Kultur
Themen
-
Buchkritik: Ali Eteraz, Native BelieverWühlen im Schmutz
In seinem neuen Roman "Native Believer" lenkt Ali Eteraz den Blick darauf, was anti-islamische Verbalattacken von Politikern für die Menschen bedeuten und beschreibt auf beeindruckende Weise die Verletzungen und bleibenden Narben einer ganze Generation amerikanische Bürger. Von Richard Marcus
Von Richard Marcus -
Interview mit Daniel BarenboimMusikalischer Dialog über Grenzen hinweg
Das künftige Arbeitszimmer ist so klein, dass nicht einmal sein Flügel hineinpasst. Doch Daniel Barenboim äußert sich im Interview mit Gero Schliess zufrieden über die Fortschritte seiner Akademie, die zurzeit in Berlin entsteht.
Von Gero Schliess -
Ibn Arabis Gedichte: Der Übersetzer der SehnsüchteLiebe und Gotteserfahrung
Stefan Weidner hat die 61 Liebesgedichte aus dem Zyklus „Der Übersetzer der Sehnsüchte“ des berühmten Mystikers Ibn Arabi erstmals vollständig ins Deutsche übertragen. Doch sind die Gedichte heute ohne Vorwissen verständlich? Von Marian Brehmer.
Von Marian Brehmer -
Der Roman "Beauty is a wound" von Eka KurniawanEin verstecktes literarisches Juwel
Eka Kurniawan, Indonesiens literarischer Shooting-Star, der es kürzlich auf die Auswahlliste für die Nominierung des internationalen Man-Booker-Preises schaffte, wird bereits als der Nachfolger von Pramoedya Ananta Toers gepriesen. Obwohl "Beauty is a wound" bereits im Jahr 2002 veröffentlicht wurde, hat Kurniawan erst kürzlich mit der englischen Übersetzung des Buches internationale Anerkennung erfahren. Von Sherif Abdel Samad
Von Sherif Abdel Samad -
Nachruf auf den iranischen Filmemacher Abbas KiarostamiEr ging an Grenzen und wagte viel
Sein Blick war offen für alles, wofür der Blick des Kinos nur offen sein kann: Der iranische Filmemacher Abbas Kiarostami ist tot. Von Ekkehard Knörer
Von Ekkehard Knörer -
Das "Syrian Musicians Orchestra" in IstanbulDie Musikerwelt zu Gast bei Syrern
Die Eröffnung des 23. Istanbuler Jazz-Festivals lag dieses Jahr in den Händen des Orchestra of Syrian Musicians. Das hat Symbolkraft in einer Stadt, die mehr als 300.000 syrische Flüchtlinge beherbergt. Von Marian Brehmer
Von Marian Brehmer -
Interview mit der französisch-indischen Autorin Shumona Sinha"Als Schriftstellerin suche ich nach der Wahrheit"
Der Roman "Erschlagt die Armen" der in Indien geborenen Sinha beruht auf Erfahrungen in einer Asylbehörde. Sie schreibt ohne Rücksicht auf politische Korrektheit - und erhält dafür nun den Internationalen Literaturpreis. Mit ihr sprach Sabine Peschel.
Von Sabine Peschel -
Interview mit der palästinensischen Dichterin Jehan BseisoOhne Regeln, ohne Grenzen, ohne Zensur
Vom 21. bis 26. Mai fand an verschiedenen Orten in der Westbank und in Israel das Palestine Festival of Literature statt. Mit dabei war Jehan Bseiso, eine junge palästinensische Dichterin. Nach zwei Anthologien und Online-Publikationen auf "Electronic Intifada" und "The Palestine Chronicle" arbeitet sie derzeit an einer Gedichtsammlung. Mit ihr sprach Ylenia Gostoli.
Von Ylenia Gostoli -
Alsatoor – Libyens KarikaturistDie Feder ist mächtiger
Seit den 1970er Jahren bereichert der Libyer Hasan Dhaimish, alias Alsatoor, eine vorwiegend arabische Öffentlichkeit mit gewagten und bissigen politischen Betrachtungen über seine ehemalige Heimat. Sein Sohn Sherif Dhaimish blickt auf die langjährige künstlerische Laufbahn seines Vaters zurück – die noch lange nicht zu Ende ist.
Von Sherif Dhaimish -
Film über Sufi-Mystiker RumiStreit um Ruhm und Ehre
Ein Film-Projekt aus Hollywood sowie ein gemeinsamer Vorstoß Irans und der Türkei, das Hauptwerk Rumis bei der UNESCO als immaterielles Weltkulturerbe anzumelden, sorgen derzeit für politischen Wirbel, vor allem in Afghanistan. Von Waslat Hasrat-Nazimi
Von Waslat Hasrat-Nazimi -
Buchtipp: "Der letzte Granatapfel" von Bachtyar AliWie konnte ein solcher Autor so lange unentdeckt bleiben?
Zum ersten Mal erscheint ein kurdisch-irakischer Roman auf Deutsch - und was für einer! Bachtyar Alis "Der letzte Granatapfel" ist ein Paukenschlag. Stefan Weidner hat ihn für Qantara.de gelesen.
Von Stefan Weidner -
Libanons architektonisches ErbeWettlauf gegen die Zeit
Das alte Beirut stirbt einen langsamen Tod. Das architektonische Erbe der libanesischen Hauptstadt hat eine Menge überlebt: zwei Weltkriege, fünfzehn Jahre Bürgerkrieg, den Libanonkrieg 2006 sowie Hunderte Autobomben, Selbstmordattentate und zahllose Gewalttaten. Doch jetzt, so schreibt Changiz Varzi, gibt es eine Bedrohung, die den Untergang zu besiegeln scheint: die Immobilienentwicklung.
Von Changiz M. Varzi
Meistgelesene Artikel
-
Ramadan in Syrien
Das eigene Trauma als TV-Unterhaltung
-
Angriff auf Iran
Wollten die Saudis diesen Krieg?
-
Sprachpolitik in Algerien
Abschied von der Kolonialsprache
-
Iran-Krieg
Sucht der Golf jetzt den Schulterschluss?
-
Neue Clubkultur
Das Stadtbild feiern
-
Antiamerikanismus im Iran
„Ewige Feindschaft“ im Wandel