Kultur
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Roman aus dem Sudan: "Der Messias von Darfur“Ein Friedensstifter in Kriegszeiten
Der sudanesische Autor Baraka Sakin erzählt in seinem vielschichtigen Roman anhand der Figur eines charismatischen Propheten vom Konflikt in Darfur. Sein Roman ist eine bewegende Geschichte über Krieg und Liebe, Rache und Hoffnung. Von Volker Kaminski
Von Volker Kaminski -
Buchmesse in AlgierHabib Tengour und die "Gedichte der Welt“
Zum 25. Mal fand in Algier nach zwei Jahren Corona-Pause die Buchmesse statt. Dabei präsentierte der unabhängige algerische Verlag APIC seine avantgardistische Lyrik-Reihe, die der algerische Lyriker und Ethnologe Habib Tengour initiiert hat. Regina Keil-Sagawe hat mit ihm gesprochen.
Von Regina Keil-Sagawe -
Abderrahmane Abdellis "Songs of Exile"Sehnsucht nach Heimat
Die aktuellen Ereignisse in Europa zeigen wieder einmal, dass Menschen überall auf der Welt flüchten müssen. "Songs of Exile“ des im belgischen Exil lebenden Algeriers Abderrahmane Abdelli fängt das Leid der Geflüchteten ein und verleiht ihren Hoffnungen und Ängsten musikalischen Ausdruck. Von Richard Marcus
Von Richard Marcus -
Dokumentarfilm "Melting Dreams“Ein afghanisch-europäisches Scheitern
Haidy Kanclers Dokumentarfilm "Melting Dreams“, zu sehen beim 26. Filmfestival in Thessaloniki, begleitet drei junge Skifahrerinnen aus Afghanistan, die zur Trainerausbildung nach Europa reisen. Die Hoffnungen sind groß, aber der Trip gerät zum Fiasko. Eine Rezension von René Wildangel für Qantara.de
Von René Wildangel -
Abdulrazak Gurnah bei der lit.COLOGNEFlucht, Migration und das Schreiben
Als der Tansanier 2021 den Literaturnobelpreis erhielt, war keines seiner Bücher auf Deutsch lieferbar. Im Interview mit Annabelle Steffes-Halmer spricht er über seinen neu aufgelegten Roman "Ferne Gestade" und sein literarisches Selbstverständnis.
Von Annabelle Steffes-Halmer -
Ben Aylons Album "Xalam"Israelisch-senegalesische Synthese
Mit "Xalam“ bringt Ben Aylon erstmals die traditionelle Musik und die Instrumente Senegals und Malis in einer neuen, zeitgenössischen Interpretation auf die internationale Bühne. Von Richard Marcus
Von Richard Marcus -
Geschichte der MigrationWie "Gastarbeiter" Deutschland zum Einwanderungsland machten
Ohne Arbeitsmigranten ist das Wirtschaftswunder in der Bundesrepublik nicht vorstellbar. Anerkennung bekamen die "Gastarbeiter" dafür kaum. Jetzt erzählt eine Ausstellung des Goethe-Instituts Mannheim ihre Geschichten. Von Christopher Nehring
Von Christopher Nehring -
60 Jahre Anwerbeabkommen mit der TürkeiKunst und Kultur Türkeistämmiger in Deutschland
Seit dem Anwerbeabkommen von 1961 ist Deutschland zur zweiten Heimat vieler türkeistämmiger Menschen geworden. Heute sind sie nicht nur ein wichtiger Bestandteil der deutschen Gesellschaft. Sie prägen und gestalten auch in großem Maße die deutsche Kulturszene. Von Ceyda Nurtsch
Von Ceyda Nurtsch -
Shlomit Tripps Puppentheater "Bubales“Bunt, jüdisch, interkulturell
Mit ihrem Puppentheater "Bubales“ bringt die Kunstpädagogin Shlomit Tripp ihrem Publikum spielerisch die Hintergründe jüdischer Traditionen nahe und baut Brücken zwischen Religionen und Kulturen. Für ihre Arbeit wurde sie im Januar mit dem Obermayer Award ausgezeichnet. Ceyda Nurtsch hat sie und ihre bunten Puppen getroffen.
Von Ceyda Nurtsch -
Berlinale: "Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush"Eine Mutter gegen die Weltpolitik
Andreas Dresens Berlinale-Beitrag "Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush" erzählt vom unbändigen Willen der Mutter von Murat Kurnaz, ihren Sohn aus dem Gefangenenlager Guantanamo freizubekommen.Torsten Landsberg hat den Film gesehen.
Von Torsten Landsberg -
Iranische Künstlerin Farzaneh KhademianDas "Leben ohne Leben“ der Frauen
In ihrer jüngsten Ausstellung in Japan zeigt die iranische Künstlerin Farzaneh Khademian ihre Bilder von Frauen, die isoliert und entfremdet wirken. Im Interview mit Qantara.de erläutert sie den Einfluss der Fotografie und ihrer neuen Wahlheimat Japan auf ihre Malerei. Von Changiz M. Varzi
Von Changiz M. Varzi -
Michel Houellebecqs Roman "Vernichten"Das Sterben des Patriarchats
Houellebecq vollendet mit seinem neuesten Roman sein literarisches Konzept, indem er wieder einmal von Männern im Patriarchat erzählt. Die Überraschung wartet in der Danksagung. Von Christine Lehnen
Von Christine Lehnen
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