Kultur
Themen
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Ausstellung "Joseph und Zulaikha"Von Begierde und Seelensehnsucht
Die Ausstellung "Joseph und Zulaikha" des Berliner Kupferstichkabinetts erweckt die Beziehungsgeschichte zwischen Europa und der islamischen Welt in der Malerei zum Leben. Im Mittelpunkt stehen die Legenden um den Stammvater Joseph, den koranischen Propheten Yusuf. Von Marian Brehmer
Von Marian Brehmer -
Weltmusik aus Istanbul: "Light in Babylon"Botschafter des Friedens
Die Band "Light in Babylon" steht für Weltmusik aus Istanbul. Berühmt wurde die Gruppe auf den Straßen der Millionenmetropole, heute spielen sie auf internationalen Festivals. Ceyda Nurtsch hat sich mit ihrer Frontfrau Michal über den Vibe von Istanbul unterhalten.
Von Ceyda Nurtsch -
Buchtipp "Innenansichten aus Syrien"Offene Fenster und ein verdientes Kalifat
In ihrem neuen Buch "Innenansichten aus Syrien" hat Larissa Bender sehr persönliche Beiträge von syrischen Autoren zusammengetragen. Die Auswahl der Texte ist einseitig, dennoch eröffnen sie einen einzigartigen Einblick in den syrischen Kriegsalltag.
Von Jannis Hagmann -
Fatih Akins Armenierdrama "The Cut" beim Filmfest VenedigTabuthema Völkermord
In seinem Film "The Cut" hat sich der deutsch-türkische Regisseur Fatih Akin einem heiklen Thema zugewandt: dem Massenmord an den Armeniern zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Er erzählt die Geschichte eines jungen Handwerkers, der während der Massaker an den Armenieren von seiner Familie getrennt wird und sich auf die Suche nach seinen Töchtern macht. Von Jochen Kürten
Von Jochen Kürten -
Kultur und Protest in PalästinaProjektionsfläche des Widerstands
Eine aktuelle Studie des Arabisten David Kreuer belegt, dass unter jungen Palästinensern der bewaffnete Kampf gegen Israel nicht die erste Option ist.
Von Joseph Croitoru -
Der tunesische Oud-Spieler Anouar BrahemUmbrüche erinnern
Tunesiens vielleicht bekanntester Musiker Anouar Brahem bringt in seiner Heimat sein neues Werk auf die Bühne – und überrascht das Publikum durch seine Auseinandersetzung mit der tunesischen Revolution. Sarah Mersch hat sich Brahems "Souvenance" angehört.
Von Sarah Mersch -
Interview mit dem türkischen Autor Murathan Mungan"Die Politik braucht eine neue Sprache"
Murathan Mungan zählt zu den berühmtesten Schriftstellern der Türkei. In seinen Werken greift er Themen wie den Kurdenkonflikt, den politischen Islam und Genderfragen auf. Ceyda Nurtsch hat mit ihm über Sprache, Identität und politischen Widerstand gesprochen.
Von Ceyda Nurtsch -
Schriftsteller und Künstler im Gaza-KriegVerlorene Sprache
Krieg verändert Gesellschaften und Kultur ist einer der Gradmesser. So auch im Nahen Osten, wo Künstler und Intellektuelle derzeit zwischen Resignation, innerer Emigration, Kritik, Wut, Trauer und Hoffnung schwanken. Ulrike Schleicher informiert.
Von Ulrike Schleicher -
"Der letzte Ort" von Sherko FatahEin Buch der Missverständnisse zwischen den Kulturen
Wie schon "Das dunkle Schiff" so ist auch Sherko Fatahs neues Buch von erschreckender Aktualität: Einer der Roman-Protagonisten, der Entführer Abdul, steht für all jene radikale Islamisten, die einem einstigen Mesopotamien nachtrauern und ein fundamentalistisches Weltbild verfolgen. Claudia Kramatschek hat sich mit Fatah unterhalten.
Von Claudia Kramatschek -
Kunst und Design in JordanienFacelift für Ammans Traditionsläden
Maßgeschneidertes Logo, individueller Schriftzug, passende Visitenkarten – in Jordanien spielt "Corporate Design" keine Rolle. Vor allem nicht für kleine Traditionsunternehmer ohne Werbebudget. Zwei junge Graphikdesigner in Amman helfen nun mit frischen Ideen und Taten. Von Daniela Schröder
Von Daniela Schröder -
Roman "Glut" von Murat UyurkulakLebensgeschichten der "Schrägen" des Kinos
Mit seinem Roman "Glut" legt der türkische Autor Murat Uyurkulak eine sozialkritische Allegorie auf die heutige Türkei vor. Ceyda Nurtsch über ein Buch, das zur Verwunderung des Autors bislang von der Zensur verschont blieb.
Von Ceyda Nurtsch -
Interview mit der jüdischen Autorin Judith KatzirEine Familiensaga zwischen Tel Aviv und Gaza
Judith Katzir ist eine der bemerkenswertesten jüngeren Schriftstellerinnen Israels. Oft schreibt sie über charakterstarke Frauen, die eine Reise in die Vergangenheit unternehmen. In ihrem neuen Roman "Tzila", der auf Briefen ihrer Urgroßmutter basiert, geht die literarische Reise nach Gaza, wo einst ihre jüdische Familie lebte. Igal Avidan hat sich mit ihr unterhalten.
Von Igal Avidan
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Interview mit dem Historiker David Motadel
Muslime als Lückenbüßer an der Ostfront