Kultur
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Iranische Künstlerin Parastou Forouhar zum Tod von Mahsa Amini"Ich bin total wütend“
Die iranische Künstlerin Parastou Forouhar lebt seit 1991 in Deutschland. In diesen Tagen der Proteste im Iran ist sie voller Wut. Aber sie will die Hoffnung auf Gerechtigkeit nicht verlieren.
Von Julia Hitz -
Muslime und Juden im MaghrebSpuren einer gemeinsamen Musikgeschichte
In seinem aktuellen Buch "Recording History“ zeigt der Historiker Christopher Silver, wie sehr die Geschichte von Juden und Muslimen in Nordafrika verbunden ist. Sein Buch ist eine Reise in die längst versunkene Welt der Schellackplatten und einer Musik, die eine ganze Epoche prägte.
Von Tugrul von Mende -
Dokumentarfilm "Flee“Flucht aus Afghanistan: Trauma und Erinnerung
Der animierte Dokumentarfilm "Flee“ widmet sich der wahren Geschichte eines Mannes, der aus Afghanistan fliehen musste. Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie lange verfolgen Menschen die traumatischen Umstände der Flucht?
Von Jana Escher -
Junge Autoren aus dem IranWo die Realität verschwimmt
Literatur von jungen Autorinnen und Autoren aus Iran gibt es so gut wie nicht auf Deutsch. Der Herausgeber und Übersetzer Arash Alborz will das mit seinem Literaturmagazin "dort" ändern. Die ersten beiden Ausgaben sind vielversprechend. Gerrit Wustmann hat sie für Qantara.de gelesen.
Von Gerrit Wustmann -
Album "Aboogi" der Tamasheq-Band ImarhanBlick über den Tellerand
"Aboogi“ ist die neueste Veröffentlichung der südalgerischen Tamasheq-Band Imarhan. Mit ihrer Musik trägt die Gruppe dazu bei, die Kultur und Geschichte ihres Tuareg-Volkes zu bewahren. Von Richard Marcus
Von Richard Marcus -
Goethe-Medaille für Mohamed AblaDer Maler als Geschichtenerzähler
Als erster bildender Künstler aus Ägypten hat Mohamed Abla die vom Goethe-Institut verliehene Goethe-Medaille bekommen, die höchste Auszeichnung der Auswärtigen Kulturpolitik in Deutschland. Stefan Weidner stellt den Künstler vor.
Von Stefan Weidner -
Cem Kaya über türkische Pop-Kultur"Es gibt nicht die eine, homogene türkische Kultur“
Der in Schweinfurt geborene Regisseur Cem Kaya ist für seine Dokumentarfilme über die türkische Popkultur bekannt. In seinem neuesten Werk "Liebe, D-Mark und Tod“ richtet er seinen Fokus auf die Musikkultur von türkischen Migranten in Deutschland.
Von Schayan Riaz -
Nachruf auf den iranischen Autor Abbas MaroufiEngagiert in zwei Kulturen
Nach schwerer Krankheit ist der Schriftsteller, Verleger und Journalist im Alter von 65 Jahren in einem Berliner Krankenhaus gestorben. Bekannt wurde Abbas Maroufi vor allem durch seinen Roman "Symphonie der Toten".
Von Pedram Habibi -
Teherans Museum für Zeitgenössische KunstAnsturm auf westliche Kunst
Zum ersten Mal seit Jahrzehnten werden in der iranischen Hauptstadt Teheran einige moderne Werke von Donald Judd bis Christo wieder öffentlich gezeigt. Lange waren sie weggeschlossen, um islamische Werte nicht zu verletzen.
Von Suzanne Cords -
Laury Silvers "Sufi Mysteries Quartet"Literarische Spurensuche auf dem Pfad der Sufis
Ihre Kriminalromane spielen im Bagdad des Abbasiden-Zeit: Die US-amerikanische Historikerin und in Kanada lebende Muslima Laury Silvers hat mit ihrem "Literarischen Sufi-Quartett“ ein in der Kriminalliteratur wohl einmaliges Werk geschaffen. Richard Marcus hat für Qantara.de mit ihr gesprochen.
Von Richard Marcus -
ArchäologieUralte Schrift aus dem Iran entschlüsselt?
Die elamische Strichschrift galt lange Zeit als unlesbar. Nun behauptet ein Archäologen-Team, es habe das Schriftsystem nahezu entziffert. Doch andere Forscher bezweifeln das.
Von Katrin Ewert -
Maya Youssefs Album "Finding Home“Musik als Ort der Hoffnung
Die Syrerin und Wahlbritin Maya Youssef verarbeitet auf ihrem zweiten Album "Finding Home“ Gefühle von Verlust und Zerstörung und gelangt musikalisch an einen Ort jenseits von Krieg und Gewalt.
Von Stefan Franzen
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Das eigene Trauma als TV-Unterhaltung