Kultur
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Lubna Isams "Geschichten aus dem Sudan"Tradition in der Gegenwart
Die Kunst des Geschichtenerzählens hat im arabischen Raum eine lange Tradition. Märchen und historische Begebenheiten wurden über viele Generationen hinweg mündlich überliefert. Diese Tradition hat nun die sudanesische Autorin Lubna Isam wiederbelebt. Mit ihr sprach Eslam Anwar.
Von Eslam Anwar -
Alaa al-Aswanis Roman "Die Republik der Träumer"Zeugnis einer gescheiterten Revolution
Alaa al-Aswanis neuer Roman "Die Republik der Träumer" ist das erste umfassende literarische Zeugnis der ägyptischen Revolution von 2011 und das tragische Schicksal ihrer jungen Protagonisten, die der teuflischen Koalition aus Muslimbrüdern und Armee zum Opfer fielen. Eine Rezension des libanesischen Schriftstellers Elias Khoury
Von Elias Khoury -
Zeitgenössische Fotografie aus der TürkeiAn den Grenzen des Sichtbaren
Die zeitgenössische türkische Fotografie ist nicht nur ungemein lebendig und vielfältig sondern auch sehr politisch. Das zeigt eine umfangreiche Gruppenausstellung unter dem Titel "A Pillar of Smoke" im südfranzösischen Arles. Felix Koltermann hat die Ausstellung besucht.
Von Felix Koltermann -
Jennifer Zeynab Joukhadars "The Map of Salt and Stars"Die Macht der Erinnerung
Jennifer Zeynab Joukhadars Romandebüt "The Map of Salt and Stars" ist eine hintergründige Erzählung über Flucht und Exil. Sie verwebt darin auf meisterhafte Weise die Geschichte einer syrischen Familie mit einem Märchen über eine abenteuerliche Reise im 12. Jahrhundert. Von Richard Marcus
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Jeem – Kunst aus dem JemenJemenitische Künstlerinnen in Zeiten des Krieges
Jemenitische Frauen spielen eine zentrale Rolle in der Kunstszene des Landes. Als Malerinnen, Regisseurinnen, Musikerinnen und Autorinnen verarbeiten sie Erfahrungen von Gewalt und Krieg in ihrer Heimat. Afrah Nasser hat die Künstlerinnen getroffen.
Von Afrah Nasser -
Der israelische Regisseur Samuel Maoz"In Israel werde ich als Verräter beschimpft"
Sein Film "Foxtrot" machte Schlagzeilen: positive auf Filmfestivals wie Venedig, negative in Israel. Im Interview mit Sarah Judith Hofmann spricht der Regisseur Samuel Maoz über israelische Traumata, den Holocaust und Drohungen im Netz.
Von Sarah Judith Hofmann -
Spielfilm "90 Minuten – bei Abpfiff Frieden"Nahostkonflikt spielend gelöst
Eine Komödie über einen der längsten Konflikte der Welt – geht das überhaupt? Unbedingt! "90 Minuten – bei Abpfiff Frieden" diskutiert anhand eines Fußballspiels zwischen Israel und Palästina den Nahostkonflikt und stellt humorvoll eine sonst von Ernsthaftigkeit und Ideologie aufgeladene Debatte nach. Von Eva-Maria Verfürth
Von Eva-Maria Verfürth -
Die Weltmusik-Band "Mitra Sumara"Eine Liebeserklärung an die iranische Kultur
Während die US-Regierung den Iran zu verteufeln versucht, hält die von Leadsängerin Yvette Saatchi Perez gegründete Band "Mitra Sumara" aus New York dagegen. Sie will den Menschen das einzigartige musikalische Erbe des Landes vermitteln. Von Richard Marcus
Von Richard Marcus -
Marwan Hishams Roman "Brothers of the Gun"Unsterbliche Kunst und unsterbliche Worte
In seiner Coming-of-Age-Geschichte berichtet der syrische Journalist Marwan Hisham von seinem Leben in Raqqa und greift dabei zeitlose Fragen auf: Was bedeutet Erwachsenwerden? Warum rebellieren Teenager? Und wie geht man mit einem moralischen Dilemma um? Von Marcia Lynx Qualey
Von Marcia Lynx Qualey -
Tobias Lindholms Spielfilm "A War"Eine skandinavische Tragödie in Afghanistan
Der dänische Film "A War" ("Krigen") ist teils Kriegsfilm, teils Justizdrama. Er behandelt das ethische Dilemma, in dem sich europäische Truppen in Afghanistan befinden. Erzählt wird die Geschichte eines dänischen Offiziers, der einen Außenposten befehligt. Von Hans Dembowski
Von Hans Dembowski -
Historische Fotografien aus dem IranIns Herz der Schia
Der schiitische Islam ist vielen Menschen im Westen weitgehend fremd. Doch dem deutschen Fotograf Hans Georg Berger gelang mit seinen Fotos aus den Zentren des schiitischen Islams ein ungewöhnlich tiefgehender Einblick.
Von Marian Brehmer -
Hannah Jacobis "Stimmen aus Teheran"Kunst als eine Form der Selbstbestimmung
In 18 Interviews mit iranischen Künstlern und Künstlerinnen geht die Kunsthistorikerin Hannah Jacobi der Frage nach, was es heute bedeutet, in der Islamischen Republik Künstler zu sein. Von Christoph Sehl
Von Christoph Sehl
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