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  • مبنى مزخرف وأمام أعلام ملونة ترفرف
    Ägyptischer Diplomat über Deutschland

    Warum wir von Berlin enttäuscht sind

    Deutschland wäre der westliche Staat, der eine Allianz zum Schutz verbleibender Werte und Normen auf internationaler Ebene anführen könnte, schreibt der ehemalige ägyptische Diplomat Ayman Zaineldine. Er vermisst Initiative aus Berlin.

  • Ein Mann in jüdischer Gebetskleidung sitzt in einer Synagoge und betet.
    Jüdische Gemeinde in Syrien

    „Eines Tages fahren wir von Damaskus nach Jerusalem“

    Nach dem Sturz Assads sind Millionen Syrer:innen zurückgekehrt, darunter auch syrische Jüdinnen und Juden. Henry Hamra, Sohn des letzten Oberrabbiners Syriens, hofft, dass die kleine jüdische Minderheit eine Zukunft im Land hat. Und doch bleiben Zweifel.

  • Vertriebene in Zelten am Strand von Ramlet al-Baida an der Beirut-Corniche in Beirut, Libanon, unweit der Stelle, an der ein israelischer Angriff Berichten zufolge auf Menschen abzielte, die in Zelten Zuflucht gesucht hatten.
    Libanon

    Wie der Krieg meine Nachbarschaft verändert

    Im Libanon steht der gesellschaftliche Zusammenhalt auf der Probe. Die Beiruter Autorin Manal Khader erzählt, wie sich Angst breitgemacht hat. Plötzlich wurde der WhatsApp-Chat ihres Gebäudes aktiv – erst mit harmlosen Nachrichten, dann änderte sich der Ton.

  • Zwischen den Trümmern eines zerstörten Gebäudes weht eine gelbe Fahne mit grünem Logo.
    Schriftsteller Hazem Saghieh

    „Die Hisbollah hat den Libanon nie vor Israel geschützt“

    Hazem Saghieh bedauert, dass der aktuelle Krieg keinen neuen Zusammenhalt in der libanesischen Gesellschaft hervorbringt. Stattdessen habe er tiefe Gräben offenbart. Saghieh warnt, Israels Intervention ebne den Weg für eine erneute langfristige Besatzung.

  • Palestinian farmers walk next to the Israeli separation barrier after the Israeli army allowed them to cross from the West Bank village of Beit Awwa to harvest olives on their land near the Israeli community of Shekef, Wednesday, Oct. 26, 2022.
    Israelische Menschenrechtlerin Yuli Novak

    „Das System basiert auf Gewalt“

    Die Chefin der NGO B’Tselem spricht über die zunehmende Grenzenlosigkeit von Gewalt und argumentiert: Wer sich für Palästinenser einsetze, kämpfe für Menschenrechte weltweit. Deutschland fordert sie auf, beim Schutz des Völkerrechts eine Vorreiterrolle zu spielen.

  • Iranische Gläubige tragen am 21. März 2026 während einer Beerdigung nach einer gemeinsamen Gebetszeremonie zum Eid al-Fitr an einem heiligen Schrein im Stadtteil Shahr-e Rey im Süden Teherans, Iran, einen Sarg mit den sterblichen Überresten des Generals Sadegh Zakeri-Kia vom Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC).
    Ralph Ghadban über den Iran

    „Die Islamische Republik ist in der Gesellschaft verwurzelt”

    Ob Appeasement oder planloser Krieg: Laut Islamwissenschaftler Ralph Ghadban macht der Westen beim Iran immer wieder denselben Fehler. Man verkenne die radikal-schiitische Ideologie, auf der das Regime aufbaue.

  • Eine Frau hält zwei kleine Mädchen inmitten einer Menschenmenge im Arm.
    Palästinenser:innen in Ägypten

    Die Rückkehr riskieren

    In Ägypten stehen Palästinenser:innen aus Gaza vor einem schmerzhaften Dilemma: Zu ihren Familien in die zerstörte Heimat zurückkehren oder bleiben. Fehlende Aufenthaltstitel sowie gesundheitliche und finanzielle Probleme erschweren die Entscheidung.

  • Eine Säule aus schwarzem Rauch steigt aus einer Stadt auf.
    Iran-Krieg

    Sucht der Golf jetzt den Schulterschluss?

    Die arabischen Golfstaaten leiden unter den iranischen Angriffen und sehen ihr Geschäftsmodell bedroht. Dabei sind sie nicht wehrlos, sondern könnten sich als handlungsfähige Gestaltungskräfte profilieren. Dafür braucht es Koordination und Einigkeit.

  • Mohammed bin Salman und Donald Trump unterhalten sich, Bin Salman gestikuliert.
    Angriff auf Iran

    Wollten die Saudis diesen Krieg?

    Saudi-Arabiens Kalkül könnte ein anderes sein, als viele denken. Zwar fliegen Raketen und Drohnen auf Doha, Dubai und auch auf Riad. Doch einiges spricht dafür, dass sich das Königreich vom Irankrieg auch Vorteile erhofft.

  • Ein Mann hält ein Porträt des getöteten iranischen Obersten Führers Ayatollah Ali Khamenei während einer Kundgebung in Teheran.
    Krieg gegen den Iran

    Die Gefahr eines Machtvakuums

    Die Beseitigung der Machthaber in Teheran würde die Bedrohung durch Irans Atomprogramm nicht bannen, sondern in etwas Unkontrollierbares verwandeln. Mit der Zerstörung des iranischen Staates steigt das Proliferationsrisiko.

  • Ein Paar liegt im Bett, der Mann trägt eine Bandage um den Kopf und das Gesicht.
    Neues arabisches Kino

    Auf einmal spukt es

    Arabische Filmemacher pflegten lange einen sozialrealistischen Blick auf den Alltag einfacher Menschen. Nun zeichnet sich ein gänzlich neuer Trend ab. Eine spannende Entwicklung, schreibt Amin Farzanefar.

  • Ein Kind wird in einem Zelt behandelt. (Foto: Qantara/Doaa Shaheen)
    Folgen des Kriegs

    Das Schweigen der Kinder von Gaza

    Zwei Jahre Krieg haben tiefe Spuren hinterlassen. Viele Kinder sind traumatisiert, einige haben sogar aufgehört zu sprechen. Ein Team von Psycholog:innen versucht, ihnen die Sprache zurückzugeben.

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