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Marokkos ''Bewegung des 20. Februar''Protest ohne Nachhall
Die marokkanische Protestbewegung hat viel von ihrer anfänglichen Mobilisierungskraft verloren. Eine geschickte Strategie des Palastes, die politische Zugeständnisse mit Repression verband sowie fehlende Bündnispartner haben die Bewegung stark geschwächt. Doch das Königreich ist deswegen in Zukunft keineswegs sicher vor neuen Protesten. Von Beat Stauffer
Von Beat Stauffer -
Regierungskrise in TunesienEin politisches Erdbeben
Nach dem Mord an dem links-liberalen Oppositionellen Chokri Belaid haben sich die politischen Gräben in Tunesien weiter vertieft: Die ohnehin angeschlagene Regierung steckt in einer tiefen Krise und der Streit um eine neue Regierung aus Experten hält an. Aus Tunis berichtet Sarah Mersch.
Von Sarah Mersch -
Irans Rolle im syrischen BürgerkriegHerren und Diener
Die Islamische Republik ist für Assad zu einem unersetzlichen Bündnispartner geworden, seitdem das Baath-Regime militärisch immer mehr mit dem Rücken zur Wand steht. Längst ist es den Mullahs gelungen, ihren Machteinfluss in Damaskus zu erweitern und ein Netzwerk von Milizen in Syrien aufzubauen. Von Birgit Svensson
Von Birgit Svensson -
Interview mit Ahmet DavutoğluEin Dialog darf nicht Assads Macht legitimieren
Der türkische Außenminister Ahmet Davutoğlu warnt davor, die Gewalt in Syrien vordergründig als religiösen Konflikt zu deuten. Eine solche Interpretation spiele nur dem Assad-Regime in die Hände. Mit ihm hat sich Kersten Knipp unterhalten.
Von Kersten Knipp -
Nach dem Attentat auf Chokri BelaidAuf der Suche nach den Rädelsführern
Die sogenannten "Ligen zum Schutz der Revolution" stehen unter dringendem Tatverdacht, hinter dem Mord an Chokri Belaid zu stehen. Doch auch Salafisten oder Netzwerke von Sicherheitskräften des früheren Ben-Ali-Regimes könnten für den Anschlag verantwortlich sein. Einzelheiten von Beat Stauffer
Von Beat Stauffer -
Folgen der Militärintervention in MaliDrohender Flächenbrand
Algerien und Marokko hatten Frankreich die Erlaubnis zur Nutzung ihres Luftraums erteilt, um gegen die militanten Islamisten in Mali vorzugehen. Arabische Experten befürchten jedoch, dass die Mali-Intervention viele junge Muslime in die Arme der Dschihadisten treiben könnte. Von Siham Ouchtou
Von Siham Ouchtou -
Nach der Ermordung Chokri Belaids in TunesienZwischen Schockstarre und Wut
In Tunesien ist der Oppositionspolitiker Chokri Belaid erschossen worden. Die Bevölkerung steht unter Schock. Tausende gingen gegen die Regierung auf die Straße. Nun soll es Neuwahlen geben. Aus Tunis informiert Sarah Mersch.
Von Sarah Mersch -
Atomkonflikt mit dem IranSteigt der Druck auf die Islamische Republik?
Der Iran hat seine Bereitschaft signalisiert, wieder über sein Atomprogramm zu verhandeln. Experten hoffen auf direkte Gespräche mit den USA. Viel Zeit bleibt nicht. Naomi Conrad informiert.
Von Naomi Conrad -
Nach den arabischen RevolutionenIslamische Moderne
Die Umwälzungen in der arabischen Welt haben eine enorme Veränderungsenergie freigesetzt, deren langfristige Wirkungen nicht abzusehen sind. Es wird Mittelwege geben zwischen den Vorgaben des Islams und den Forderungen der Revolution. Von Rainer Hermann
Von Rainer Hermann -
Israel nach der Knesset-WahlRegression statt Wandel
Mit Benjamin Netanjahu als neuen und alten Premierminister, nationalistisch und unwillig, die israelische Besatzung zu beenden, ist eine außenpolitische Neuorientierung des Landes nicht zu erwarten, meint der israelische Publizist Gideon Levy.
Von Gideon Levy -
Interview mit Ahmed Rashid zur Situation in Mali''Schlimmer als in Afghanistan''
Der pakistanische Autor und Taliban-Experte Ahmed Rashid berichtet über die Versäumnisse der internationalen Gemeinschaft in Mali und was es bedeutet, dass al-Qaida-nahe Islamisten sich dort etablieren konnten. Mit ihm sprach Silke Mertins.
Von Silke Mertins -
Jordanien nach den ParlamentswahlenAtempause für den Monarchen
König Abdullah II. ist der eigentliche Gewinner der Parlamentswahlen in Jordanien. Die absolute Mehrheit königstreuer Abgeordneter im Unterhaus und der ausbleibende Reformdruck von außen verschaffen dem Monarchen Luft. Doch die Unzufriedenheit vieler Jordanier könnte schon bald wieder zu neuen Protesten führen. Einschätzungen von André Bank und Anna Sunik.
Von André Bank, Anna Sunik
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