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Bürgerproteste im Nahen OstenDer ungebrochene Wunsch nach Veränderung
Die jüngsten Proteste in Beirut und in Bagdad gegen Korruption und Inkompetenz der politischen Eliten verdeutlichen, dass der gewaltlose Widerstand im Nahen Osten ungebrochen ist. Eine Analyse von James M. Dorsey
Von James M. Dorsey -
Die arabische Sicht auf die europäische FlüchtlingskriseLächerliches Gezerre
Die nahöstlichen Nachbarstaaten haben bis heute vier Millionen syrische Flüchtlinge aufgenommen. Daher sollte sich die EU vor Augen führen, dass Europa trotz voller Bahnhöfe nur einen relativ kleinen Teil des gegenwärtigen Flüchtlingsproblems schultert. Ein Debattenbeitrag von Karim El-Gawhary
Von Karim El-Gawhary -
Nach der Einführung von Grenzkontrollen in der EUDie europäische Abwärtsspirale
Möglicherweise ist es für die europäischen Regierungen schon zu spät zu begreifen, dass sie mit der Einführung von Grenzkontrollen die Realität von Flucht und Schutzsuche nicht verändern können. Damit rufen sie jedoch schwer heilbare politische Brüche quer durch den Kontinent hervor. Stefan Buchen kommentiert
Von Stefan Buchen -
Fluchtgründe der Syrer"Stoppt Assads Bomben, dann gehen wir zurück"
Viele Deutsche fragen sich, warum gerade jetzt so viele Syrer hierher drängen. Doch wer dieser Tage Europa erreicht, ist meist schon lange unterwegs. Hintergründe von Kristin Helberg
Von Kristin Helberg -
Geplantes "Gesetz zur wirtschaftlichen Aussöhnung" in Tunesien"Schwamm drüber" statt Vergangenheitsbewältigung?
Ein Gesetzentwurf, der Straffreiheit für korrupte Geschäftsleute vorsieht, sorgt in Tunesien für Ärger. Gegner werfen der Regierung vor, die Aufarbeitung der Diktatur zu unterwandern. Einzelheiten von Sarah Mersch aus Tunis
Von Sarah Mersch -
Massenproteste im Irak"Ich will mein Land zurück oder ich gehe"
Mit den pragmatischen Forderungen nach einer besseren öffentlichen Versorgung finden sich Iraker aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten zusammen, die sich als überkonfessionelle Volksbewegung organisieren. Deutschland gilt zwischen Euphrat und Tigris als Beispiel für gute Regierungsführung. Aus Bagdad informiert Birgit Svensson
Von Birgit Svensson -
Verantwortung der Vermögenden in der FlüchtlingskrisePlädoyer für einen Flüchtlingssolidaritätszuschlag
Angesichts der Flüchtlingskrise in Europa sollte Bundeskanzlerin Merkel die Besserverdienenden und Vermögenden für die akute nationale Aufgabe heranziehen. Das wäre ein ebenso notwendiges wie kluges politisches Signal, das für die Wahrung des sozialen Friedens enorme Bedeutung haben könnte, meint Stefan Buchen.
Von Stefan Buchen -
Kommentar zur EU-FlüchtlingspolitikEuropa braucht gemeinsame Standards
Die Flüchtlingskrise ist eine Chance, das humanitäre Erbe Europas wiederzubeleben. Deutschland und seine Zivilgesellschaft spielen dabei bereits eine Vorreiterrolle, meint Loay Mudhoon.
Von Loay Mudhoon -
Arabische ProtestbewegungenEin kurzer jordanischer Frühling
Tunesien, Ägypten, Libyen – die Aufstände in der arabischen Welt brachten 2011 mehrere autoritäre Führungen zu Fall. In Jordanien hingegen waren die Proteste kurzlebig und blieben verhältnismäßig folgenlos. Über die Ursachen informiert der frühere jordanische Aktivist und Journalist Tamer Khorma im Gespräch mit Sascha Lübbe.
Von Sascha Lübbe -
Protestbewegung "Ihr stinkt" im LibanonMüll hat keine Religionszugehörigkeit
Ausgelöst durch eine Müllkrise hat sich im Libanon inzwischen eine neue Bewegung formiert. Doch bei der "Ihr-Stinkt"-Kampagne handelt es sich nicht nur um eine Initiative gegen ungelöste Abfallprobleme, sondern um eine Rebellion gegen das politische System aus Konfessionsproporz und Familienclans. Von Karim El-Gawhary
Von Karim El-Gawhary -
Hindus und Muslime in IndienWarum Zensusdaten ein erstrangiges Politikum sind
Mit mehrjähriger Verzögerung hat die indische Regierung die Zensusdaten zur Religionszugehörigkeit veröffentlicht. Die Veröffentlichung der Zahlen könnte von den Parteien politisch instrumentalisiert werden und das Verhältnis zwischen Hindus und Muslimen weiter belasten. Von Ronald Meinardus
Von Ronald Meinardus -
Bürgerkrieg in SyrienErst Assad, dann der "Islamische Staat"
Wer den "Islamischen Staat" erfolgreich bekämpfen will, muss den Syrienkonflikt lösen. Dafür braucht es vor allem eines: eine Alternative zum Assad-Regime. Die kann nur in Schutzzonen entstehen, schreibt Kristin Helberg in ihrem Kommentar.
Von Kristin Helberg
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