Politik
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Zehn Jahre nach dem Fall Saddam Husseins
Invasion oder Befreiung?
Vor zehn Jahren stürzte Saddam Hussein. Der Irak war seinen Diktator los, sah sich dafür aber anderen Problemen gegenüber. Zum Jahrestag des Sturzes ziehen manche Iraker eine überraschende Bilanz. Aus Bagdad informiert Birgit Svensson.
Von Birgit Svensson -
Buchtipp ''Somalia: Piraten, Warlords, Islamisten''Von Krise zu Krise
Rund 20 Jahre lang galt Somalia als gescheiterter Staat und wurde zuletzt von der Schabaab-Miliz kontrolliert. In seinem Buch geht der langjährige Afrika-Korrespondent Marc Engelhardt den komplexen Ursachen für den Zerfall des Landes am Horn von Afrika auf den Grund. Laura Overmeyer hat sein Buch gelesen.
Von Laura Overmeyer -
Politische Krise in BahrainReformer in der Defensive
Zwei Jahre nach dem Beginn der erfolglosen Revolution in Bahrain und der von Saudi-Arabien geführten Intervention in dem Golfstaat halten die Proteste unvermindert an. Ein Ende des Konflikts ist nicht in Sicht, da auch die Führung in Riad dem Reformprogramm des bahrainischen König Hamads enge Grenzen setzt. Von Guido Steinberg
Von Guido Steinberg -
Waffenexporte in die Länder des Arabischen Frühlings
Bis an die Zähne bewaffnet
Nordafrika und der Mittlere Osten (MENA) ist die am stärksten militarisierte Region weltweit: Durchschnittlich fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) werden dort schätzungsweise für Rüstungsgüter ausgegeben. Daran haben auch die Revolutionen nichts geändert.
Von Sheila Mysorekar -
Interview mit Amel Grami
Blockade statt Dialog im Mutterland der Arabellion
Seit Ende 2012 stagniert der demokratische Übergangsprozess in Tunesien. Auf die seit langem versprochene Verfassung warten die Tunesier noch immer. Und der Mord an dem Oppositionellen Chokri Belaïd hat die Polarisierung weiter verschärft. Über die politische Krise Tunesiens sprachen Ute Schaeffer und Loay Mudhoon mit der renommierten Wissenschaftlerin Amel Grami.
Von Ute Schaeffer, Loay Mudhoon -
Wirtschaftspolitik der Muslimbrüder in ÄgyptenHeiliges Privateigentum
Die Muslimbrüder stehen für neoliberales Wirtschaften, die weitere Verelendung Ägyptens interessiert sie nicht. Dem Westen kommt das gelegen. Ein Kommentar von Abdel Mottaleb Husseini
Von Abdel Mottaleb El Husseini -
Öcalan verkündet PKK-FriedensplanZu schön, um wahr zu sein
Das Waffenstillstandsangebot des inhaftierten Chefs der verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei (PKK), Abdullah Öcalan, ist zwar von der türkischen Regierung begrüßt worden. Doch wie soll es einen Frieden geben, wenn die konfliktreiche Vergangenheit nicht kritisch und öffentlich aufgearbeitet wird? Ein Kommentar von Ömer Erzeren
Von Ömer Erzeren -
Interview mit Tunesiens Präsident Moncef Marzouki''Wir haben keinen Zauberstab''
Der tunesische Präsident Moncef Marzouki hat zu einem Konsens zwischen Säkularisten und Islamisten aufgerufen. Tunesien brauche jetzt eine versöhnende Botschaft, um den Übergang zur Demokratie zu bewältigen. Mit ihm sprach Sarah Mersch.
Von Sarah Mersch -
Interview mit Matenia SirseloudiTriebfedern des Extremismus
Wie lassen sich Islamisierung und Radikalisierung von Jugendlichen in Europa erklären? Und inwiefern spielen außenpolitische Faktoren hierbei eine Rolle? Die Soziologin Dr. Matenia Sirseloudi hat sich mit politisch motivierter Gewalt und Radikalisierungsprozessen beschäftigt. Mit ihr sprach Albrecht Metzger.
Von Albrecht Metzger -
Machtkampf in ÄgyptenSelbstblockade am Nil: Kein Beitrag zur Demokratisierung
Die wachsende Polarisierung zwischen Präsident Mohammed Mursi und der säkularen Opposition stellt das Land vor eine gefährliche Zerreißprobe – mit unabsehbaren Folgen für die Wirtschaft und die politische Zukunft Ägyptens. Ein Kommentar von Volker Perthes
Von Volker Perthes -
Gewaltloser Widerstand in PalästinaDen Nerv getroffen
Palästinensische Aktivisten setzen zunehmend auf Strategien des friedlichen Widerstands: Die von ihnen errichten Zeltlager auf geplanten Siedlungsgebieten stehen sinnbildlich für den Kampf, der um die B- und C-Gebiete im Westjordanland entbrannt ist. Von Ingrid Ross
Von Ingrid Ross -
Reaktion auf Urteile zu Fußballkrawalle in ÄgyptenSchmutziges Spiel
Ein Jahr nach den blutigen Krawallen im Stadion von Port Said ist die Bevölkerung der Hafenstadt entsetzt über die Bestätigung der Todesurteile und die drakonischen Strafen gegen gewalttätige Fußballfans. Karim El-Gawhary berichtet aus Port Said, wie die neuen Urteile die Gewalt in Ägypten weiter anheizen.
Von Karim El-Gawhary
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Maßgeschneidert für westliche Kritiker
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Das Verdeckte offenlegen