Kultur
Themen
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Hermann Fürst von Pückler-Muskaus orientalische AbenteuerPreußens liebster Dandy
Fürst Pückler war einer der größten Landbesitzer Preußens des 19. Jahrhunderts. Doch seine Liebe zur Parkgestaltung brachte ihn fast an den finanziellen Ruin. Abhilfe schaffte seine schriftstellerische Karriere, besonders seine Reiseberichte, die ihn auch in das Ägypten Muhammad Alis führten. Von Christine Pfeilschifter
Von Christine Pfeilschifter -
Interview mit dem türkischen Autor Barış Uygur"Manchmal sind selbst wir sprachlos"
Mit einer Auflage von rund 80.000 Exemplaren ist Uykusuz das meist gelesene Satiremagazin der Türkei. Barış Uygur ist einer seiner Herausgeber. Im Gespräch mit Ceyda Nurtsch erzählt er, welchen Stellenwert Satire in der Türkei einnimmt und wie es den Blattmachern gelingt, erfolgreich die Zensur zu umgehen.
Von Ceyda Nurtsch -
John Baily: "War, Exile and the Music of Afghanistan"Ohne Musik keine Humanität
Nur wenige musikalische Kulturen sind derart von politischen Unruhen und Gewalt betroffen wie diejenigen Afghanistans. Dies spiegelt sich auch in John Bailys kenntnisreichem Sachbuch "Krieg, Exil und die Musik Afghanistans: Die Erzählung des Ethnographen" wider. Von Susannah Tarbush
Von Susannah Tarbush -
Interview mit dem paschtunischen Sänger Ismail Khan"Musik ist die beste Waffe, zurückzuschlagen"
Ismail Khan vermischt die traditionellen Elemente seines Volkes mit modernen Klängen. Mit seiner Musik will der junge paschtunische Musiker in Zeiten von Krieg und Zerstörung in Afghanistan und Pakistan ein Zeichen setzen. Mit ihm sprach Emran Feroz.
Von Emran Feroz -
Interview mit der israelischen Regisseurin Elite ZexerSandstürme und Beduinenbräute
In ihrem ersten Spielfilm erzählt Elite Zexer die Geschichte von zwei beduinischen Frauen, die mit den strikten Konventionen in ihrem Wüstendorf ringen. "Sufat Chol" (Sandsturm) wurde unlängst auf dem "Sundance Film Festival" mit dem großen Preis der Jury ausgezeichnet. Igal Avidan hat sich mit der Regisseurin unterhalten.
Von Igal Avidan -
Arabische Literatur als KulturbereicherungLyrisches Neuland
Viele arabische Bürgerkriegsflüchtlinge mussten ihren Wohlstand in der vom Krieg zerstörten Heimat zurücklassen, um sich nach Europa zu retten. Mit sich bringen sie aber nicht nur ihre traumatischen Erlebnisse, sondern auch ihren literarischen Reichtum, der für viele von uns noch immer unbekannt ist. Von Melanie Christina Mohr
Von Melanie Christina Mohr -
Ali Badr und "Al-Kafira"Als Fatima zu Sophie wurde
Der aus dem Irak stammende Ali Badr hat sich als arabischer Autor philosophischer Romanliteratur einen Namen gemacht und wird in mehrere Sprachen übersetzt. Sein vergangenes Jahr veröffentlichter zwölfter Roman "Al-Kafira" markiert einen deutlichen Bruch mit seinem bisherigen Werk. Von Marcia Lynx Qualey
Von Marcia Lynx Qualey -
"Palästina-Nummer" der Satirezeitschrift "Simplicissimus"Wilhelms Wallfahrt
Zwar hatte das deutsche Kaiserreich schon hinlänglich Erfahrung mit dem Spott der Satirezeitschrift "Simplicissimus" gemacht. Doch hatten die Blattmacher mit ihrer "Palästina-Nummer" den Bogen überspannt, als sie Wilhelm II. wegen seiner Pilgerreise ins Heilige Land durch den Kakao zogen. Von Christine Pfeilschifter
Von Christine Pfeilschifter -
Rasha Khayat: "Weil wir längst woanders sind"Vom Leben in der Lücke
Die Hamburgerin Rasha Khayat erzählt in ihrem ersten Roman "Weil wir längst woanders sind" die Geschichte eines Geschwisterpaars im Spannungsfeld zweier Kulturen. Marian Brehmer hat das Buch gelesen.
Von Marian Brehmer -
Zehnjähriges Jubiläum des "Freedom Theatre" in JeninWohin führt der "kulturelle Widerstand"?
Vor Kurzem kamen im palästinensischen Flüchtlingslager Jenin einheimische und internationale Künstler und Aktivisten eine Woche lang zu Workshops, Vorträgen sowie Aufführungen zusammen, um den zehnten Jahrestag des Freiheitstheaters zu feiern. Von Ylenia Gostoli
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Historische Erzählungen aus LibyenDéjà-vu in Tripolis
1816 wurde eine Sammlung von Briefen der Schwägerin des britischen Konsuls in Tripolis veröffentlicht. Miss Tully verfasste in ihrer "Erzählung über einen zehnjährigen Aufenthalt in Tripolis, Afrika" von 1783 bis 1793 über 100 Epistel, mit denen sie ein sehr lebendiges Bild der Region zeichnete. Von Sherif Dhaimish
Von Sherif Dhaimish -
Ahmed Masouds Roman "Vanished"Der jüngste Detektiv von Dschabaliya
Der Debütroman des palästinensischen Autors Ahmed Masoud ist eine nuancierte Chronik einer besonders notleidenden Region der Welt. Er handelt von den Nachforschungen eines Jungen und thematisiert dabei im besetzten Gazastreifen die Lage der Kinder, die viel zu früh erwachsen werden müssen. Von Nahrain Al-Mousawi
Von Nahrain al-Mousawi
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