Politik
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Neuordnung der Ost-West-BeziehungenWeit entfernt von Utopia
Alles spricht derzeit dafür, dass es zu einer Neuordnung der Beziehungen zwischen dem Westen und der arabischen Welt kommt. Ein "Utopia" wird hieraus zwar nicht erwachsen, aber zumindest eine ausgewogenere politische Lage, meint der BBC-Radio-Journalist und Nahostexperte Neville Teller
Von Neville Teller -
Krieg in SyrienDie Rache vor dem Sieg
Oft wird die Frage aufgeworfen, was ein Sieg islamistischer Rebellen für Syriens Minderheiten bedeutet hätte. Aber was ist mit den Racheakten, die von Baschar al-Assad zu erwarten sind? Ein Kommentar von Bente Scheller
Von Bente Scheller -
Christen im IrakZwischen den Fronten
Einst flüchteten sie vor den Dschihadisten des "Islamischen Staates", heute leben sie verarmt in den Flüchtlingslagern: Viele irakische Christen wollen nicht mehr in ihre Heimat zurückkehren. Von Birgit Svensson
Von Birgit Svensson -
US-Nahostpolitik unter Donald TrumpRückkehr der Diktatoren
Wie die Nahostpolitik von Trumps Administration im Detail aussehen wird, ist noch nicht abzusehen. Doch soviel steht bereits fest: Seine Nichteinmischungspolitik und "pragmatischen" Bündnisse mit autoritären Herrschern drohen die Rückkehr von repressiven Diktaturen zu bestärken. Von René Wildangel
Von René Wildangel -
Politische Krise in LibyenAuf dem Weg ins Nirgendwo
Die innenpolitische Krise Libyens hält seit Ausbruch des Bürgerkriegs im Sommer 2014 an und erreichte dieses Jahr ihren Höhepunkt. Die politischen, sozialen, finanziellen und sicherheitspolitischen Probleme spalten das Land heute tiefer denn je. Aus Tunis informiert Houda Mzioudet.
Von Houda Mzioudet -
Strafanzeige gegen Baschar al-AssadDas Ende der Straffreiheit in Syrien?
Sechs deutsche Anwälte klagen Syriens Machthaber Assad wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit an. Was naiv klingt, ist ein überfälliger Schritt der internationalen Strafverfolgung – und Deutschland ist der perfekte Ort dafür. Von Kristin Helberg
Von Kristin Helberg -
Militärische Gewalt und DrohnenkriegPostfaktische Opfer
In der Obama-Ära hat das Töten ein neues Merkmal bekommen, nennen wir es die "Verdrohnisierung". Es gibt keinen Kombattantenstatus, kein erklärtes Kriegsziel, keine Verhandlungsoption, und es werden keine Gefangenen gemacht. Es wird schlicht getötet, und wer zur falschen Zeit am falschen Ort ist, stirbt mit. Von Charlotte Wiedemann
Von Charlotte Wiedemann -
Offensive gegen IS-Hochburg MossulDer Iran, die Kurden und der geteilte Irak
Die Befreiung der IS-Hochburg Mossul im Irak verfolgt die Regierung Irans mit Sorge. Sie befürchtet, dass die Kurden dadurch zu unabhängig werden - und dass sie mit Irans Feinden zusammenarbeiten. Von Shabnam von Hein
Von Shabnam von Hein -
Interview mit Sihem Bensedrine"Wir dürfen das Geschehene nicht vergessen!"
Zehntausende Opfer der Diktatur Ben Alis haben bei der tunesischen Wahrheitskommission einen Antrag auf Wiedergutmachung gestellt. Seit Mitte November laufen die öffentlichen Anhörungen. Sarah Mersch hat sich mit Sihem Bensedrine, der Präsidentin der Kommission, über die schwierige Aufarbeitung der Vergangenheit unterhalten.
Von Sarah Mersch -
EU-Beitrittsverhandlungen mit der TürkeiDie neue Eiszeit im türkisch-europäischen Verhältnis
Die Türkei entfernt sich von der Europäischen Union – die Staatengemeinschaft muss sich darauf vorbereiten. Ein Kommentar von Nassir Djafari
Von Nassir Djafari -
Gastkolumne von Ilija TrojanowMein Europa - keine schwarz-weiße Welt!
Die holzschnittartige Wahrnehmung der Welt propagiert schlichte Szenarien als Lösungen und fördert die Propaganda. Der öffentliche Diskurs über die Flüchtlingskrise gleicht einem "Schildbürgerstreich", meint Ilija Trojanow in seiner Kolumne.
Von Ilija Trojanow -
Pressefreiheit in der TürkeiSchreiben im Land der Angst
Auch kurz vor Beginn der Internationalen Buchmesse in Istanbul werden unabhängige türkische Journalisten verhaftet. Ein kritischer Journalist heute in der Türkei zu sein, heißt zäh zu sein, schreibt Çiğdem Akyol.
Von Cigdem Akyol
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