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Deutschland

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  • Zwei Männer in Anzug sitzen an einem Konferenztisch, im Hintergrund an der Wand der Schriftzug "Münster"
    Neue Fakultät für Islamische Theologie in Münster

    „Die Theologie öffnet sich und geht in die Gesellschaft hinein“

    Die Uni Münster hat die europaweit erste Islamisch-Theologische Fakultät gegründet. Dekan Khorchide spricht über die Verantwortung der Theologie, den Rechtsruck in Europa und seinen Anspruch, in die islamische Welt hineinzuwirken.

  • 12 Frauen stehen eng beieinander und schauen in die Kamera, sie tragen alle schwarze Kleidung. Im Hintergrund sieht man den Nil in Kairo und Lichter.
    Miss Syria 2026

    „Schönheit ist für mich Selbstvertrauen und Präsenz“

    Der diesjährige „Miss Arab World“-Wettbewerb fand in Kairo statt. Für Syrien trat Muna Almohamad an, die in Deutschland geboren und aufgewachsen ist. Sie möchte Frauen dazu ermutigen, zu sich zu stehen und sichtbarer zu werden.

  • Karim El-Gawhary (Foto: privat)
    Nahost-Journalist Karim El-Gawhary

    „Man wird als Antisemit und Hamas-Freund diffamiert”

    Für den langjährigen Nahost-Korrespondenten Karim El-Gawhary ist Schluss beim österreichischen Sender ORF. Im Interview spricht er über Medien in Zeiten des Gaza-Kriegs, über Angriffe „unter der Gürtellinie” und Wertschätzung nach dem ORF-Aus.

  • Ein Schwarz-Weiß-Foto einer jungen Frau, die in einem Raum voller Bücher sitzt.
    Islamwissenschaftlerin Sabine Schmidtke

    „Der Holocaust hat die Islamforschung verändert“

    Sabine Schmidtke würdigt das Werk der jüdischen Islamwissenschaftlerin Hedwig Klein, die im Holocaust ermordet wurde. Sie präsentiert das intellektuelle Erbe Kleins und rückt ihre Beteiligung an Hans Wehrs berühmtem Arabisch-Wörterbuch in ein neues Licht.

  • Stadtbild, im Vordergrund fährt eine gelbe Bahn, im Hintergrund ein Wohngebäude und eine Moschee.
    Deutschland

    Zeitenwende in der Islamismusprävention?

    Im Kampf gegen Islamismus setzt Deutschland bisher auf breite Bündnisse zwischen Vereinen, Behörden und Wissenschaft. Nun wird Förderung gestrichen, „Islamkritik“ rückt in den Fokus. Die Qualität wird leiden, schreibt Sakina Abushi vom Verein Ufuq.

  • May 14, 2026, Jerusalem, Israel: Israeli right wing youths wave their national flags and dance outside Jafa gate In Jerusalem. (Photo: picture alliance / ZUMAPRESS.com | Eyal Warshavsky)
    Israel und Palästina

    Wie über Zionismus sprechen?

    Kritik an der Ideologie, die zur Gründung Israels führte, gilt in Deutschland als heikel. In den USA hingegen, wo der zionistische Konsens in der jüdischen Community zerbricht, wird offen diskutiert. Das könnte Folgen haben – und verdient Aufmerksamkeit.

  • Hände, die ein Buch aufschlagen. Im Hintergrund verschwommen eine Bücherauslage.
    Literatur aus SWANA

    Die ausgezeichnete Nische

    Lyrik aus Iran, Romane aus arabischen Ländern oder Kurzgeschichten aus der Türkei werden in Deutschland meist von Kleinverlagen publiziert. Mit Neugier und Feingefühl erweitern sie den Horizont des deutschen Literaturbetriebs – und erhalten dafür Preise.

  • München, Dezember 2025: Fahrgäste warten auf dem Bahnsteig am Bahnhof Odeonsplatz, während ein Zug der Linie U5 in Richtung Neuperlach Süd einfährt. (Foto: picture alliance / Wolfgang Maria Weber)
    Diskriminierung in Deutschland

    Wenn Rassismus kaum greifbar ist

    In Deutschland ist Diskriminierung oft subtil. Statt offener Feindseligkeit erleben viele Migrant:innen beiläufige Bemerkungen oder Momente des Schweigens. Schwer lässt sich dann Rassismus nachweisen, doch Betroffene können das Erlebte nicht vergessen.

  • Im Vordergrund schaut die Musikerin ernst in die Kamera, im Hintergrund steht eine Gruppe von Leuten vor einem Gebäude.
    Rapperin Siba im Interview

    „Wut kann sehr konstruktiv sein”

    Mit „Dounana“ hat die Berliner Musikerin Siba einen Nerv getroffen: Der auf Arabisch gerappte Song über Kolonialismus und Imperialismus verbreitet sich rasant im Netz. Ein Gespräch über Wut, Ungerechtigkeit und Empowerment.

  • Demonstrierende halten ein Transparent mit der Aufschrift "Freiheit für alle politischen Gefangenen im Iran".
    Iranische Diaspora in Berlin

    „Es ist ein Archiv der Emotionen“

    Beim Schahbesuch 1967, aber auch im Zuge der „Frau-Leben-Freiheit“-Bewegung demonstrierten Tausende in Berlin. Sanaz Azimipour hat Erinnerungen der iranischen Diaspora für eine Ausstellung zusammengetragen. Sie erklärt, was man aus der Vergangenheit lernen kann.

  • مبنى مزخرف وأمام أعلام ملونة ترفرف
    Ägyptischer Diplomat über Deutschland

    Warum wir von Berlin enttäuscht sind

    Deutschland wäre der westliche Staat, der eine Allianz zum Schutz verbleibender Werte und Normen auf internationaler Ebene anführen könnte, schreibt der ehemalige ägyptische Diplomat Ayman Zaineldine. Er vermisst Initiative aus Berlin.

  • Eine Frau in dunkelrotem Kleid und hochgesteckten Haaren steht am DJ Pult. Hinter ihr Leuchtreklame.
    Neue Clubkultur

    Das Stadtbild feiern

    SWANA-Events füllen die Clubs in Hamburg, Berlin und Köln. Selbstbewusst präsentiert sich eine hybride, globale Identität, die Abschieberufen eine eigene Realität entgegensetzt. Die Veranstaltenden wissen um den politischen Moment.

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