Gesellschaft
Themen
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Internationales Friedenstreffen der Religionen in München
Alte Wunden, neue Fragen
Unter dem Motto "Bound to live together" hat in München ein internationales Friedenstreffen zu Dialog und Verständigung aufgerufen. Doch der Konflikt im Nahen Osten, der Arabische Frühling und die Rolle des Islam in Europa stellen Juden, Christen und Muslime vor neue Herausforderungen.
Von Claudia Mende -
Muslime in den USA
Couragiert und engagiert
Seit dem 11. September 2001 werden Muslime in den USA häufig diskriminiert. Dabei sind sie meist gut integriert. Den wachsenden Anfeindungen begegnen sie mit Offenheit und aktiver Nachbarschaftshilfe.
Von Christina Bergmann -
Das Bild des Westens in der arabischen PresseDie Wahrnehmung des Anderen
Der libanesische Medienexperte Maurice Abu Nader fasst die Ergebnisse des aktuellen Berichts der "Arab Thought Foundation" über den Dialog der Kulturen zusammen, der insbesondere die Wahrnehmung des Westens in den Zeitungen "Al-Hayat" und "Al-Ahram" unter die Lupe nimmt.
Von Maurice Abu Nader -
Islamfeindlichkeit in GroßbritannienDas Ringen um kulturelle Vielfalt in Tower Hamlets
Schon seit langem zählt Tower Hamlets mit seinen 70.000 muslimischen Einwohnern zu einem der lebendigsten und multikulturellsten Stadtteile Londons. Doch Kritiker behaupten, dass das Viertel sich auch zu einer Brutstätte des islamischen Extremismus entwickelt habe.
Von Joseph Burke -
Berufliche Benachteiligung von Frauen in PalästinaVergeudete Talente
Obwohl palästinensische Frauen oft besser ausgebildet sind als Männer, sind ihre Arbeitschancen schlechter. Die Folge: Vor allem junge Akademikerinnen müssen Stellen annehmen, die nicht ihrer Qualifikation entsprechen. Ein Erfahrungsbericht.
Von Viola Raheb -
Der 11. September und der Arabische FrühlingDas Ende der ''Antithese des 11. September''
Der 11. September 2001 hat ein ganzes Jahrzehnt geprägt und beeinflusste die öffentlichen Debatten, die um ein zentrales Thema kreisten: die Vorstellung einer fundamentalen Unvereinbarkeit westlicher Werte mit dem Islam.
Von Geert J. Somsen -
Für ein euro-mediterranes JugendwerkVom Ende der Erbfeindschaft
Die Grenzen zwischen den Ländern im Norden und Süden des Mittelmeers sind für junge Erwachsene kaum zu überwinden. Aber der Abbau anti-muslimischer Haltungen kann nur im persönlichen Austausch stattfinden. Zeit, um endlich ein euro-mediterranes Jugendwerk ins Leben zu rufen.
Von Sonja Hegasy, Nicolas Moll -
Religion im Arabischen FrühlingDie Märtyrer der Revolution
Beim Versuch, die Rolle der Religion in den arabischen Aufständen zu ergründen, scheitern nichtmuslimische Beobachter oft am eigenen Schematismus: Wenn Religion sich nicht als Protagonist zu erkennen gibt, ist die Bewegung säkular. Tatsächlich vermischen sich religiöse und politische Motive auf subtilere Art.
Von Charlotte Wiedemann -
Islamischer Religionsunterricht in DeutschlandReligion darf nicht als Integrationsproblem betrachtet werden
Der bekenntnisorientierte islamische Religionsunterricht darf nicht zu einem Integrationsunterricht verkommen. Wenn er authentisch und praxisbezogen sein will, muss er die Erwartungen der Muslime ernst nehmen.
Von Nimet Seker -
Die Tradition des RamadanWelches Gottesbild bestimmt das Ritualverhalten?
In Europa weiß die Mehrheitsgesellschaft noch immer zu wenig über die Tradition und die religiösen Pflichten der Muslime im Fastenmonat Ramadan. Umso dringender ist es, endlich Fragen zu stellen, die angstfrei sind und aus Interesse rühren.
Von Emel Zeynelabidin -
Interview mit Niedersachsens Integrationsministerin Aygül Özkan''Vielfalt ist besser als Einfalt''
Verbesserte Deutschkenntnisse, immer mehr Migranten in verantwortlichen Positionen: "Die Integration schreitet voran", meint Aygül Özkan. Niedersachsens Sozial- und Integrationsministerin fordert bei aller kritischer Diskussion das Erreichte nicht aus den Augen zu verlieren.
Von Hans-Martin Schönherr-Mann -
Interview mit Uri Avnery''Israel wurde auch einseitig ausgerufen''
Die Palästinenserführung will bei den Vereinten Nationen die Anerkennung eines unabhängigen Staates beantragen. Der israelische Friedensaktivist Uri Avnery begrüßt den Schritt.
Von Diana Hodali
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