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Iran und der SyrienkonfliktPragmatismus statt Konfrontation
In der Syrienkrise hat Iran den russischen Vorschlag zur internationalen Kontrolle der Chemiewaffen begrüßt. Auch dass US-Präsident Obama nun für eine diplomatische Lösung in dem Konflikt wirbt, dürfte all jenen moderaten Kräfte in Teheran gelegen kommen, die Assad nicht um jeden Preis unterstützen wollen. Von Marcus Michaelsen
Von Marcus Michaelsen -
Überwachung und innere Sicherheit nach 9/11Wie Bücher tragende Esel
Die Datensammelwut der Geheimdienste ist die jüngste und vorläufig letzte aller Überreaktionen nach dem 11. September 2001, meint der investigative Journalist Stefan Buchen, der nach Informationes des SPIEGEL selbst in den Fokus der Geheimdienste gerückt sein soll.
Von Stefan Buchen -
Annick Cojean: "Gefangen im Palast Gaddafis"Monströse Verknüpfung von Macht, Sexualität und Gewalt
Die französische Journalistin Annick Cojeans dokumentiert in ihrem Buch "Niemand hört mein Schreien. Gefangen im Palast Gaddafis" in welch unvorstellbarem Ausmaß der frühere libysche Diktator von Sexualität und Macht besessen war und seinen Hass auf alle Privilegierten dadurch auslebte, dass er sich deren Frauen gefügig machte. Von Gabriele Michel
Von Gabriele Michel -
Politische Krise am NilÄgyptens Frauen glauben blind an das Militär
Von den Muslimbrüdern fühlten sich viele Ägypterinnen unterdrückt. Sie unterstützen daher vehement das Militär – ohne dessen Handeln zu hinterfragen. Aus Kairo informiert Andrea Backhaus.
Von Andrea Backhaus -
Politische Krise in ÄgyptenDiplomaten-Dilemma
Angesichts der Krise in Ägypten müssen westliche Außenpolitiker sich auf zwei Dinge konzentrieren: die Einhaltung der Menschenrechte und ökonomische Perspektiven für die Bevölkerung des Landes. Hans Dembowski kommentiert.
Von Hans Dembowski -
Interview mit Ahmed Maher"Die nächste Revolution kommt bestimmt"
Ahmed Maher ist für viele ein Held des ägyptischen Volksaufstandes. Doch Armee und Islamisten haben seine Protestbewegung 6. April vorerst außer Gefecht gesetzt. Im Interview mit Markus Symank erklärt der Aktivist, warum die Revolution dennoch nicht am Ende ist.
Von Markus Symank -
Bürgerkrieg in SyrienErst Eskalation, dann Verhandlungen
Erst wenn der Syrien-Konflikt international eskaliert, wird es eine Verhandlungslösung geben. Bis dahin bezahlen die Syrer den Preis für die Halbherzigkeit der Welt. Ein Kommentar von Kristin Helberg
Von Kristin Helberg -
Szenarien für Syrien-InterventionEin unlösbares Dilemma
Ein Militärschlag gegen Syrien wird immer wahrscheinlicher. Dabei ist das strategische Ziel eines solchen Einsatzes fragwürdig. In Wirklichkeit steht die internationale Gemeinschaft vor einem Dilemma. Von Karim El-Gawhary
Von Karim El-Gawhary -
Salafisten in ÄgyptenDer andere politische Islam
Die Muslimbrüder sind nicht die einzigen Akteure im Spektrum des politischen Islam in Ägypten. Unter Mubarak wurden die Salafisten im Vergleich zur Muslimbruderschaft oft als apolitisch klassifiziert. Doch der Militärputsch wird die Entwicklung islamistischer Gruppierungen nachhaltig beeinflussen. Von Hazim Fouad
Von Hazim Fouad -
Interview mit dem syrischen Oppositionellen Sadiqu Al-Mousllie"Assad muss mit allen Mitteln gestoppt werden"
Die syrische Opposition wirft den Regierungstruppen vor, Giftgas eingesetzt und damit 1300 Menschen getötet zu haben. Sadiqu Al-Mousllie, Mitglied im oppositionellen Syrischen Nationalrat, fordert im Interview mit Falah Elias militärisches Vorgehen gegen den syrischen Diktator.
Von Falah Elias -
Die Türkei und der Putsch in ÄgyptenIsolation oder "kostbare Einsamkeit"
Die Kritik des türkischen Premiers Erdogan am Militärputsch in Ägypten hat zu diplomatischen Verstimmungen zwischen Ankara und Kairo geführt. Die Türkei riskiert, sich in der Region zu isolieren. Einzelheiten von Ayhan Simsek
Von Ayhan Simsek -
Arabische Säkularisten nach der ArabellionSchwarze Stunde des Liberalismus
Die liberalen Gegner der Muslimbruderschaft begrüßten die Absetzung von Ägyptens gewähltem Präsidenten durch das Militär. Das ist ein historischer Fehler, der große Kosten und Risiken birgt, meint der renommierte Medienwissenschaftler Khaled Hroub in seinem Essay.
Von Khaled Hroub
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