Kultur
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22. Filmfestival Türkei DeutschlandZwischen Politik und Unterhaltung
40 Filme stehen zur Auswahl, neun davon laufen im Wettbewerb. Trotz des "Falls Deniz Yücel" - die Veranstalter wollen der Politik nicht die Hauptrolle einräumen. Das Festival versteht sich auch als Brückenbauer. Von Jochen Kürten
Von Jochen Kürten -
"Lieder und Geschichten für Syrer"Brückenschlag über kulturelle Grenzen hinweg
Anfang dieses Jahres veranstaltete ein Gemeindezentrum in Südwestengland zum ersten Mal ein Wochenende mit "Liedern und Geschichten für Syrer", bei dem nicht nur syrische Flüchtlingskinder Literatur und Musik erleben konnten, sondern auch englische Kinder, die künftig mit ihnen gemeinsam lernen werden. Von Marcia Lynx Qualey
Von Marcia Lynx Qualey -
Der iranische Filmregisseur Asghar FarhadiRuhiger Blick auf ein zerrüttetes Fundament
Wie äußert sich menschliche Zerbrechlichkeit in einem erstarrten Gesellschaftssystem? Mit "The Salesman" eröffnet Oscar-Preisträger Asghar Farhadi tiefe Einblicke in die Abgründe der urbanen Mittelklasse der Islamischen Republik. Von Jasmin Astaki-Bardeh
Von Jasmin Astaki-Bardeh -
Interview mit dem tunesischen Musiker Anouar Brahem"Für Flüchtlinge ist Tunesien nur eine Durchgangsstation"
Nach Ansicht des tunesischen Oud-Virtuosen Anouar Brahem stellt sich die Situation von Flüchtlingen in Tunesien als äußerst heikel dar. Der Staat sei ohnehin schon kaum in der Lage, die Grundbedürfnisse seiner eigenen Bewohner zu erfüllen, geschweige denn die der Flüchtlinge.
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Merzak Allouaches Film "Tahqiq fel Djenna"72 Weintrauben
In "Tahqiq fel Djenna" ("Erforschung des Paradieses") untersucht Merzak Allouache sexualisierte Vorstellungen eines Paradieses, wie sie salafistische Prediger verbreiten. Von René Wildangel
Von René Wildangel -
"Die Perle der Dari-Sprache" von Zuzanna OlszewskaPoesie gegen Ausgrenzung
Ein Buch über junge afghanische Exildichter wirft einen neuen Blick auf die Afghanen im Iran. Marian Brehmer hat die Studie der Oxforder Anthropologin Zuzanna Olszewska gelesen.
Von Marian Brehmer -
Der syrische Autor Hamid Sulaiman"Das Hospital der Freiheit ist mein eigentlicher Held"
In Hamid Sulaimans Comic-Roman "Freedom Hospital" trotzen Menschen dem Elend des syrischen Bürgerkriegs. Im Interview mit Stefan Dege spricht der Autor über die verworrene Situation in Syrien, über Folter, Zerstörung und Tod - aber auch über Hoffnung.
Von Stefan Dege -
Hisham Matars "Die Rückkehr"Reise in die Vergangenheit
In "Die Rückkehr" stellt sich Hisham Matar – der 1970 in New York zur Welt kam, aber in Tripolis aufwuchs – den Gespenstern der Vergangenheit: dem Vater, der verschwunden ist; der enteigneten Geschichte des Landes und den gescheiterten Träumen eines neuen Libyens. Claudia Kramatschek stellt das Buch vor.
Von Claudia Kramatschek -
Raed Andonis "Ghost Hunting" auf der BerlinaleAm Boden
Raed Andonis Film hat die Chance als Traumatherapie zu funktionieren oder kann einen Anlass zu bieten, um über das politische Problem der Gefangenen zu diskutieren. Vor allem aber funktioniert er als eindrücklicher Kinofilm über Grundfragen der Conditio Humana. Von René Wildangel
Von René Wildangel -
Porträt der deutsch-iranischen Schauspielerin Jasmin Tabatabai"Iran ist mein Sehnsuchtsort"
Jasmin Tabatabai hat vieles von dem erreicht, wovon eine Schauspielerin und Sängerin träumen kann. Doch einen großen Wunsch hat sie noch: Sie möchte im Iran Konzerte geben, vor gemischtem Publikum. Allerdings dürfen dort Sängerinnen seit 37 Jahren nicht mehr öffentlich auftreten. Mit ihr sprach Farhad Payar.
Von Farhad Payar -
Geflüchtete Schriftsteller im ExilEine Frage des gegenseitigen Interesses
Geflüchtete Schriftsteller werden aufgrund der kompletten Neuorganisation ihres Lebens aus ihrem kreativen Schaffensprozess gerissen, ihr Selbstwertgefühl leidet. Im Exil werden sie oftmals nur noch als Flüchtlinge wahrgenommen. Wie können Autoren in einem neuen Umfeld bestehen, ohne dabei in Heimweh und Nostalgie zu versinken? Von Rama Jarmakani
Von Rama Jarmakani -
Deutsch-arabische Kinderbuchreihe"Einfach Lesen!" – Ankommen auf Arabisch und Deutsch
Abenteuerlustige Straßenbahnen und wandernde Frösche: Mit deutsch-arabischen Kinderbüchern erleichtert das Goethe-Institut jungen Geflüchteten und ihren Eltern den Kontakt mit der fremden Sprache und dem fremden Land. Patrick Wildermann hat das Projekt besucht.
Von Patrick Wildermann
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