Kultur
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Interview mit der ägyptischen Schriftstellerin May TelmissanyFür Säkularität und Zivilgesellschaft
Um nicht den Islamisten das Feld zu überlassen, setzen sich zahlreiche ägyptische Aktivisten und Intellektuelle für die Errichtung eines zivilen, säkularen Staates ein. Unter ihnen ist auch die Schriftstellerin May Telmissany.
Von Samir Grees -
Moderne arabische Graffitikunst
Kalligraphie als moderne Protestkultur
Arabische Künstler definieren die Bedeutung des Graffitis neu, indem sie klassische arabische Kalligraphie mit politischen Botschaften verbinden. Das Buch "Arabic Graffiti" widmet sich dem neuen Kapitel arabischer Straßenkunst.
Von Cinnamon Nippard -
Zum Friedenspreis für Boualem SansalGute, feige Wahl
Die Wahl Sansals zeugt nicht gerade von einem mutigen Schritt der Jury, zählt der Schriftsteller doch ohnehin zu jenen Kritikern der arabisch-islamischen Umstände, die es uns leicht machen, ihm zu folgen, weil er uns von der Mitschuld daran immer schon freispricht.
Von Stefan Weidner -
Das ägyptische Kino nach der Revolution
Das Auge der Sonne
Sie haben Parolen der Freiheit und der politischen Veränderung auf den Straßen skandiert, jetzt gilt es, auch die Sprache des Kinos zu ändern: Was der arabische Frühling für das ägyptische Kino bedeutet.
Von Amin Farzanefar -
Tariq Ali: Die Nacht des Goldenen SchmetterlingsSchillernde Prosa gegen den Kampf der Kulturen
Tariq Ali hat einen facettenreichen Schelmenroman über Pakistan und den Westen geschrieben. In "Die Nacht des Goldenen Schmetterlings" entblößt der pakistanisch-britische Intellektuelle die zynischen Bigotterien sowohl der westlichen wie der muslimischen Welt.
Von Claudia Kramatschek -
Friedenspreis des Deutschen Buchhandels für Boualem SansalStimme der Freiheit und des demokratischen Aufbruchs
Im Kampf um die Freiheit in der arabischen Welt setzt die deutsche Buchbranche bewusst ein politisches Signal: Der diesjährige Friedenspreis geht an den algerischen Autor und Regimekritiker Boualem Sansal. Ein Porträt.
Von Gabriela Schaaf -
Der Kabarettist Serdar SomuncuDas Recht auf persönliche Beleidigung
Wer beim Kabarettisten Serdar Somuncu in der ersten Reihe sitzt, sollte auf unflätige Beleidigungen vorbereitet sein. Etwas sicherer kann man sein radikales Programm in zwei Büchern samt CD und DVD kennenlernen.
Von Lewis Gropp -
Interview mit Klaus-Dieter Lehmann''Goethe'' und die arabische Revolution
Bei den Umstürzen in der arabischen Welt spielen Kulturschaffende eine wichtige Rolle. Ihre Arbeit unterstützt das Goethe-Institut schon lange. Was bedeuten die Revolutionen für die auswärtige Kulturpolitik Deutschlands? Und was kann das Goethe-Institut sinnvoll tun? Ein Gespräch mit dem Präsidenten Klaus-Dieter Lehmann.
Von Aya Bach -
Das türkische FilmwunderAufbruchstimmung und handwerkliche Mängel
Seit Jahren gewinnen türkische Filme internationale Festivalpreise und laufen in deutschen Arthouse-Kinos. Anlässlich des 30. Istanbul International Film Festival stellt sich die Frage: Was ist dran am türkischen Filmwunder?
Von Amin Farzanefar -
Goethe-Preis 2011 an AdonisDas Schweigen des Dichters
Der syrisch-libanesische Dichter Adonis bekommt den Goethe Preis. Ein falsches Signal im arabischen Frühling, mit dem viele arabische Intellektuelle überfordert scheinen.
Von Mona Naggar -
Interview mit Badreya El-Beshr
''Alles wird gleich zum Skandal gemacht''
In ihrem Roman "Der Duft von Kaffee und Kardamom" erzählt die saudi-arabische Autorin Badreya El-Beshr vom alltäglichen Kampf der Frauen um etwas mehr persönliche Freiheit. Ein Gespräch mit der in Dubai lebenden Schriftstellerin und Kolumnistin.
Von Christoph Dreyer -
Das ''Jump Cut'' Film-KollektivAufbruch in Kabuls Filmszene
Afghanistan wird im Westen oft als ein kulturelles Brachland wahrgenommen. Dabei gibt es längst einen Aufbruch unter den Cineasten am Hindukusch. Jüngstes Beispiel ist das Film-Kollektiv "Jump Cut Films".
Von Martin Gerner
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„Die Islamische Republik ist in der Gesellschaft verwurzelt”
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Taliban-Strafrecht in Afghanistan
Die Vier-Klassen-Gesellschaft