Kultur
Themen
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Der iranische Tombak-Virtuose Mohammad Reza MortazaviFeuerwerk der Finger
Nicht ohne Grund wird Mohammad Reza Mortazavi auch als Trommler mit den "schnellsten Händen der Welt" bezeichnet – glaubt man bisweilen doch als Zuhörer, nicht vor einem Solotrommler, sondern vor einem Ensemble mit mehreren Instrumenten zu stehen.
Von Marian Brehmer -
Interview mit der ägyptischen Regisseurin Laila SolimanKotzen, bis die Revolution ausbricht
Was es für Ägyptens Jugend bedeutet, nach dem Sturz Mubaraks unter der Herrschaft des Hohen Militärrates zu leben und Theater zu machen. Ein Gespräch der ägyptischen Theaterregisseurin Laila Soliman.
Von Hans-Christoph Zimmermann -
Kulturszene im IrakBotschafter deutscher Kultur am Tigris
Nach langen Jahren des Terrors entwickelt sich in Bagdad wieder eine lebendige Literatur-, Film- und Theaterszene. Birgit Svensson hat sich mit Kulturschaffenden in der irakischen Hauptstadt unterhalten.
Von Birgit Svensson -
Stand-up Comedy in Dubai
Sauberer Humor für die arabische Welt
Stand-up Comedy ist für ihren herben, oft politischen Humor bekannt. Eine Amerikanerin und ein Emirati wollen der Kunst des schnellen Bühnen-Witzes zum Durchbruch in den konservativen Golfstaaten verhelfen. Mit ihrer Comedy-Schule in Dubai werben sie für einen unanstößigen Humor.
Von Christoph Dreyer -
Interview mit Mohammad Reza ShajarianMenschlichkeit ist das Ziel aller Kunst
Für Iraner auf der ganzen Welt ist Mohammad Reza Shajarian die Verkörperung der klassischen persischen Kultur. Der "Ostad", Meister, ist nicht nur seit 50 Jahren Volkssänger des Irans, sondern auch bekannt für Instrumentenbau und Kalligraphie.
Von Marian Brehmer -
Omar ''Bombino'' Moctar
Maschinengewehre zu Gitarren
Nach Jahren der Kämpfe haben sich viele Tuareg-Rebellen inzwischen darauf verlegt, Musik zu machen, um die Kultur ihres Volkes am Leben zu erhalten. Einer der bemerkenswertesten dieser ehemaligen Rebellen ist der Musiker Omar "Bombino" Moctar.
Von Richard Marcus -
Der iranische Film ''Bad o Meh'' - ''Wind und Nebel''Paradoxien und Ambivalenzen
In kontrastreichen Bildern erzählt der iranische Regisseur Mohammad Ali Talebi die traumatischen Erfahrungen von Kindern im Iran-Irak-Krieg. Dafür erhielt Talebi auf der Berlinale den Preis "Cinema Fairbindet".
Von Rachel Baig, André Leslie -
Gegenwartskunst in Saudi-Arabien
Bilder einer sich wandelnden Gesellschaft
Die alten Vorbehalte gegen die zeitgenössische Kunst in Saudi-Arabien sind mittlerweile deutlich geringer geworden. Das mag auch daran liegen, dass viele saudische Künstler sich nicht gegen die Religion wenden, sondern in deren Geist weiterarbeiten.
Von Kersten Knipp -
Porträt Marjane SatrapiSehnsucht nach der verlorenen Heimat
Mit dem Comic "Persepolis" über ihre Jugend im Iran sorgte Marjane Satrapi vor elf Jahren für Furore. Der gleichnamige Film begeisterte Millionen. Nun legt sie filmisch nach und spricht über Sehnsucht nach der Heimat.
Von Kathrin Erdmann -
Amir Hassan Cheheltan: ''Amerikaner töten in Teheran''Diagnose Hass
Der unter dem programmatischen Titel "Amerikaner töten in Teheran" soeben auf Deutsch erschienene neue Roman Cheheltans zeichnet in sechs historischen Episoden ein düsteres Bild vom iranisch-amerikanischen Verhältnis.
Von Volker Kaminski -
Kultur- und Autorenszene in Marokko
Bücherherbst auf Marokkanisch
Marokko hat nicht auf den arabischen Frühling gewartet, um seine Kulturszene zu revolutionieren. Seit Mitte der 1990er Jahre stellen Künstler in Kosmetiksalons aus, finden Literaturcafés in Tennisclubs statt, und ein Hotel stiftete den höchstdotierten Literaturpreis des Landes.
Von Regina Keil-Sagawe -
Interview mit der saudischen Schriftstellerin Raja AlemElogie auf eine verlorene Zeit
Die saudische Schriftstellerin Raja Alem gilt als eine der führenden Stimmen in der arabischen Literatur. Für ihren neuen Roman "Das Halsband der Taube" wurde sie mit dem Arab Booker Prize ausgezeichnet. Darin beleuchtet sie die Schattenseiten ihrer Geburtsstadt Mekka.
Von Irmgard Berner
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