-Heine-Preis ausgezeichnet. In seinem Werk vereine der 69-Jährige "literarische Kreativität, politische Sensibilität und humanistisches Engagement in einer Weise, die an Heine erinnert", so die Jury.
Von Loay Mudhoon -
Literaturszene in KairoLesen aus Lust und Neugier
Arabische Literaturverlage drucken oft nur kleine Auflagen ihrer Bücher, da sich die Leserschaft ohnehin auf wenige Intellektuelle beschränkt. Doch seit kurzem ist die Literaturszene am Nil in Bewegung geraten.
Von Susanne Schanda -
Deutsch-iranischer TheateraustauschEin Toter kann nicht zensiert werden
Seit langem herrscht ein reger Austausch zwischen Schauspieler-Ensembles aus dem Iran und Mülheim. Obwohl das iranische Theater der Zensur unterliegt, findet es doch erstaunlich klare Worte.
Von Peter Philipp -
Eröffnung der Drama Academy in RamallahHoffnung auf ein offenes Fenster zur Welt
Gute Nachrichten aus der Westbank sind selten. Jetzt gibt es eine: Ramallah feiert die Eröffnung einer "Drama Academy". Sie ist die erste und einzige Schauspielschule in den palästinensischen Gebieten überhaupt.
Von Ruth Kinet -
Hanif Kureishis Theaterstück "Das schwarze Album"Verinnerlichte Fatwa
Der britische Autor Hanif Kureishi erinnert mit einer Bühnenadaption seines 1995 erschienenen Romans "Das schwarze Album" an die Rushdie-Affäre vor zwanzig Jahren. Im Mittelpunkt des Theaterstücks steht die Radikalisierung junger Muslime in England.
Von Susannah Tarbush -
Interview mit Mahmoud Bakhshi-MoakharMärtyrerkult und Provokation
In seinen Installationen erschafft er Märtyrersymbole in Blut-Rot: Der Konzept-Künstler Mahmoud Bakhshi-Moakhar beschäftigt sich mit Symbolen des Gottesstaates und reagiert damit auf die gesellschaftliche Situation in seiner Heimat Iran.
Von Carola Hoffmeister -
Interview Salman RushdieKaschmir, das verlorene Paradies
Salman Rushdies wütender Roman "Shalimar der Narr" ist der untergegangenen Kultur des alten Kaschmirs gewidmet. Rushdie erzählt, wie die indische Armee und militante Jihadisten ein Paradies zerstört haben.
Von Lewis Gropp -
Aziz Chouakis Roman "Stern von Algier"Der Sänger und der Wahn
In seinem Roman "Stern von Algier" erzählt der algerische Schriftsteller Aziz Chouaki die Geschichte eines talentierten Musikers, der seine Karriere ausgerechnet in der Zeit des algerischen Bürgerkriegs startet.
Von Kersten Knipp -
Das "Freedom Theatre" aus PalästinaFragmente der Freiheit
Die meisten von ihnen waren noch nie außerhalb ihres Flüchtlingslagers im Westjordanland. Doch jetzt entdecken die palästinensischen Schauspiel-Studenten des "Freedom Theatre" Deutschland und Österreich.
Von Kristin Hendinger -
Atiq Rahimis "Stein der Geduld"Porträt einer Tapferen
In seinem brillant geschriebenen Roman gelingt es Atiq Rahimi, den Lesern die bestürzenden Verhältnisse des von Krieg und Unterentwicklung gezeichneten Afghanistan vor Augen zu führen.
Von Volker Kaminski -
Porträt Adé Bantu"Ich bin ein Yoruba-Preuße"
Als Kind einer Deutschen und eines Nigerianers bekommt Adé Bantu die Frage nach seiner Identität in die Wiege gelegt. Deutsch? Afrikanisch? Afro-deutsch ist seine Antwort. Und er schreit sie heraus: als Rapper, als Brothers Keeper und als Protagonist im Kampf gegen Rassismus in Deutschland.
Von Naima El Moussaoui
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